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Jennifer Lopez über die neue Patchwork-Situation

«Ich wollte meinen Kindern ein besseres Leben bieten»

Seit ihrer Hochzeit führen Jennifer Lopez und Ben Affleck ein Patchwork-Familienleben. Eine Situation, die laut JLo Herausforderungen, aber auch Vorteile mit sich bringt. Da die Sängerin selbst viel weniger privilegiert aufwuchs als ihre Kinder, ist ihr zudem wichtig, dass sie möglichst bodenständig bleiben und für ihre Anliegen einstehen.

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Jennifer Lopez

Jennifer Lopez ist darauf bedacht, ihre Kinder so bodenständig wie möglich zu erziehen.

imago/ZUMA Wire

Dass Jennifer Lopez (53) in der New Yorker Bronx – einem damals heruntergekommenen Stadtviertel – aufwuchs, weiss spätestens seit ihrem Megahit «Jenny from the Block» jeder. Heute lebt sie ein Luxusleben, inklusive riesiger Villa in Los Angeles. Und seit Kurzem teilt sie ihr Leben nicht mehr bloss mit ihren Zwillingen Max und Emme (14), sondern auch mit ihrem Ehemann Ben Affleck (50) und dessen Kindern Violet (16), Seraphina (13) und Samuel (10).

Der Übergang zur Patchwork-Familie sei «ein Prozess, der mit viel Sorgfalt gehandhabt werden muss» gewesen, erzählt die Musikerin in einem Interview mit der Zeitschrift «Vogue». Bisher laufe es gut, aber bei ihren Kids seien sehr viele Emotionen im Spiel – «Sie sind Teenager.» Und während ihr Partner Ben Affleck mit seiner Ex-Frau Jennifer Garner (50) «einen fantastischen Co-Elternteil» an seiner Seite habe, gestalte sich bei ihr und ihrem Ex Marc Anthony (54) alles etwas schwieriger. Unter anderem, weil er an der Ostküste lebt.

 

Jennifer Lopez, Ben Affleck

Jennifer Lopez und Ben Affleck haben im zweiten Anlauf zueinander gefunden.

Getty Images

Doch der neuen Situation kann Jennifer Lopez durchaus Positives abgewinnen. So hoffe sie, dass Afflecks Kinder in ihr eine neue Verbündete finden und ihre Kinder in Affleck einen neuen Verbündeten. Sie wünsche sich, dass ihr Mann für ihre Kinder «jemand ist, der sie wirklich liebt und sich um sie kümmert, der aber auch eine andere Perspektive hat und mir helfen kann, Dinge zu sehen, die ich bei meinen Kindern nicht sehen kann, weil ich emotional so verstrickt bin».

Kinder mussten keine «Überlebensmentalität» entwickeln

Da sie selbst viel weniger privilegiert aufwuchs, ist es JLo besonders wichtig, dass ihre Kinder möglichst bodenständig bleiben. Sie selbst habe lernen müssen, zu kämpfen. Auch, weil sie ihren Kindern ein Leben ermöglichen wollte, das sie nicht hatte. Darin, dass ihre Kids diese Erfahrung nicht machen müssen, sieht sie aber auch Nachteile: Im Gegensatz zu ihr müssen sie keine «Überlebensmentalität» entwickeln. Sie möchte aber, dass Max und Emme für sich selbst und für die Dinge, die ihnen wichtig sind, einstehen. 

Darüber, wie sie die Zwillinge erzieht, sagt Lopez zudem, sie bemühe sich, ihre Stimme nicht zu erheben und ihre Temperament zu zügeln, selbst wenn die Zwillinge aufbrausen. Ihre Kinder sollen sie respektieren, weil sie sich so verhält, dass sie zu ihr aufschauen können. «Ich wollte einen besseren Weg finden, als sie in Angst zu versetzen.» Dies kommt auch daher, dass sie in ihrer Kindheit ganz andere Erfahrungen gemacht hat.

Über ihre Mutter Guadalupe sagt JLo: «Wir respektierten sie, aber wir fürchteten sie auch.» Ihre Mutter sei überfordert gewesen mit den drei Töchtern und handgreiflich geworden. Mittlerweile konnte die Musikerin ihrer Mutter verzeihen. Und es gibt sogar eine Lektion, die sie einst von Guadalupe lernte und nun ihren Kindern weitergibt: «Ich betone ihnen gegenüber immer, dass ich möchte, dass sie in der Highschool gut abschneiden.» Ihr Sohn beende dann den Satz mit: «Aber dir ist es wichtiger, dass wir gute Menschen sind.»

Von fei am 11. November 2022 - 18:00 Uhr