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Ob Grippe oder Corona

Was tun, wenn die ganze Familie krank ist?

Ist ein Kind krank, haben die Eltern alle Hände voll zu tun. Die kleinen Patienten wollen gepflegt, getröstet und ein wenig verwöhnt werden. So richtig anstrengend wird es, wenn ein Virus auch die Erwachsenen erwischt – was im Winter und während der aktuellen Corona-Welle leider keine Seltenheit ist. Hier erfahrt ihr, wie ihr euch die Zeit trotz Krankheit und allfälliger Quarantäne so angenehm wie möglich gestaltet.

Familie Krank

In diesen Tagen kommt es nicht selten vor, dass die ganze Familie krank ist.

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1. Nicht zu viel Energie fürs Kochen aufwenden

Wer krank ist, hat meist sowieso wenig Appetit. Ein grosses Geköche für die Familie könnt ihr euch also sparen. Trotzdem solltet ihr natürlich Vitamine zu euch nehmen. Zum Beispiel in Form einer Gemüsesuppe. Von der könnt ihr gleich eine grosse Menge kochen und einige Portionen einfrieren. Am besten kocht ihr übrigens auch dann, wenn ihr gesund seid, mal die doppelte Menge und gefriert eine Hälfte ein – genau für solche Notfälle, in denen euch das Kochen zu sehr anstrengt.

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2. Flüssiger Vorrat

Wer krank ist, sollte viel trinken – wissen wir alle. Trotzdem ist es lästig, alle paar Minuten wieder Tee zu kochen. Setzt darum auch bei der Flüssigkeit auf Vorrat und bereitet morgens gleich eine grosse Thermoskanne vor.

3. Aufräumen geht auch später

Wer krank ist, darf den Haushalt getrost vernachlässigen. Putzen, aufräumen und Wäsche waschen könnt ihr wieder, wenn ihr gesund seid. Wichtig ist, dass ihr euch so viel Ruhe wie möglich gönnt. So kommt ihr nämlich auch schneller wieder auf die Beine und könnt dann – vollständig genesen – zurück in den normalen Alltags-Modus wechseln.

4. Richtet ein Krankenlager ein

Sind alle krank, hat das einen einzigen Vorteil: Ihr braucht keinen Abstand voneinander zu halten. Richtet euch deshalb im Wohnzimmer oder dem grossen Elternbett ein kuscheliges Krankenlager mit ganz vielen Decken und Kissen ein. Schaut, dass genügend Nastücher und eine Teekanne in der Nähe ist, sodass ihr das Krankenlager so wenig wie möglich verlassen müsst.

5. Setzt die Kinder vor den Fernseher

Klar, normalerweise ist das nicht der ultimative Erziehungstipp und es gelten Regeln bei den Bildschirmzeiten. Diese dürfen bei Krankheit aber auch mal über den Haufen geworfen werden. Für pädagogisch wertvolle Spiele und grosse Bastel-Aktionen sind nun sowieso alle zu schlapp. 

6. Spannt Freunde und Verwandte ein

Sofern eure Kinder schon wieder etwas fitter und nicht mehr ansteckend sind, könnt ihr sie mit gutem Gewissen den Grosseltern oder den Nachbarn abgeben. Nutzt die Zeit, um euch zu erholen und im besten Fall einige Stunden zu schlafen (der Haushalt kann noch immer warten). Vielleicht hat auch jemand Zeit, für euch einzukaufen oder vorzukochen? Scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen.

7. Teilt die Betreuung auf

Sind die Kinder langsam über den Berg, die Erwachsenen aber noch gar nicht fit, lohnt es sich, die Betreuung aufzuteilen. Jeder Elternteil übernimmt eine Schicht von beispielsweise zwei Stunden, in denen der andere nicht gestört wird und sich ausruhen kann.

Von fei am 14. Januar 2022 - 07:09 Uhr
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