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Patchwork-Glück im Weissen Haus

So ticken Joe und Jill Biden als Grosseltern

Als Präsident der USA ist Joe Biden schwer beschäftigt. Trotzdem versucht er, stets für seine Enkelkinder da zu sein. Auch für Ehefrau Jill hat das Wohl der Nachkommen oberste Priorität. Diese danken es ihnen, indem sie auch mal witzige Anekdoten über ihre Grosseltern ausplaudern.

Joe Biden, Jill Biden

Joe und Jill Bidens gemeinsame Tochter Ashley hat keine Kinder, doch Joes Söhne aus erster Ehe brachten bis heute sieben Enkel in die Familie.

Getty Images

Fünf Mal musste Joe Biden, 79, um die Hand von Jill, 70, anhalten, bis sie endlich Ja sagte. Der Grund für ihr Zögern: Bestimmt nicht zu wenig Liebe. Und das, obwohl Jill beim ersten Date noch dachte: «Oh Gott, das wird nie was.» Sie fand bald Gefallen am heutigen US-Präsidenten und mittlerweile sind die beiden seit 44 Jahren glücklich verheiratet.

Die ersten vier Hochzeitsanträge nahm Jill wegen Joes Söhnen Beau, ✝46, und Hunter, 51, nicht an. Sie erklärte einst: «Ich musste wirklich sicher sein, dass es funktionieren würde, weil ich ihre Herzen nicht brechen wollte.»

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Diese Anekdote zeigt, wie stark Jill Bidens Familiensinn ist. Joe bezeichnete sie einst gar als das «Rückgrat der Familie». Nach Schicksalsschlägen wie dem tödlichen Unfall von Joes erster Frau Neilia und der damals 1-jährigen Tochter Naomi im Jahr 1972 und dem Tod von Beau im Jahr 2015 scheinen die Bidens enger denn je. Für frischen Wind sorgen mittlerweile sieben Enkelkinder: Natalie, 17, und Hunter, 15, die Kinder vom verstorbenen Beau, sowie Naomi, 28, Finnegan, 21, Maisy, 20, Navy Joan, 3, und Beau, 1, die fünf Kinder von Hunter.

 

 

 

Ein Küsschen für den Jüngsten

Vor wenigen Tagen entzückte Beau - der jüngste unter ihnen - das Volk, als er zusammen mit Vater Hunter beobachtete, wie seine Grossmutter Jill den Weihnachtsbaum fürs Weisse Haus in Empfang genommen hat. Der 5,6 Meter hohe Baum wurde mit einer Pferdekutsche und begleitet von feierlicher Weihnachtsmusik geliefert. Jill war sichtlich begeistert vom riesigen Baum, schnupperte an den Nadel und zwickte ein Ästchen ab, um es ihrem Enkel zu überreichen und ihm einen dicken Kuss auf den Mund zu drücken.

Im Gegensatz zu seinen älteren Geschwistern, Cousinen und Cousins weiss Beau wohl noch nicht, dass sein Grossvater der amtierende Präsident der USA und seine (Stief-)Grossmutter die First Lady ist. Doch obwohl sich die weiteren Mitglieder der dritten Biden-Generation dessen durchaus bewusst sind und sie Joe Biden auch im Wahlkampf unterstützten, plaudern sie auch gerne mal Familiengeheimnisse aus.

Für die Enkel ist der Präsident «Pop»

So verrieten sie, dass ihr Grossvater, den sie übrigens «Pop» nennen, zum Missfallen von Jill gerne Eiscreme direkt aus dem Kübel nascht. Jill wiederum soll berüchtigt sein für ihre Streiche. Einst habe sie eine tote Schlange eingesammelt, um ihren Mann zu erschrecken.

Wie sehr die Enkel ihren Grossvater lieben, liess sich unschwer nach seinem Wahlsieg erkennen. Damals veröffentlichte Joes älteste Enkelin ein Bild auf Twitter, auf dem sie und ihre Geschwister regelrecht über ihren Opa herfallen, um ihn zu feiern.

Kein Wunder: Joe war stets für seine Enkelinnen und Enkel da und liess auch schon wichtige Termine platzen. Als Maisy im Juni 2019 ihren Abschluss feierte, sollte Joe eigentlich viele Kilometer entfernt als Politiker auftreten. Das kam für ihn an diesem Tag aber nicht in Frage. Er blieb lieber bei seiner Enkelin. Danach habe er gesagt: «Dafür würde ich sogar die Amtseinführung als Präsident sausen lassen.»

Das musste er glücklicherweise nicht. Und seit er im Amt ist, bekommen ihn die Nachkommen bestimmt etwas seltener zu Gesicht. Doch Joe sagte nach seiner Wahl zum Präsidenten: «Ich bin jeden Tag mit jedem meiner Enkelkinder, meinem Sohn Hunter und meiner Tochter Ashley in Kontakt.»

Zudem ist das Weisse Haus kinder- und teeniegerecht ausgestattet: Für den kleinen Beau steht eine Wiege bereit, die älteren können sich auf dem Basketballplatz, im Schwimmbad, Kino, Billardraum oder auf der hauseigenen Bowlingbahn vergnügen. Spontan ein und aus gehen können die Enkelinnen und Enkel im Weissen Haus aber nicht: Sie müssen sich jeweils beim Secret Service anmelden. Möchten sie Freunde mitbringen, müssen sich diese zudem gemäss zeit.de einem peniblen Sicherheits-Check unterziehen.

Von fei am 12. Dezember 2021 - 07:09 Uhr
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