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Sandra Bullock über ihre Adoptivkinder

«Es wäre einfacher, hätten wir dieselbe Hautfarbe»

Sandra Bullock adoptierte im Jahr 2010 ihren Sohn Louis, fünf Jahre später ihre Tochter Laila. Beide Kinder haben afroamerikanische Wurzeln. In einem Interview gibt die Schauspielerin nun zu, dass sie sich manchmal wünscht, die ganze Familie hätte dieselbe Hautfarbe – es würde vieles einfacher machen.

Sandra Bullock

Sandra Bullock ist Mutter von Louis, 11, und Laila, 9.

Getty Images

Sandra Bullock, 57, ist Mutter einer glücklichen Patchwork-Familie: Sohn Louis Bardo, 11, adoptierte sie im Jahr 2010 mit ihrem damaligen Mann Jesse James, Tochter Laila, 9, im Jahr 2015 als Single. Kurz danach kam sie mit ihrem aktuellen Freund Bryan Randall zusammen. Und der macht sich anscheinend super als Stiefvater. Gemäss der Schauspielerin hat er ihr bei den Kindern bereits den Rang abgelaufen. Der Grund: «Er ist einfach lustiger und hat die besseren Leckereien», verriet Sandra einst gegenüber InStyle.

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Doch wie bei allen Familien ist auch im Hause Bullock bestimmt nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ein Thema, das Sandra oft beschäftigt, sprach sie kürzlich im «Red Table Talk» mit Jada Pinkett Smith, deren Tochter Willow und Mutter Adrienne an. Es ist die Hautfarbe ihrer Kinder, die afroamerikanische Wurzeln haben.

Im Gespräch gibt sie zu, dass sie sich manchmal wünschte, sie und ihre Kinder hätten dieselbe Hautfarbe. Nicht aus dem Grund, dass es ihr selbst eine Rolle spielen würde, sondern wegen einiger Mitmenschen: «Es würde es vereinfachen, wie sie auf uns zugehen», sagte Bullock. Aber sie habe dieselben Gefühle, wie eine Mutter mit dunkler Hautfarbe, oder eine mit weisser Hautfarbe, deren Kinder ebenfalls weiss sind.

«Es braucht keine Farben»

Die drei Gastgeberinnen können Sandra Bullock nur beipflichten und Willow meint: «Es ist eine Mutter-Kind-Dynamik. Da gibt und braucht es keine Farben.» Sandra hofft auch, dass dieses Denken irgendwann verschwindet. «Vielleicht sind wir eines Tages fähig, uns mit anderen Augen zu sehen», meint sie.

In einem früheren Interview mit people.com verriet die 57-Jährige, wie ihre Kinder sie sehen: «Wenn ich weg bin, werde ich vermisst, wenn ich da bin, nerve ich.» So einfach sei das – und «genauso soll es sein», findet Bullock.

Sandra Bullock, Bryan Randall

Nicht nur ihre Kinder hält Sandra Bullock weitgehend aus der Öffentlichkeit raus. Auch Auftritte mit Partner Bryan Randall sind selten.

GC Images

Weiter erzählte die Schauspielerin, ihre Kinder würden sie überhaupt nicht cool finden. Ausser, sie bringe etwas Leckeres mit: «Gestern Abend bin ich mit Donuts nach Hause gekommen. Ich war in diesem Moment so unglaublich cool!» Doch wie sie bereits erzählte, ist es öfter ihr Partner Bryan, der Süsses mitbringt. 

Ihre Kinder hält Sandra übrigens streng aus der Öffentlichkeit raus. Gegenüber InStyle erzählte sie jedoch, dass die beiden komplett unterschiedlich sind: «Louis ist super sensibel. Ich nenne ihn meinen 78-jährigen Sohn.» Er sei lieb und weise. Laila wiederum sei «einfach furchtlos» und eine starke Kämpferin.

Von fei am 1. Dezember 2021 - 17:33 Uhr
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