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Die Babypause ist vorbei

Zaklina, wie ist es, wieder zu arbeiten?

Seit dieser Woche ist Zaklina Djuricic zurück im Arbeitsleben. Mit uns spricht die Ex-Bachelorette über ihre Tochter, die Eingewöhnung in die Kinderkrippe, das Stillen als Working Mom und verrät, wie sie beim Eltern-Gesetz abstimmen wird.

Zaklina Bäbler mit Tochter Lili im Kinderwagen

Zaklina Bäbler mit Tochter Lily im Kinderwagen.

instagram.com/zaklina_baebler

Der Start ins Leben war für Mutter und Tochter hart: Nachdem Zaklina Bäbler (35) vier Tage in den Wehen lag, erblickte die kleine Lily am 6. November 2021 das Licht der Welt. Wegen eines Atemnotsyndroms musste die Tochter der Ex-Bachelorette die ersten acht Tage behandelt werden. Ihr Baby sei sofort in die Neonatologie gebracht worden. Keine einfache Zeit für Zaklina und ihren Mann Bruno (40): «Es war eine einschneidende und intensive Erfahrung für uns», sagt die Zürcherin über den Start ins Familienleben.

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Heute, fünf Monate später, ist Zaklinas Babypause vorbei. Seit Anfang dieser Woche ist die Ex-Bachelorette zurück im Job.

Liebe Zaklina, wie geht es Lily?
Prächtig. Sie gedeiht zum Glück ganz wunderbar. Es gab einen Monat, in dem sie meine Brust leider komplett verweigerte. Wir waren aber bei der Craniosacral-Therapie und sind heute wieder ein eingespieltes Team beim Stillen. Darüber bin ich sehr glücklich. Ganz allgemein ist Lily ein tolles Baby. Sie ist ein überaus interessiertes und aufmerksames Mädchen, das neugierig seine Umgebung entdeckt und beobachtet.

Seit dieser Woche arbeitest du wieder. Ist dir der Weg zurück ins Berufsleben leicht gefallen?
Jetzt, da es so ist, geht es mir ganz gut. Der Gedanke im Vorfeld war aber schon hart. Was ganz sicher hilft, ist, dass es Lily in der Krippe so gut geht und sie sich wohl fühlt.

Du arbeitest drei Tage in der Administration eines grossen Unternehmens. Wie organisiert dein Mann Bruno und du die Kinderbetreuung?
Zwei Tage pro Woche ist Lily in der Krippe. Einen Tag schaut meine Mutter auf sie. An diesem Tag werde ich Homeoffice machen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass alles reibungslos laufen wird.

Das klingt sehr gut. Wie aber kriegst du Stillen und Job unter einen Hut?
Wenn ich daheim bin, dann stille ich ausschliesslich. An den anderen Tagen pumpe ich während der Arbeit ab. Ich bin sehr froh, dass das offiziell erlaubt ist. In der Krippe setzen wir auf ein Fläschchen, das der mütterlichen Brustwarze beim Saugen am nächsten kommt.

Wie war es für deinen Mann Bruno, als er nach zwei Wochen Vaterschaftsurlaub zurück in den Job musste?
Natürlich war das krass und wir hätten uns mehr Zeit gewünscht. Aber zwei Wochen sind ja schon mal ein grosser Fortschritt zu den früheren zwei Tagen. 

Am 15. Mai stimmen wir über das Elternzeit-Gesetz ab. Dabei geht es darum, dass entweder Mütter oder Väter 18 Wochen Elternschaft bekommen. Wie wirst du abstimmen?
Ich werde klar Ja sagen. Das, obwohl ich es wichtiger und besser fände, wenn wir uns auf die Mütter fokussieren würden und ihnen mehr Zeit zur Verfügung stellen würden. Nur schon wegen des Stillens wäre das überaus sinnvoll, finde ich.

Vor 13 Jahren kam dein erster Sohn Leandro zur Welt. Was ist heute anders am Mamisein? Bist du entspannter?
Na ja, ich bin 13 Jahre älter und dementsprechend viel schneller müde. Ich war aber schon bei meinem ersten Kind sehr entspannt. Ich empfinde es so, dass man bereits während der Schwangerschaft in die neue Rolle wächst, egal, wie jung oder alt man ist. Heute erlebe ich den Mamajob eines Neugeborenen aber sicherlich als anstrengender, weil ich schlichtweg nicht mehr die Jüngste bin. Mit 21 ist man ja mit oder ohne Kind ewig lange wach, das ist heute ganz definitiv anders. Seit vier Jahren gehe ich zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr ins Bett.

Apropos Bett und Schlafen: Wie sind eure Nächte mit Lily?
Lily ist eine super Schläferin. Ich stille sie nachts zwar, da kann sie sich aber quasi alleine bedienen, ohne dass ich wirklich viel mitkriege. Wir kommen also definitiv alle zu genügend Schlaf.

Von Maja Zivadinovic am 29. April 2022 - 18:06 Uhr
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