1. Home
  2. Family
  3. Familien-Geschichten
  4. Musiker Kunz lässt seine Kids nur aus zwei Gründen ans Handy

Er selbst will auch mehr offline sein

Kunz lässt seine Kids nur aus zwei Gründen ans Handy

Musiker Kunz nimmt sich fest vor, künftig weniger am Handy zu sein. Aber zu zwei Gelegenheiten packt er für seine Kids das Smartphone gerne aus.

Teilen

Merken

Kommentare

Artikel teilen

Kunz

Kunz will als Papi 2023 mehr offline gehen. 

Amanda Nikolic

Wie viel Handyzeit ist eigentlich ok? Nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern. Diese Frage beschäftigt aktuell den Musiker und zweifachen Papa Marco Kunz (37).

Kunz setzt sich ein Papa-Ziel für 2023

Der Luzerner bemerkt derzeit, dass das Smartphone zu viel Aufmerksamkeit frisst, wenn er eigentlich Zeit mit seinen Kindern Emil (2) und Helena (1) verbringen möchte. «Es kommt immer wieder mal vor, dass ich noch kurz was nachschauen oder ein Telefongespräch machen muss», sagt Kunz zur Schweizer Illustrierten. Er setzt sich deswegen für das Jahr 2023 ein Papa-Ziel: «Ich nehme mir einmal mehr vor, was ich mir eh schon jeden Tag vornehme: Das Handy nicht vor den Kindern zu zelebrieren.»

«Die Kinder interessieren bereits mehr fürs Handy, als mir oder meiner Frau lieb ist.»

Musiker Kunz

Konkret wolle er in seiner Freizeit darauf achten, nicht mehr ständig in den Sozialen Medien aktiv zu sein. Das könne warten, bis er alleine sei oder sogar im Büro sitze. Denn eines sei ihm klar geworden, sagt Kunz: «Die Kinder interessieren sich bereits mehr fürs Handy, als mir oder meiner Frau lieb ist.»

In zwei Situationen erlaubt Kunz seinen Kindern das Handy

Es gibt jedoch klare Ausnahmen, in denen Kunz das Smartphone sogar extra zur Hand nimmt für seine kleinen Kids: «Emil darf sich darauf manchmal mit mir Fotos anschauen», so der Musiker. «Und manchmal spielen wir über das Smartphone sein Lieblingslied ab.» Er könne es ihm nämlich nicht vorsingen, sagt Kunz, da er die Sprache nicht beherrsche. «Es ist ein tschechisches Kinderlied.»

Kunz' Kinder profitieren von einer mehrsprachigen Kindheit

Kunz' Kinder wachsen zweisprachig auf: Er spricht Deutsch mit ihnen, seine Ehefrau Jenny (31) Tschechisch. Dies ist zwar für die Eltern eine Herausforderung im Alltag, jedoch profitieren Kinder ein Leben lang von einer mehrsprachigen Kindheit: 

  • Biliguale Kinder entwickeln oft ein hervorragendes Sprachgefühl
  • Zweisprachige Kinder haben oft weniger Schwierigkeiten, später eine Drittsprache zu erlernen
  • Mehrsprachige Menschen haben in vielen Berufen einen klaren Vorteil, besonders in der mehrsprachigen Schweiz
  • Sprachliche Vielfalt verleiht den Kindern ein besseres Gefühl und Verständnis für kulturelle Unterschiede auf der ganzen Welt
  • Man lernt Sprachen nie so einfach wie in der Kindheit

Mehr zu den Vor- und Nachteilen einer bilingualen Erziehung, erfahrt ihr unter diesem Link

Von und KMY am 30. Dezember 2022 - 07:00 Uhr