Tolle Preise zu gewinnen Wählen Sie das schönste Dorf der Schweiz!

Wir suchen das schönste Dorf der Schweiz 2018! Für die italienischsprachige Schweiz kämpfen Brè, Poschiavo Borgo und Sonlerto um den Titel. Der Süden überrascht mit Beschützerinstinkt und einem Skiklub! Alle 12 Finalisten und das Voting samt Gewinnspiel finden Sie hier.

Brè TI

Es ist wahrlich ein schöner Ort, um ein Dorf zu errichten. Brè liegt an atemberaubender Lage hoch über dem Lago di Lugano. Immer fest im Blick: den Monte San Salvatore.

Brè
© Roman Burri

Seesicht: Brè liegt ob Lugano auf 800 Metern über Meer. Das Panorama bietet Ausblick auf den Lago di Lugano und den Monte San Salvatore. 

Die Studenten und Freunde Davide Prati, 27, und Andrea Schmid, 24, sind Präsident und Co-Präsident des Ski Club Monte Brè. Im Winter, wenn genug Schnee liegt, fahren sie auch mal mit dem Snowboard hinunter nach Lugano. «Das ist leider nicht jedes Jahr möglich», sagt Prati. Beide engagieren sich für ihr Dorf und versuchen, alte Traditionen am Leben zu haltenSie brauen zum Beispiel Grappa nach Rezepten der Urgrossväter.

Davide Prati und Andrea Schmid
© Roman Burri

Verwurzelt: Die Studenten Davide Prati (l.) und Andrea Schmid halten alte Traditionen am Leben. 

Sie sind auch mit dafür verantwortlich, dass sich eine neue Tradition etabliert hat. Jedes Jahr trifft sich die jüngere Generation irgendwo im Dorf zum gemeinsamen Weihnachtsessen am 23. Dezember. 

Kunstweg in Brè
© Roman Burri

Inspiration: Der Kunstweg zeigt rund 20 Exponate, die harmonisch im Dorf eingebunden sind. 

  • 432 Einwohner: Das Dorf Brè, welches politisch zur Gemeinde Lugano gehört, war bis 1912 nur über einen Maultierpfad erreichbar.
  • Genuss: Im B&B Salotto Brè gibt es leckeres Frühstück. Im Grotto Castagneto lokale Spezialitäten.
  • Geheimtipp: Der Aufstieg zum Gipfel des Monte Brè dauert nur 35 Minuten.

 

Poschiavo Borgo GR

Poschiavo Borgo
© Roman Burri

Treffpunkt: Die Plazza da Cumün mit der spätgotischen Stiftskirche San Vittore und dem romanischen Turm. 

Es ist die Verbindung zwischen dem Engadin und dem Veltlin, das Val Poschiavo mit dem Hauptort Poschiavo – oder einfach nur Borgo, wie die Einheimischen ihr Dorf nennen. Es ist geprägt von der Geschichte zweier Länder, Heimat prächtiger Palazzi und fantastischer Pizzoccheri (Teigwaren aus Buchweizen- und Weissmehl) und doch ist es ein Ort, welchen viele nur vom Bernina Express aus sehen, wenn sie vom Engadin nach Tirano reisen. 

Selena Raselli
© Roman Burri

Unternehmerin Selena Raselli ist hier aufgewachsen und führt ein eigenes Fotostudio. 

Das konnte Selena Raselli, 23, nicht begreifen. Deshalb motivierte die Fotografin ihre Mitreisenden, wenn sie von Chur, wo sie studierte, heimreiste: «Geht nach Paschiavo!» Ihre Werbung zeigte Wirkung: «Ich traf tatsächlich jemand im Dorf wieder. Er bedankte sich bei mir für den wundervollen Tipp.»

Poschiavo Borgo
© Roman Burri

Bündner Südtal: Poschiavo Borgo liegt 15 Kilometer südlich vom Berninapass. 1987 wurden grosse Teile des Ortes durch ein schweres Unwetter verwüstet. 

  • 1318 Einwohner: Die Einheimischen sprechen Dialekt: das Pus'ciavin.
  • Genuss: Das Logo «100% Valposchiavo» zeichnet lokale Produkte aus. In vielen Restaurants gibt es Gerichte, die mit dem Logo versehen sind. 
  • Geheimtipp: Der Marcù in Plaza: der Markt mit lokalen Spezialitäten, der im Sommer jeden Mittwoch stattfindet. 

 

Sonlerto TI

Sonlerto
© Roman Burri

Archaisch: Der Weiler Sonlerto liegt im Val Bavona, einem abgelegenen Seitental des Maggiatals. 

Sonlèrt heisse das Dorf und nicht etwa Sonlerto, erklärt Rinaldo Dalessi, 61, die Aussprache im lokalen Dialekt. Dalessi, Präsident der Stiftung Fondazione Sonlèrt und Bauer, ist hier aufgewachsen, seine Familie lebt schon seit Jahrhunderten im Val Bavona.

Das abgeschiedene Tal mit seinen steil aufragenden Felswänden, den riesigen Felsblöcken, die überall herumliegen, und den Häusern aus Granit hat den Menschen stets viel abverlangt. So bewohnt hier niemand sein Haus ganzjährig, die meisten Einheimischen verbringen den Winter am Taleingang in Cavergno. 

Rinaldo Dalessi und Monica Schönmann
© Roman Burri

Engagiert: Rinaldo Dalessi von der Fondazione Sonlèrt mit Monica Schönmann. 

2005 gründeten einige Bewohner die Fondazione Sonlèrt, eine Stiftung, die sich für den Erhalt des Dorfes einsetzt. Sie kauften mithilfe von Spenden die Kirche und andere Gebäude, renovierten diese und halten sie mit liebevoller Pflege instand. «Sonlèrt ist ein magischer Ort, den wir beschützen und erhalten müssen», sagt Dalessi. Er freut sich auf den Winter, wenn er ab und an hier hochkommt, um nach dem Rechten zu sehen. Dann hat er das Dorf ganz für sich alleine.

 
Häuser in Sonlerto
© Roman Burri

Felsenfest: Die ältesten heute noch stehenden Häuser stammen aus dem 14. Jahrhundert. 

  • Die Einwohner leben nur im Sommer hier: Sonlerto ist einer von zwölf Weilern im Val Bavona. 
  • Genuss: Wirtin Monica Schönmann serviert im Grotto Bavona Tessiner Spezialitäten. 
  • Geheimtipp: Die Torba von 1591: Der Getreidespeicher ist einer der ältesten der Region. 

 

Zu gewinnen gibt es:

  • Hauptpreis: Ein Jahr lang den neuen VW Polo fahren (Wert: ca. CHF 17 000.–)
  • 2. – 4. Preis: Zwei Übernachtungen für zwei Personen im Hotel L’Aubier in Montezillon NE, dem ersten Öko-Hotel der Schweiz, im Wert von je 390 Franken
  • 5. – 14. Preis: 10 Einkaufsgutscheine von Volg im Wert von je 250 Franken
  • 15. – 34. Preis: 20 portable Mini-BBQ-Grills im Wert von je 40 Franken

Das schönste Dorf der Schweiz wird präsentiert von VolgVolkswagenKneippBiotta und riposa.

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