Neu im Glattpark: Sushi & Shisha, Spa (Weltraum-)Schrott «Life is grand!»: Ein Kameha-Hotel für Zürich

Rock ’n’ Roll in Opfikon ZH: Hotelier und Visionär Carsten K. Rath bittet in die verrückte Welt von «Kameha. Sein Versprechen: «Life is grand!» Wer mag da widersprechen?  
Kameha

«Kameha Grand» im Glattpark Viel Lifestyle, Top-Service, vernünftige Preise.

Glattpark, zwischen City und Flughafen Zürich. Ein neuer Stadtteil entsteht. Das «Kameha Grand» ist schon da. Getrieben von zwei, die nicht nach Sternen greifen, aber zwingend den Applaus einfordern. Carsten K. Rath, auf verschiedenen Kontinenten erfolgreich, ist Gründer und CEO, führt das Haus gleich selber und ist auch noch Buchautor («Sex bitte nur in der Suite»). Der Niederländer Marcel Wanders ist zuständig für die Gestaltung. «Lady Gaga des Designs» nennt ihn die «New York Times». Übertrieben ist das nicht.

Kuhglocken, Hanteln, Weltraumschrott. Wanders hält sich auch in Zürich nicht sehr zurück: Kuhglocken über der Réception, eine Bar in Gold, riesige japanische Vasen. Und einige der 245 Zimmer und Suiten sind ziemlich crazy eingerichtet. Themensuiten nennt man die. Hanteln in der «Workout Suite», Schmucktisch in der «Diva Suite» – und die «Gentleman Suite» ist ein kleines Casino: Roulettetisch mit Bett gewissermassen. Der japanische Künstler Michael Najjar hatte für die «Space Suite» freie Hand: schwebendes Bett, Universumteppich, kreisender Weltraumschrott. Schlafen im «Kameha» ist in den Eröffnungsmonaten recht erschwinglich (DZ ab CHF 199.–).

Sushi & Shisha. Natürlich ist auch das Restaurantkonzept nicht 08/15. Da gibts einen echt guten Italiener («L’Unico»): Der Sizilianer Igino Bruni hat nach lebhaften Wanderjahren (u. a. bei Armin Amrein in Davos) seinen ersten Chefjob, dankts mit hervorragender Pasta; gekocht wird vor den Augen der Gäste. Der Norddeutsche Norman Fischer bringt Stern und reichlich Punkte mit nach Zürich. Und ein cooles Konzept: Das verführerische «Yu Nijyo» ist nicht etwa ein «Japaner», sondern ein asiatisch inspiriertes Restaurant mit asiatischen Ingredienzien. Ausgangspunkt ist aber die klassische französische Küche. Und Fisch, Fleisch, Gemüse aus der Schweiz. Über Mittag mutiert das «Yu Nijyo» zum «Yu Sushi Lunch Club». Master Amri, in Japan 14 Jahre lang ausgebildet, übernimmt. Mit Sushi und Sashimi. Der Tag im «Kameha» beginnt an einem spektakulären Frühstücksbuffet und endet in der Cigar- oder Shisha-Lounge. Wie man umgeht mit der Wasserpfeife kann man lernen: Der Marokkaner Mustafa ist CSO («Chief Shisha Officer»), hilft gerne weiter.

Spa & Dome. «Kameha»-USP? Der Kameha Dome, ein neobarocker Eventsaal auf säulenfreien 700 m2, mit Terrasse. Zürichs künftige VIP-Zone mit Red Carpet! Auch attraktiv: das moderne Spa mit erstklassigen Therapeutinnen, Yoga-Trainingseinheiten und «Power House» (Fitness).

Check-in
Hotel Kameha Grand, Glattpark Zürich 224 Zimmer, coole Themen-Suiten, sechs Business-Suiten. Ab CHF 199.– Restaurants «Yu Nijyo» (Schweizer Produkte, asiatischer Touch, nur abends), «Yu Sushi Lunch Club» (Sushi & Sashimi, nur mittags), «L’Unico» (echt italienisch). Puregold Bar, Smoker’s Lounge, Shisha-Lounge Spa auf 650 m2. Klubmitgliedschaften für Einheimische. Kameha Dome für spektakuläre Events Infos www.lieblingsplatz.com

Auch interessant