Kinofilm: «The Water Diviner» (AU/TR/USA) Menschlichkeit in Zeiten des Krieges

The water diviner

Verzweifelt: Der Farmer Joshua Connor (Russell Crowe) reist von Australien nach Gallipoli, um nach seinen vermissten Söhnen zu suchen.

  

 

Der Plot Die drei Söhne des australischen Farmers Joshua Connor kämpften im Ersten Weltkrieg auf der Seite des Commonwealth in der Schlacht von Gallipoli. Seither werden sie vermisst. Vier Jahre später macht sich Joshua auf, seine Buben zu suchen, um sie in heimischer Erde zu begraben. Er reist nach Istanbul, wo er bei der türkischen Hotelbesitzerin Ayshe unterkommt. Auch sie hat einen Verlust zu beklagen, ihr Mann ist auf demselben Schlachtfeld gefallen wie Joshuas Söhne. Mithilfe eines türkischen Offiziers, der dem Vater nicht viele Chancen auf Erfolg ausrechnet, begibt sich der Farmer auf eine abenteuerliche Reise quer durch das kriegsversehrte Land. Ist es möglich, dass einer seiner Söhne überlebt hat?

Die Schauspieler Das Spiel des australischen Superstars Russell Crowe, 51, als kerniger Farmer nimmt einen sofort gefangen. Olga Kurylenko («Ein Quantum Trost») steht ihm glutäugig zur Seite.

Die bleibende Szene Wie die vor Kurzem noch verfeindeten Parteien zusammen auf dem verwüsteten Schlachtfeld nach ihren Toten suchen.

Die Regie Russell Crowe liefert mit diesem Kriegsdrama sein Spielfilmdebüt als Regisseur ab. Gelungen!

Das Fazit Keine leichte Kost, aber ein sensibel verfilmtes und packend gespieltes Drama mit einem Schluss Pathos. Die versöhnliche Botschaft: Bei all der Verwüstung ist Menschlichkeit über Kulturen und Grenzen hinweg möglich.

Bewertung ****
Länge 106 Min
Regie Russell Crowe
Kinostart 7. 5.

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