«The Theory Of Everything» (GB) Ergreifende Biografie eines Genies

The Theory Of Everything
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Mit 21 erkrankt Stephen Hawking an einer unheilbaren Muskelkrankheit. Die Liebe zu seiner Frau Jane hält ihn am Leben.

Die Story Der überdurchschnittlich intelligente Stephen Hawking (Eddie Redmayne) studiert Physik in Cambridge, als er merkt, dass mit seiner Motorik etwas nicht stimmt. Mit 21 Jahren muss er erfahren, dass er an Muskelschwund leidet und dass ihm die Ärzte eine Lebenserwartung von höchstens zwei Jahren geben. Die Liebe zu seiner Kommilitonin Jane Wild (Felicity Jones) bewahrt ihn vor einer tiefen Depression. 1965 heiraten die beiden trotz der fortschreitenden Erkrankung. Im Laufe der Jahre bekommen sie drei Kinder, und der Ruhm des Physikers – man nennt ihn den legitimen Nachfolger von Einstein – wächst, während seine Kräfte zusehends schwinden.

Die Schauspieler Eddie Redmayne («Les Misérables», 2010) ist der absolute Hammer. Wie er den immer kränker werdenden und in seinen Bewegungen stark eingeschränkten Hawking interpretiert, ist grosse Schauspielkunst.

Der Regisseur Der britische Regisseur James Marsh gewann 2008 einen Oscar für den Dokumentarfilm «Man on Wire». Das Drehbuch zum jetzigen Film basiert auf den Memoiren von Jane Hawking.

Der Satz Stephen: «Ich bin Kosmologe. Ich studiere die Ehe zwischen Raum und Zeit.»

Das Fazit Die Faszination des Filmes liegt auch im Umstand, dass es sich hier um eine Biografie handelt und dass die Hauptpersonen noch leben: Stephen Hawking ist heute 73 Jahre alt, Jane 71.

Bewertung ***** 
Länge 123 Min.
Regie James Marsh
Kinostart Im Kino.

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