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Jennifer Lopez kämpft um ihre Beziehung

Das Patchwork-Dilemma: Wenn der Ziehvater plötzlich weg ist

Vergangene Woche machten Trennungsgerüchte um Superstar Jennifer Lopez und Ex-Baseball-Spieler Alex Rodriguez die Runde. Das Paar dementierte, bestätigte aber, dass in der Beziehung nicht alles so läuft, wie es sollte. Jetzt wollen sie sich unbedingt zusammenraufen.

Jennifer Lopez und Alex Rodriguez und Familie

Glückliche Patchwork-Familie: Jennifer Lopez und Alex Rodriguez haben je zwei Kinder aus früheren Beziehungen. Das Paar ist in der Krise. Wie gehts weiter bei einer Trennung? 

Instagram/arod

Man stelle sich vor, man ist ein Kind, und die Eltern trennen sich. Nicht lustig. Dann lernt die Mama einen neuen Mann kennen. Zuerst ist man vielleicht skeptisch, aber man merkt schnell, dass dieser ein richtiger guter Typ ist, den man gern in sein Leben lässt. Ein Freund, ein Kumpel, einer, der zuhört, wenn der richtige Vater vielleicht gerade nicht da ist. Einer, den man immer mehr in sein Herz schliesst.

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Und dann merkt man plötzlich, dass es nicht mehr so richtig läuft zwischen der eigenen Mutter und diesem Freund. Und man fragt sich: Was jetzt? Was passiert, wenn sie sich trennen? Denn der Mann, mit dem man jahrelang gelebt und gelacht hat, hat nach einer Trennung weder das Recht noch die Pflicht, mit den Kindern der Ex-Partnerin in Verbindung zu bleiben. Verschwindet er nun einfach aus deren Leben?

Ein Schock für die Kinder

So geht es momentan Emme und Max, den dreizehnjährigen Zwillingen von Jennifer Lopez, 51. Deren Beziehungskrise mit Alex Rodriguez, 45, werfe die beiden völlig aus der Bahn, schreibt das US-Promi-Portal TMZ.

Nicht nur sie, sondern auch Rodriguez’ Töchter Natasha, 16, und Ella, 12, seien besorgt über ein mögliches Ende der dreijährigen Liebe. Die Trennungsgerüchte seien ein Schock gewesen für alle vier Kinder, schreibt das Portal.

«Jahrelang habe ich mir eingeredet, dass es die bessere Entscheidung ist, sich nicht um Kontakt zu bemühen. Rückblickend muss ich feststellen, dass ich es bereue.» Sophia Thomalla

Wie es sich anfühlt, wenn der jahrelange Partner der Mutter nicht nur aus deren, sondern auch aus dem eigenen Leben verschwindet, weiss Schauspielerin Sophia Thomalla, 31. Neun Jahre lang war ihre Mutter Simone, 55, mit dem Fussball-Manager Rudi Assauer, † 74, liiert. Sophia ist zu einem guten Teil mit ihm aufgewachsen. Sie war zwanzig, als die Beziehung zerbrach. «Jahrelang habe ich mir eingeredet, dass es die bessere Entscheidung ist, sich nicht um Kontakt zu bemühen. Rückblickend muss ich feststellen, dass ich es bereue», gestand sie, als Assauer im Februar 2019 starb.

Aber auch für die Erwachsenen ist es nicht leicht, wenn nicht nur eine Beziehung, sondern auch eine Patchwork-Familie zerbricht. So vermisste Rapper Stress, 43, nach dem Ende seiner vierjährigen Ehe mit Schauspielerin Melanie Winiger, 42, deren damals zehnjährigen Sohn Noël so sehr, dass er ihm ein ganzes Album widmete. «Noëls Room», das er gemeinsam mit Bastian Baker und Noah Veraguth aufnahm, entstand im ehemaligen Kinderzimmer des Buben, das der Musiker «wieder mit Leben füllen» wollte, nachdem er mit seiner Mutter nach New York gezogen war.

Alex Rodriguez ist nun zu Jennifer Lopez in die Karibik geflogen, wo sie gerade für einen Film vor der Kamera steht. Beziehungsarbeit steht auf dem Programm – nicht zuletzt den Kindern wegen. Denn für sie sind A-Rod und JLo nicht einfach JRod, sondern ihre Familie.

Von SC am 19. März 2021 - 17:41 Uhr
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