Ringkuhkampf vor malerischer Kulisse Zermatt kürt die Königin des Matterhorns

Am 19. August 2018 gibt es in Zermatt ein Spektakel der besonderen Art: Zum ersten Mal macht der traditionelle Ringkuhkampf Halt im Matterhorndorf.
Ringkuhkampf Zermatt
© Roland Ammann / Zermatt Tourismus

Zum ersten Mal in Zermatt: Der Ringkuhkampf findet vor der Kulisse des Matterhorns statt. 

Grosses Schweiz-Spezial in Zermatt: Über hundert Kühe werden sich im Ring begegnen und um den Titel «Reine du Cervin», Königin des Matterhorns, kämpfen. Um die traditionelle Schweizer Kampfkunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen, hat «Zermatt Tourismus» eine Webserie ins Leben gerufen, die die Kuhkämpfe auf humoristische Art und Weise schmackhaft macht.

Erstmals in Zermatt

Der Sommer-Ringkuhkampf findet zwar jedes Jahr statt, in Zermatt gastiert dieser allerdings zum ersten Mal. Eigens hierfür wurde eine Tribüne aufgebaut. «Das gibt ein grosses Fest. Wir rechnen mit bis zu 4000 Besuchern», sagt OK-Präsident Toni Lauber.

Ein traditionelles Ereignis

Ringkuhkämpfe geniessen eine lange Tradition im Wallis. Die Kämpfe werden zwischen Eringer-Kühen ausgetragen und sollen die Leitkuh einer Herde ermitteln. Dass zwischen den Kühen gekämpft wird, ist ein natürliches Verhalten der Tiere. 

Das Ringen um den Sieg

Die Tiere werden ihrem Alter entsprechend in drei Kategorien unterteilt: Kühe, Erstmelken und Rinder. Ein Kampf gilt dann als verloren, wenn eine Kuh diesen verweigert oder sich von seiner Gegnerin eindeutig abwendet. Tiere, die drei Kämpfe verloren haben, scheiden aus. Wenn nur noch sieben Kühe übrig bleiben, treffen diese anschliessend alle aufeinander. Siegerin wird, wer alle anderen Konkurrentinnen bodigen kann. Falls keine Kuh es schafft, alle anderen zu besiegen, werden zwei Tiere gleichrangig klassiert. 

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