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Bitte aufpassen, liebe Eltern!

27 erstaunliche Fakten über Kinder

Wussten Sie, das die Stimme eines Vierjährigen lauter als der Lärmpegel in einem Restaurant mit 200 Menschen ist? Noch mehr Spannendes zu Kids gibts hier!

Kinder

Kinder sind ganz schön laut, vergesslich und wunderbar.

Getty Images
1. Babys schreien bis zu 120 Dezibel

Kein Witz! 120 Dezibel laut kann ein Säugling schreien, der Hunger hat, sich an einer vollen Windel stört, nicht in den Schlaf findet oder einfach grad etwas gelangweilt ist und Aufmerksamkeit wünscht. Die er/sie, sind wir ehrlich, bei diesem Höllenlärm sofort kriegt!

2. Das Auto ist die beste Einschlafhilfe

Während sich das Baby daheim windet und gegen den Schlaf wehrt, hat es im Auto keine Chance. Oft schlummern die lieben Kleinen schon nach zwei Minuten Autofahrt selig ein. Warum das so ist? Das Geheimnis ist der sanft schnurrende Automotor: Er gibt ein angenehmes monotones Geräusch von sich, das jedes Baby sanft in den Schlaf geleiten lässt. 

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3. Babys sind Sprachtalente

Neugeborene, die im Rahmen einer Studie mit einer fremden Sprache konfrontiert wurden, waren aufmerksamer als bei ihrer Muttersprache. Das zeigt: Noch bevor es sprechen kann, ist das Baby ein gelehriger Zuhörer. Damit nicht genug: Babys und Kleinkinder – im Gegensatz zu Erwachsenen – erkennen noch alle 150 Laute, aus denen die Sprachen der Welt zusammengesetzt sind. Das erleichtert Kleinkindern das Sprachenlernen.

4. Babys sind echte Muskelprötzli

Schon direkt nach der Geburt können Babys aufgrund des Greifreflexes ihr ganzes Körpergewicht halten. Wissenschaftler vermuten, dass diese Fähigkeit auf unsere Verwandtschaft mit Affen zurückgeht. Babyaffen müssen sich schliesslich schon früh an Mamis Fell festhalten, um sich gefahrlos auf ihrem Rücken durch den Dschungel hangeln zu können. 

5. Das Lachen ist Natur-Sache!

Normalerweise fangen Babys im Alter von vier bis sechs Wochen an zu lächeln. Das schauen sie sich nicht von den Eltern ab, sie tun es von Natur aus. Auch blinde Babys beginnen in diesem Alter zu lächeln. Herzig!

6. Frische Luft beugt Kurzsichtigkeit vor

Laut mehreren voneinander unabhängigen Studien entwickeln Kinder, die jeden Tag mindestens zwei Stunden lang draussen spielen, im späteren Leben seltener Kurzsichtigkeit – selbst wenn die genetische Vorbelastung gross ist, weil beide Elternteile Brillenträger sind. Das nennen wir mal good News und verabschieden uns nach draussen!

7. Am Anfang sind die Kleinen weder Links- noch Rechtshänder

Kleinkinder malen, schneiden und basteln mal mit der rechten, mal mit der linken Hand. Die Präferenz für eine Seite bildet sich erst zwischen zwei und drei Jahren heraus. Im Erwachsenen-Alter sind 90 Prozent der Menschen Rechtshänder.

8. Die ersten drei Jahre werden vergessen

Harte Kost für Kita- und Spielgruppen-Arbeitende: Kinder unter drei Jahren vergessen Menschen und Gesichter. Selbst wenn ein Kleinkind die ersten drei Jahre in der gleichen Kita war, kann es sein, dass es seine Betreuungspersonen später nicht mehr erkennt. Erinnerungen, die langfristig abgerufen werden können, beziehen sich bei den meisten Menschen auf Geschehnisse, die erst nach dem dritten Geburtstag liegen. Na ja, nicht umsonst sagt Freund Volksmund: Man trifft sich immer zwei Mal im Leben.

9. 437 Fragen! Pro Tag!

Liebe Eltern, jetzt müsst ihr stark sein und viel Schnauf beweisen: Ein vierjähriges Kind stellt durchschnittlich 437 Fragen. An einem Tag. 

10. Kinder verstehen sehr viel mehr als man meint

Wer denkt, dass die ganz Kleinen sowieso nicht verstehen, was wir Erwachsenen so reden, irrt sich gewaltig. Gerade die ganz Kleinen verstehen so viel mehr als wir meinen. Im Klartext: Lange bevor sie selber reden können, verstehen Kinder sehr viel von dem, was wir reden. Sie sind also ihrem eigenen Wortschatz massiv voraus.

11. Mit Klassik in den IQ-Olymp

Es ist ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. So heisst es, dass schon Babys im Bauch von klassischer Musik profitieren. Während die Wirkung dieser Massnahme umstritten ist, zeigt die Forschung, dass Kinder, die klassische Musik singen und spielen ihre motorischen, mathematischen und visuellen Fähigkeiten sowie ihre Aufmerksamkeit schulen.

12. Hänseleien können zu Depressionen führen

Achtung vor Hänseleien im Kleinkind-Alter. Kinder, die früh gemobbt werden, haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko unter Depressionen und Angstzuständen zu leiden.

13. Ein Hoch auf Bezugspersonen

Von wegen nur Mami und Papi: Verschiedene Studien haben ergeben, dass sich Kinder dann am besten entwickeln, wenn sie mindestens drei liebevolle und unterstützende Bezugspersonen haben. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Grosseltern, KiTa-MitarbeiterInnen oder Göttis und Gottis handelt. 

14. Der Spieltrieb ist angeboren

Alles ein Kinderspiel? Fakt ist: Der Spieltrieb ist uns angeboren - und macht aus Kindern schlaue Erwachsene. Kinder und junge Tiere lernen durch Spielen und Nachahmen am leichtesten, sich selbst und ihre Umwelt zu entdecken.

15. Spielen als Grundrecht

 Aus der Sparte «Gesetze, die die Welt braucht»: Spielen ist euer gutes Recht, liebe Kinder! Das steht in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die das Spielen zum Menschenrecht aller Kinder erklärt. 

16. Fürioooo!

Kinder unter sechs Jahren sind am stärksten gefährdet, sich Quetschungen oder Verbrennungen an der Hand zuzuziehen.
 

17. Das Bewegtbild als Schmerzmittel

Folgender Fakt wird die Mütter und Väter unter euch wohl kaum von den Socken hauen. Dennoch hier Schwarz auf Weiss: Fernsehen kann für Kinder wie ein natürliches Schmerzmittel wirken. Einfach, falls man mal kein Algifor oder Dafalgan daheim hat. 

18. Bühne frei für Promi-Früchchen

 Die bekanntesten Frühgeborenen sind: Albert Einstein, Picasso, Stevie Wonder, Napoleon, Mark Twain, Isaac Newton und Winston Churchill.

19. Eine Vögeli für alle Fälle

Am Anfang erinnern Babys an kleine herzige und nicht so viel wissende Maulwürfe. Erst im Alter von rund 6 Monaten erkennt ein Baby, dass jedes Objekt, das es sieht, einzigartig ist. Vorher geht er beispielsweise davon aus, dass jeder Vogel in einem Baum der gleiche Vogel ist.

20. Mehr Jungs als Mädchen

Weltweit werden mehr Buben als Mädchen geboren. Vor allem im asiatischen Raum erblicken mehr Jungs als Mädels das Licht der Welt. Über die Gründe kann man, zumindest zurzeit noch, nur spekulieren.

21. Wenig Kinder in Europa

Die grösste Kinderdichte gibts in Asien und Afrika. Deutlich weniger Kinder leben in Nordamerika und Europa. Aber keine Angst, wir sterben nicht aus: Weltweit hat die Zahl der Kinder in den letzten zehn Jahren zugenommen. Den grössten Zuwachs gibt es in afrikanischen Ländern: Fast die aller Bewohner sind jünger als 15 Jahre alt.

22. Crazy Wachstum

Würden Kinder jedes Jahr so viel wachsen wie im ersten Lebensjahr, wären sie an ihrem 18. Geburtstag etwa 5 Meter gross.

23. Ach du liebe Schlafenszeit ...

Liebe Eltern, wusstet ihr, dass ihr in den ersten zwei Lebensjahren eures Kindes rund 6 Monate Schlaf verliert? Tut ihr! Aber hey, es wird besser. Wirklich. 

24. Rasanter Babyfuss-Wachstum

Die Füsschen eines Babys wachsen circa zwei Millimeter pro Monat. Aufgerundet gibt das stolze zwei Schuhgrössen im Jahr.

25. Nicht dampfende Baby-Kacke ....

Der erste Stuhlgang des Babys, das sogenannte Kindspech, ist ganz schwarz und geruchlos. Das liegt daran, dass das Kindspech nur aus Schleim, Flüssigkeit aus der Gebärmutter und allem, was das Baby im Mutterleib verdaut hat, besteht. Ausserdem haben Neugeborene noch nicht die Bakterien im Darm, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind. Die entwickeln sich erst nach und nach, wenn Babys Nahrung bekommen,  beziehungsweise gestillt wird. Allerdings ist auch dieser Geruch harmlos. Erst mit der Einführung der Beikost riecht der Stuhlgang streng.

26. Mehr Kontakt = Mehr Sozialkompetenz

Studien belegen, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren vielfältige soziale Kontakte mit anderen Kindern und verschiedenen Erwachsenen haben, später ein höheres Mass an Sozialkompetenz aufzuweisen. 

27. Ein Künstler, 27 Kinder

Zum Schluss kein typischer Kinder-Fakt, aber: Wussten Sie, dass Johann Sebastian Bach 20 Kinder hatte? 10 davon starben leider im Alter unter 10 Jahren! Johann Sebastian Bach selber war das achte von acht Kindern.

Von mzi am 19. Juni 2022 - 08:09 Uhr
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