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So offen wie nie

Promi-Mütter erzählen, wie es ihnen nach der Geburt erging

Seien es postpartale Depressionen, Überforderung oder Fruchtbarkeitsprobleme – auch für prominente Frauen waren die Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Monate mit ihrem Baby kein Spaziergang. In einem neuen Buch erzählen Stars wie Sarah Michelle Gellar, Amy Schumer und Christy Turlington, womit sie zu kämpfen hatten, was sie nie wieder tun würden und wofür sie dankbar sind.

Sarah Michelle Gellar

Sarah Michelle Gellar hatte nach der Geburt ihres ersten Kindes mit postnatalen Depressionen zu kämpfen.

Getty Images

Jede Geburt ist einzigartig. Nebst ganz viel Freude kann sie aber auch ganz viele Ängste und Herausforderungen mit sich bringen. Diese kennen natürlich auch prominente Mütter. Doch wie viele «Normalos» auch, behalten sie ihre Sorgen und Probleme meist lieber für sich. Das Buch «Life After Birth» setzt sich nun mit gesellschaftlichen Tabus rund um die Erfahrungen während und nach der Geburt auseinander. Darin teilen unter anderem Celebritie-Mütter nicht nur ihre persönlichen Geburtsfotos, sondern auch ihre Geschichten.

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Schauspielerin Sarah Michelle Gellar

Sarah Michelle Gellar

Sarah Michelle Gellar kämpfte mit postpartalen Depressionen.

Getty Images

Die Schauspielerin hat mit ihrem Mann Freddie Prinze Jr. zwei Kinder: Die 12-jährige Charlotte Grace und den 9-jährigen Rocky James. Im Buch erinnert sich Sarah Michelle Gellar an die Geburt ihrer Tochter und schreibt: «Wie viele andere Frauen auch, hatte ich nach der Geburt meines ersten Babys mit Wochenbettdepressionen zu kämpfen.» Sie habe Hilfe in Anspruch genommen und es so geschafft, die Depressionen hinter sich zu lassen. «Seither war jeder Tag das beste Geschenk, das ich mir hätte wünschen können.» Frauen, die aktuell mit postpartalen Depressionen kämpfen, teilt Sarah Michelle Gellar mit: «Ihr sollt wissen, dass ihr nicht alleine seid und dass es wirklich besser wird.»

Komikerin Amy Schumer

Amy Schumer

Amy Schumer hätte sich gewünscht, dass ihr Sohn noch ein Geschwisterchen bekommt.

LightRocket via Getty Images

Im Mai 2019 kam Amy Schumers Sohn Gene David zur Welt. Danach offenbarte sie, dass sie ihrem Sohn gerne ein Geschwisterchen schenken würde, dieses aber auf natürlichem Wege nicht gelingt. Schumer entschied sich für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) – jedoch ohne Erfolg. Im August 2020 erzählte sie dem Magazin «US Weekly», wie hart die Behandlung für sie war und sagte: «Ich glaube nicht, dass ich nochmal IVF machen könnte. Ich habe deshalb entschieden, dass ich nie wieder ein Kind austragen werde.»

Im Buch «Life after Birth» teilt Schumer zudem ihre Erfahrungen mit einer Doula – einer nichtmedizinischen Helferin, die der Frau vor, während und nach der Geburt zur Seite steht. Die Komikerin schreibt, sie wisse zwar noch immer nicht ganz genau, was Doulas machen, «aber sie hat mir das Gefühl gegeben, während meiner Schwangerschaft und des Geburtsprozesses absolut sicher und unterstützt zu sein.

Model Christy Turlington

christy turlington

Christy Turlington, 52, hat eine 17-jährige Tochter und einen 15-jährigen Sohn.

Getty Images for Town & Country

Christy Turlington schreibt, sie habe bei der Geburt ihrer Tochter zwei Liter Blut verloren. Rückblickend könne sie sich nicht erinnern, was nach der Geburt überwogen hat: Die Glücksgefühle, weil sie endlich ihr Baby im Arm halten konnte, oder die Müdigkeit.

Schauspielerin Gabrielle Union

Gabrielle Union

Schauspielerin Gabrielle Union kennt die Ängste, die junge Mütter plagen.

Getty Images

Gabrielle Union richtet sich in ihrem Beitrag an alle, «die sich allein, verängstigt, verunsichert und ohne Hoffnung fühlen». Ihnen sagt sie: «Haltet durch! Ihr seid nicht alleine, ihr werdet geliebt!» Sie spreche aus Erfahrung, sie habe sich einst genauso gefühlt.

Von fei am 24.09.2021
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