10 Badi-Favoriten Hier planschen wir am allerliebsten

Wenn die Temperaturen über 25 Grad steigen, gibts nur eine Möglichkeit für etwas Abkühling: Ab ins Wasser! Die Redaktion der «Schweizer Illustrierten» verrät ihre 10 Bade-Geheimtipps.

CAUMASEE, FLIMS
Schon allein wegen der Aussicht auf den türkisgrünen See lohnt sich der Ausflug zum Lag la Cauma. Absolute Highlights: die malerische Umgebung und das klare Wasser. An heissen Tagen bietet der See eine angenehme Erfrischung. Wer nicht bädelen will, kann sich auch anders vertun - es gibt einen Beachvolleyball-Platz, Pedalos und Ruderboote. Einziger Minuspunkt ist der Preis. Erwachsene: 9.50 Franken, Kinder: 5 Franken. - Isabelle Fretz, Redaktorin SI online

Die schönsten Badis der Schweiz: Tipps der Redaktion
© Isabelle Fretz

STRANDBAD KÜSNACHT, ZÜRICH
Da kommen Kindheitserinnerungen auf, am Sandstrand fühlt man sich wie in den Ferien. Und fürs besondere Erlebnis kann man je nach Anfahrtsort mit dem Schiff anreisen. Zusätzlich zum Sandstrand bietet das Strandbad Küsnacht auch mehrere Liegewiesen, einen Sprungturm, Flosse, Ping-Pong-Tische und einen Kinderspielplatz. Kostenpunkt für Erwachsene: 7 Franken. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt gratis. - Lisa Merz, Redaktorin Gesundheit

LAGO MIO, WEESEN
Wenn die Temperaturen richtig hoch sind und der Zürisee nicht mehr wirklich erfrischend ist, dann lohnt sich die Fahrt an den Walensee. In der Badi Lago Mio am Rande von Weesen lässt es sich herrlich entspannen und in einzigartiger Kulisse schwimmen. Vorteile: freier Eintritt, gutes Essen und Parkplätze. Einziger Haken: Die Badi ist nicht die grösste, doch ein Plätzchen findet sich immer. - Yasmin Merkel, SI online

Unsere Lieblingsbadis: Lago Mio am Walensee in Weesen
© lago-mio.ch

RHEINBAD BREITE, BASEL
Entspannen auf Deck, baden im Rhein, so lautet das Motto des Rhybadhysli Breiti. Wenn man auf den Latten des Badehauses liegt, sieht man den Rhein unter sich durchfliessen, kann den grossen Transportschiffen zuschauen und sieht im Hintergrund die Skyline von Basel. Wahlweise kann man sich nur wenige Meter oder ein paar Hundert Meter den Rhein hinuntertreiben lassen und wieder zurücklaufen - Ausstiegsmöglichkeiten gibts genug. Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich der Kiosk mit Snacks und Drinks an. Wer im Restaurant Veronica (zwar eher teuer, aber auch gut) essen will, sollte vorher reservieren. - Eva Breitenstein, Redaktorin Sport

Unsere Lieblingsbadis: Rheinbad Breite in Basel
© christian-aeberhard.ch / Rheinbad Breite

BADI WOLFENSBERG, WINTERTHUR
Eine ruhige Stadtoase oberhalb von Winti mit wunderbarem Ausblick. Das «Wolfi» ist klein, aber fein - und trotzdem nie, wirklich nie, so überfüllt wie die Legebatterien im nahen Zürich. Ein Detail: Die Becken sind mit sogenanntem Grander-Wasser gefüllt. Das soll das Wohlbefinden der Badigäste steigern. Wer fest dran glaubt, spürts. Eintritt: 8 Franken für Erwachsene, 4 Franken für Kinder. - Katja Fischer, Redaktorin SI online

UFSCHÖTTI, LUZERN
Das Tollste an der Ufschötti vorneweg: Sie liegt am Vierwaldstätter- und nicht am Zürisee. Es ist der Treffpunkt im Sommer am schönsten See der Schweiz. Mit langem, feinem Sandstrand, Ausblick über den See und einer riesigen Rasenfläche zum Chillen, Spielen und den Menschen beim sich Präsentieren zuschauen. - Patrick Brun, Art Director

BADI SCHÖNENBODENSEE, WILDHAUS
Klein, aber sehr fein: Die Badi Schönenbodensee in Wildhaus SG liegt zwar ein bisschen abseits des Dorfkerns, ist aber von saftig grünen Wiesen umgeben. Wer im See schwimmt, blickt auf das Alpenpanorama der Churfirsten. Idylle pur. Praktische Fakten: Parkplätze sind vorhanden, ein kleiner Badikiosk für das geliebte Glace ebenfalls. Pluspunkt: Wer nicht schwimmen möchte, kann Pedalos mieten. Das Preisleistungsverhältnis stimmt, Erwachsene zahlen 5.50 Franken, Kinder können das kühle Nass für 3 Franken geniessen. - Aurelia Forrer, Redaktorin Unterhaltung

Unsere Lieblingsbadis: Badi Schönenbodensee in Wildhaus
© via Facebook

RHEIN, SCHAFFHAUSEN
Badi? Brauchen wir in Schaffhausen nicht! Der Rhein fliesst mitten durch die Stadt und nach einem Spaziergang am Lindli entlang, kann man sich am Ufer in die Wiese legen oder einfach ins Wasser hüpfen. Auf Verpflegung muss man übrigens auch nicht verzichten, der «fliegende Kiosk» im Weidling fährt im Sommer den ganzen Tag dem Ufer entlang. Und: Der Rhein ist gratis und hat immer offen! - Barbara Lanz, Redaktorin SI online

BADEINSELN LORELEI, URNERSEE
Glasklares Wasser, traumhafte «Inseln» mit Sandstrand! Das gibts im Urnersee. Aufgeschüttet mit dem Aushub des Neat-Basistunnels und des Flüelen-Umfahrungstunnels begeistern mich die Badeinseln Lorelei. Die «Seeschütti» im Reussdelta ist ein willkommener Abstecher auf dem Weg in den Süden. Und das Beste: Das Wasser ist auch im heissesten Sommer erfrischend kalt. Wenn man das denn mag. Eintritt: Gratis, dafür gibts aber auch keine Badeaufsicht - Isabel Notari, Redaktorin Al Dente

Unsere Lieblingsbadis: Badeinsel Lorelei im Reussdelta
© reussdelta.ch

ALPINES SCHWIMMBAD SCHWÄNDI, GLARUS
Die kleinste und älteste Badi der Schweiz ist ein echter Geheimtipp. Hier ists nie voll, die Eintrittspreise sind extrem günstig (Erwachsene: 3 Franken, Kinder: 2 Franken), man kann grillieren und dabei den herrlichsten Ausblick auf den Glarner Hausberg Tödi geniessen. Und wenns megaheiss ist, gibts im Alpinen Schwimmbad Schwändi wirklich Abkühlung (zurzeit liegt die Wassertemperatur bei etwa 10 Grad!!). - René Haenig, Redaktor Unterhaltung

ZÜRICHSEE, MÄNNEDORF
Mein absoluter Geheimtipp ist zwar keine Badi, nichtsdestotrotz lässt es sich hier ebenfalls gut planschen. Die Aussicht über den See, die sich einem bei Männedorf bietet, ist phänomenal. Wer Geduld hat und bis zum Abend am Wasser ausharrt, wird belohnt: Hier gibts nämlich einen der schönsten Sonnenuntergänge Zürichs zu bestaunen. Und das Beste: Viele Leute gibts hier nicht, da sich in der Nähe das Strandbad Sonnenfeld befindet. Am Zürichsee in Männedorf gibts also immer ein Plätzchen. - Christian Franzoso, Redaktor Unterhaltung

Unsere Lieblingsbadis: Seehafen Männedorf in Zürich
© Christian Franzoso
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