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Exklusives Fotoshooting

Annina Frey ist ganz schön schwanger

Bekannt wurde Annina Frey als Moderatorin, jetzt gehört ihre Liebe der Musik, der Mode und ihrem ersten Baby.

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Annina Frey erwartet ihr erstes Kind.

Michael Rohner

Nach elf Jahren «Glanz & Gloria» suchte Annina Frey, 38, vor zwei Jahren nach einer neuen Herausforderung. Schnell machte sie sich als DJane und ­Stylingexpertin einen Namen. Auch privat hatte die Modera­torin in Armon Joos, 34, endlich den perfekten Partner gefunden. «Ich war glücklich so, wie es war», sagt Frey. Jetzt wagt sie ihr grösstes Abenteuer – und wird zum ersten Mal Mami.

Annina Frey, die Schwangerschaft steht Ihnen. Geht es Ihnen so gut, wie Sie aussehen?
Ich darf mich wirklich überhaupt nicht beklagen. Ich bin die letzten sieben Monate grösstenteils einfach so durchmarschiert.

War die Schwangerschaft geplant?

Natürlich habe ich mich in meinem Alter mit dem Thema befasst (lacht). Man wird ja auch ständig darauf angesprochen. Selbst meine Frauenärztin meinte, es wäre langsam Zeit, mir Gedanken zu machen. Doch ich selber konnte mich nie wirklich entscheiden. Ist es der richtige Zeitpunkt? Will ich überhaupt ein Kind? Aber ich konnte das Thema auch nicht einfach abhaken. ­Irgendwann sagte ich mir, dann lass ich meinen Körper entscheiden. Zudem ist Armon auch der erste Mann, mit dem ich mir Kinder überhaupt vorstellen konnte.

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Sinnlich: «Ich kann es kaum erwarten, meinen Sohn endlich kennenzulernen.»

Michael Rohner

Haben Sie darüber gesprochen?
Na ja, schon ab und zu. Aber wir waren ja auch ohne Kind glücklich. Und als ich die Verhütung absetzte, hats sehr schnell eingeschlagen.

«Schaffen wir das überhaupt? Werde ich eine gute Mutter? Diese Ängste hatte ich sicher fast sechs Monate lang.»

Wie war Ihre Reaktion?
Ich wusste es sofort. Ich kenne meinen Körper sehr gut und merkte gleich: Da ist etwas anders. Aber um die Frage zu beantworten: Ich hatte gemischte Gefühle. Ich habe mich gefreut, aber ich dachte auch: Uuiii, das passiert jetzt wirklich. Und dann kamen ganz viele Gefühle hoch. Ist es die richtige Entscheidung? Schaffen wir das überhaupt? Werde ich eine gute Mutter? Diese Ängste hatte ich sicher fast sechs Monate lang. Es war keineswegs nur ein Spaziergang durchs Paradies, sondern eine Zeit voller emotionaler Hochs und Tiefs. Und ich habe immer noch grossen Respekt vor dem, was kommt.

Wie hat Ihr Partner auf die Neuigkeit reagiert?
Ich habe es ihm erst Tage später gesagt. Ich musste meine Schwangerschaft zuerst mal selber verdauen. Natürlich war auch er anfangs baff und hat sich zu dieser neuen Situation seine Gedanken gemacht. Aber er hatte natürlich auch Freude. Und ich war mir stets sicher, wir schaffen das.

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«Als ich die Verhütung absetzte, hats sehr schnell eingeschlagen.»

Michael Rohner

Sie sind jetzt im letzten Drittel …
… und man sieht auch endlich was! Ich weiss zwar schon seit Monaten, dass ich schwanger bin, aber ich fühlte mich einfach nicht so, weil ich lange keinen Bauch hatte. Jetzt ist er da, und es passiert so viel. Wir können unser Baby spüren, mit ihm reden. Das hat alles verändert. Jetzt freuen wir uns sehr und können es kaum erwarten, unseren Sohn endlich kennenzulernen.

Hatten Sie manchmal Schuldgefühle, weil Sie nicht vor Glück über die Schwangerschaft platzten?
Manches wird immer so beschönigt. Aber ich kenne viele Frauen, die wie ich eine Achterbahn der Gefühle erleben. Und natürlich macht man sich in meinem Alter noch mehr Gedanken.

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Nachdenklich: «Ich habe grossen Respekt vor dem, was kommt.»

Michael Rohner

Wie hat Ihr privates Umfeld reagiert?
Alle waren extrem überrascht. Oft hiess es: Was, du? Eigentlich komisch, aber ich strahlte glaub einfach das Muttersein nicht aus. Zudem fängt jedes Kind, das man mir bis jetzt in die Arme gab, immer zu weinen an (lacht).

Wird jetzt geheiratet?
Wir sind grad genug damit beschäftigt, unser Kind zu bekommen. Vielleicht irgendwann. Aber wir waren auf dem Standesamt – für die Vaterschaftsanerkennung. Das war schon speziell. Wir sagten beide: Wow, jetzt sind wir erwachsen geworden.

«Ich bin ein Organisationstalent. Und irgendwie werden wir das Kind schon schaukeln.»

Steht das Kinderzimmer bereit?
Vor einem Jahr sind wir frisch zusammengezogen. Natürlich ohne an Nachwuchs und ein Kinderzimmer zu denken. Aber das Baby wird anfangs eh bei uns schlafen. Wir sind in dieser Beziehung beide sehr unkompliziert und nehmens, wies kommt.

Sie als Fashionista: Wie stehts mit der Babygarderobe?
Ich fand Babykleider schon immer herzig (lacht). Internet-Shopping ist toll. Es gibt ja unglaublich süsse Sachen. Mein Schatz meinte vor Kurzem, dass er mich so schwärmend gar nicht kennt.

Was wird sich in Ihrem Leben sonst noch verändern?
Wenn ich das wüsste! Diese Frage stelle ich mir immerzu. Wie bringe ich Kind und Arbeit unter ­einen Hut? Was, wenn ich erst nach einem Jahr wieder ins Berufsleben einsteigen will? Wie ­regeln wir die Betreuung? Aber ich bin ein Organisationstalent. Und irgendwie werden wir das Kind schon schaukeln.

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Taff: «Ich will auch in Zukunft als selbstständige DJane und Stylingexpertin arbeiten.»

Michael Rohner

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Von Karin El Mais am 11.10.2019
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