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Stéphanies Tochter über das Leben im Wohnwagen

Pauline Ducruet erinnert sich an ihre Zeit im Zirkus Knie

Ein Besuch im Zirkus ist für jedes Kind ein spektakuläres Erlebnis. Pauline Ducruet war in ihrer Kindheit aber nicht bloss zu Besuch im Zirkus, sie war Teil davon. Mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter Prinzessin Stéphanie lebte sie eine Weile im Wohnwagen. In einem Interview erzählt sie von dieser aufregenden Zeit.

Prinzessin Stéphanie, Pauline Ducruet

Prinzessin Stéphanie zog zu Beginn der 00er-Jahre mit Pauline und deren Geschwistern Louis und Camille in einen Zirkuswagen.

Getty Images

Dass Pauline Ducruet keine normale Kindheit haben wird, war bereits vor ihrer Geburt völlig klar. Die heute 27-Jährige ist die Tochter von Prinzessin Stéphanie, 56, und damit Teil der monegassischen Fürstenfamilie.

Wer nun aber denkt, Pauline habe ihre Kindheit ausschliesslich abgeschirmt hinter dicken Palastmauern verbracht, der irrt sich. Auch lebte sie nicht immer ein Jetset-Leben in Saus und Braus. Für zwei Jahre war nämlich nicht eine prunkvolle Villa ihr Zuhause, sondern ein Wohnwagen. 

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Vom Palast in die Manege

Als sich Prinzessin Stéphanie im Jahr 2000 in Franco Knie sen., 67, verliebte, der damals technischer Direktor des Schweizer Nationalzirkus war, beschloss sie, sich gemeinsam mit ihren Kindern Pauline, Louis und Camille dem Circus Knie anzuschliessen. Für die Kinder war das natürlich ein grosses Abenteuer. 

Gegenüber dem «Sunday Telegraph» erzählte Pauline nun, das Leben sei damals ganz schön «willkürlich» gewesen. Beim Zirkus habe sie viele «Momente purer Freiheit» erlebt, wie sie nur wenige andere Kinder kennen. Sie sei die ganze Zeit mit den Tieren draussen gewesen und habe mit Altersgenossen aus aller Welt gespielt. Unterhalten hätten sie sich dabei in einem Gemisch aus Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch. «Wir hatten unsere eigene Sprache», sagt Pauline.

Designerin statt Artistin

Als die Beziehung zwischen Prinzessin Stéphanie und Franco Knie sen. auseinanderging und die Familie nach Monte Carlo zurückkehrte, soll sich die damals 8-jährige Pauline aber gewünscht haben, selbst Artistin zu werden – schliesslich durfte sie Franco mehrmals in die Manege begleiten. Gekommen ist es dann etwas anders: Pauline entdeckte bald ihre Leidenschaft fürs Tauchen. Im Jahr 2010 nahm sie sogar an den «World Junior Diving Championships» und den Olympischen Jugend-Sommerspielen teil.

Mit 18 Jahren zog Pauline aber nach Paris, um Modedesign zu studieren. Später ging sie nach New York und arbeitete unter anderem bei der amerikanischen Vogue und Louis Vuitton, bevor sie mit «Alter» ihr eigenes Modelabel gründete. Paulines Liebe zum Zirkus ist jedoch nie ganz erloschen. Sie ist aktuell Vorsitzende der Jury des Jugendfestivals am Zirkusfestival Monte Carlo.

Von fei am 08.10.2021
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© 2021 Schweizer Illustrierte
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