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Spass für die ganze Familie

Mit diesen Tipps wird Camping zum Kinderspiel

Campingurlaub liegt im Trend. Gerade für Kinder sind Ferien im Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil ein riesiges Abenteuer. Doch damit der Camping-Trip für die ganze Familie ein Erfolg wird, gilt es einiges zu planen und beachten.

Camping, Familie

Ein Camping-Trip in den Ferien kann die schönsten Erinnerungen für die Familie bilden.

Getty Images

Ein Campingurlaub verspricht Abenteuer pur. Wildtiere in der Natur beobachten, in versteckten Seen baden und auf verwunschenen Waldlichtungen bräteln – kein Wunder, ziehen es immer mehr Eltern vor, mit ihren Kindern im Wohnmobil, Wohnwagen oder mit dem Zelt zu verreisen, statt die Ferien in einem Hotel zu verbringen. Doch so unkompliziert Campingferien wirken: Wer noch ungeübt ist und den Nachwuchs dabei hat, sollte einiges beachten und organisieren, bevor die Reise losgeht.

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1. Zelt, Wohnmobil oder -Wagen

Als Erstes solltet ihr definieren, was Camping für euch bedeutet: Wollt ihr mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sein oder ausschliesslich im Zelt übernachten? Am einfachsten ist es, einen Wohnwagen oder einen Bungalow auf einem Campingplatz zu mieten. So sind bereits alle Basics vorhanden. Wollt ihr hingegen im eigenen Zelt schlafen, bedeutet das, dass ihr all eure Utensilien im Auto verstauen müsst – ein Wohnwagen oder Wohnmobil bietet deutlich mehr Platz. Dafür ist das Abenteuerfeeling beim Zelten am grössten.

2. Zuerst testen, dann kaufen

Schafft euch nicht sofort einen Wohnwagen, ein Wohnmobil oder ein riesiges Familienzelt an. Viellicht malt ihr euch die Campingferien zu romantisch aus und merkt dann, dass ihr doch eher fürs Hotel gemacht seid. Setzt deshalb zu Beginn lieber auf Mieten, als auf Kaufen. 

3. Keine zu fernen Ziele

Bleibt beim ersten Campingtrip lieber in der Nähe und plant zuerst einen Kurztrip. Diesen könnt ihr als Testlauf für die «richtige» Reise betrachten und ganz entspannt testen, ob alles am Wagen funktioniert und eure Ausrüstung bereits komplett ist. Falls ihr euch noch sehr unsicher fühlt, kann dieses Probe-Campen sogar vor der eigenen Haustüre stattfinden.

4. Der perfekte Campingplatz

Der perfekte Campingplatz ist für jede Familie ein anderer. Überlegt euch deshalb im Voraus, was euch wichtig ist. Soll es einen Spielplatz für die Kleinen und möglichst viel Unterhaltung geben? Oder möchtet ihr lieber so abgeschieden wie möglich von der Welt die Ruhe geniessen? Sollte der Campingplatz über Wickeltische und Waschmaschinen verfügen? Ist euch wichtig, dass es Aufenthaltsräume gibt, in denen man sich bei Regen verweilen kann?

5. Eine möglichst sichere Umgebung

Camping bedeutet auch für die Kleinsten maximale Freiheit. Damit sie ihre Umgebung neugierig erkunden können, ohne dass es sofort gefährlich wird, sollte das Gelände um euren Stellplatz möglichst flach sein und keine Absturzgefahr bestehen. Zudem ist es wichtig, dass genügend Schattenplätze vorhanden sind und die Kinder nicht zu lange der prallen Sonne ausgesetzt sind.

6. Die Packliste

Beim Campen ist es mit dem Gepäck ein Balanceakt: Nehmt ihr zu viel mit, platzt das Auto fast aus allen Nähten und es dauert Stunden, bis man findet, was man effektiv sucht. Nimmt man aber beispielsweise nur für jede Person ein Geschirr-Set mit, merkt man rasch, dass etwa Teller für die Beilagen fehlen. Wovon ihr sicher nie zu viel haben könnt, ist Licht. Packt genügend Taschenlampen und Batterien oder Solarlichter ein.

7. Für jedes Wetter gewappnet

Wer campen geht, sollte wetterfest sein. Doch mit Gummistiefeln, Regenjacke und -Hose ist es noch nicht getan. Achtet auch darauf, genügend Wechselkleidung mitzunehmen, da nasse Kleider im Zelt nur langsam trocknen. Genauso wichtig wie Regen- ist Sonnenschutz. Vergesst deshalb den Sonnenhut und die Sonnenbrille nicht. Die Schlafkleider sollten zudem wärmer sein, als diejenigen, die ihr zuhause im Bett tragt und im besten Fall auch publikumstauglich, da ihr bestimmt mal im Pyjama über den Campingplatz laufen müsst.

8. Indoor-Programm

Regnet es längere Zeit durch, kann es im Zelt nicht nur ungemütlich, sondern auch eng werden. Es lohnt sich deshalb, im Voraus ein Schlechtwetter-Programm aufzustellen. Vielleicht gibt es spannende Museen oder einen Indoor-Wasserpark in der Nähe? Einige Campingplätze haben auch Aufenthaltsräume mit Billard- und Ping-Pong-Tischen. Wer nicht mit dem Zelt, sondern mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann es sich drinnen mit Brettspielen, Zeichnen und Lesen gemütlich machen. 

Von fei am 9. Juli 2022 - 08:01 Uhr
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