Fast zu schade fürs Eiertütschen! Wir haben drei traditionelle Ostereier-Färbemethoden neu interpretiert und entstanden sind echte Hingucker, die fast so süss aussehen, wie Zuckereili schmecken!
Mit Geduld und Geschick:

Schichtarbeit: Wer Ostereier in mehreren Etappen färbt, muss Geduld mitbringen, wird dafür aber mit wunderschönen Ergebnissen belohnt.
Olivia PulverSorbische Ostereier mit ihren Wachsornamenten und Farbschichten inspirieren diese verspielten Kunstwerke. Dafür setzt man mit Maskierflüssigkeit Punkte und Muster auf das ausgeblasene Ei. Gut trocknen lassen, dann bleiben die abgedeckten Stellen im Farbbad weiss. Wer mit einer hellen Farbe wie Gelb beginnt, kann in einem zweiten Durchgang weitere Stellen abdecken – die gelb bleiben werden – und das Ei so schichtweise überfärben. Zum Schluss die Maskierflüssigkeit entfernen und bei Bedarf mit Filzstift ergänzen.
Mit wenig Zeit und kleinen Kindern:

Ein Kinderspiel: Dieses Resultat kriegt mit der Butter-Färbemethode jedes Kleinkind hin.
Olivia PulverVon der Natur inspiriert, aber modern inszeniert: Die Eierfärbemethode mit kalter Butter ist so einfach, dass schon Kleinkinder damit hübsche Ergebnisse erzielen. Einfach eine Hand in eine Plastiktüte stecken und die Tüte von aussen mit etwas kalter Butter abtupfen. Dann mit der Hand in der Tüte nach einem Hühnerei greifen und es kurz umfassen. Anschliessend kommt das Ei in ein kaltes Bad aus Wasser und Lebensmittelfarbe. Die fettigen Stellen nehmen keine Farbe an. Das Resultat ähnelt gesprenkelten Wachteleiern.
Mit Strumpf und Stickern:

Ein Ostergruss in Ei-Format.
Olivia PulverZuckerbonbons namens Love Hearts sind ein Klassiker der Süsswarenindustrie, und das Färben von Ostereiern mit einem alten Damenstrumpf hat in der Schweiz Tradition. Für die Eier mit lustigen Sprüchen im Titelbild dieses Artikels haben wir uns bei beiden Vorbildern bedient: Farbe und Idee stammen von den Bonbons. Anstelle von «Kiss me» oder «Be mine» schreiben wir mit Buchstabenstickern jedoch kurze Ostergrüsse auf die Eier. Damit die Kleberli nicht verrutschen, befestigt man sie mit einem Damenstrumpf. Dann wird in Farbe gebadet!
