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Nach Geburt des dritten Kindes

Polit-Mami Masshardt möchte von zu Hause abstimmen

Babyfreuden bei Nadine Masshardt: Die SP-Nationalrätin ist zum dritten Mal Mama geworden. Nun fordert sie eine virtuelle Stimmabgabe.

100 Bernerinnen: Nadine Masshardt

SP-Nationalrätin Nadine Masshardt ist seit zwei Wochen dreifache Mutter.

HO

Zwei winzige Füsschen, gebettet auf der Hand der Mama: Mit diesem süssen Instagram-Bild verkündet SP-Nationalrätin Nadine Masshardt, 36, die Geburt ihres dritten Kindes: «Herzlich willkommen Luc Alexander! Schon lange in unseren Herzen und seit zwei Wochen mitten unter uns. Nun freuen wir uns auf viele Abenteuer zu fünft.» Zur Familie gehören nebst Baby Luc die 6-jährige Hannah und Lenn, 3. «Wir sind sehr gut gestartet», sagt Masshardt.

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Dies verdankt sie vor allem ihrem Partner, der die ersten zwei Wochen nach der Geburt zu Hause bleiben durfte. «Wir waren sehr froh darüber. Aber wirklich gereicht hat dies nicht, um gleichberechtigt ins erweiterte Familienleben zu starten». Jetzt, da ihr Partner wieder arbeiten muss, ist sie froh um ihre Freunde und Verwandte, die auch mal mit den zwei grösseren Kindern etwas unternehmen.

Masshardt mit Baby im Bundeshaus

Bald beginnt die Wintersession – ohne Nadine Masshardt. Aber wer sie kennt weiss, wenn es auf ihre Stimme ankommt, ist sie parat! So geschehen bei der Abstimmung über die AHV-Reform im Frühling 2017. Damals war ihr erster Bub Lenn gerade mal fünf Wochen alt. Weil ihre Stimme entscheidend war, dass die Reform durchkam, nahm sie ihn kurzerhand mit ins Bundeshaus.

Was, wenn es erneut knapp wird? «Wenn es Luc und mir gut geht und wir für diese Zeit eine Betreuungsperson im neuen Stillzimmer des Bundeshauses finden, werde ich abstimmen gehen», sagt sie. «Aber», fügt sie an, «noch besser wäre für Frauen im Mutterschaftsurlaub, wenn es endlich eine virtuelle Möglichkeit zur Stimmabgabe gäbe.» Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, sei diese Frage aktueller denn je!

Von Michelle Schwarzenbach am 19.11.2020
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