Heilfasten im Appenzellerland inspiriert Körper und Geist Sönd wöllkomm!

Entschlackt in die Festtage? Oder erst danach abspecken? Das Hof Weissbad ist das einzige zertifizierte F.-X.-Mayr-Haus in der Schweiz, in dem Natur und Brauchtum die Sinne beleben.
Hotel Hof Weissbad
© Christian Perret

Wohlfühloase: Das Hotel Hof Weissbad bietet ein gastliches Zuhause in der Fremde.

Schwach, matt, nervös, zu dick? Zeit für eine F.-X.-Mayr-Kur! Benannt nach Erfinder Franz Xaver Mayr (1875–1965) hat sie als Hauptziel die «Sanierung» des Darms. Im «Hof Weissbad», dem einzigen Zentrum für moderne Mayr-Medizin, wird die Behandlung für den Gast zu einer Reise in seine innere Mitte. Bis zu vier Kilo sollen in einer Woche purzeln! Im Vier-Sterne-Hotel mit Fünf-Sterne-Service steht den Gästen ein Ärzteteam unter der Leitung von Dr. med. Gerold Honegger zur Seite. Nebst Heilfasten werden auch Phytotherapien (Pflanzenheilkunde) und schulmedizinische Verfahren angewandt.

Von Physiotherapien über Fussreflexzonen-Massage, Wickel, Craniosacral, Osteopathie, Akupunktur (TCM) bis zu Labortests – alles ist unter einem Dach vereint und im Bademantel erreichbar. Ein Bewegungsteam beurteilt die körperliche Fitness und stellt ein Tagesprogramm zusammen. Das Heilwasser kommt aus zwei eigenen Glandenstein-Quellen. Es ist bekömmlich und für die Säuberung des Körpers ein wichtiges Element. Das Innen- und Aussenbad wird ökologisch mit eigener Erdsonde auf 33 Grad erwärmt. Die frische Appenzeller Winterluft tut beim Durchatmen ihr Übriges. Vor allem gesunde Ernährung führt zu mehr Wohlbefinden und Vitalität – egal, ob Mayr-Kunde oder nicht. Entschleunigen und gesundes Schlemmen sind im Gesundheitstempel (185 Mitarbeiter, davon 120 Appenzeller; 82 Zimmer und 5 Junior-Suiten) kein Widerspruch.

Gleich in drei Restaurants («Flickflauder», 16 GaultMillau-Punkte) schwingt Käthi Fässler seit 15 Jahren die Kochlöffel und bietet 17 Gerichte zur Auswahl. Urchig und deftig gehts beim Waldfondue über dem Feuer zu. Von November bis Februar rundet man den Abend auf dem «Steene-ond Lateene-Weeg» ab oder flitzt über die Natureisbahn im Glandenstein. Wüst, schön oder natürlich? Die Silvesterchläuse scheren sich einen Deut um ihre Erscheinung. Die «Wüsten» und die Naturchläuse bestechen durch wilde Hauben und Masken. Die «Schönen» tragen verzierte Hüte mit Szenen aus dem bäuerlichen Leben und beleben bis Februar das Hotel mit ihren mystischen und archaischen Bräuchen. Das Jahresende wird im Appenzellerland gleich zweimal gefeiert: am 31. Dezember und am 13. Januar.

Tausende Touristen strömen dann nach Urnäsch, Herisau, Hundwil, Stein, Waldstatt, Schwellbrunn und Schönengrund, um sich in einem der Gasthäuser von den «Zäuerli» verzaubern zu lassen. Hoch hinaus gehts an der «Baschtiastobete» am 17. Januar 2016: beim gemütlichen Beisammensein mit den Chaschte-Höckler zu Ehren von Kirchenpatron St. Sebastian auf dem Hohen Kasten.

Check-in
Hof Weissbad Basiskur F. X. Mayr: 1 Übernachtung, Beratung EZ CHF 195.–, 6 Übernachtungen EZ CHF 1990.–, Verlängerungswoche CHF 1730.– (www.hofweissbad.chKultur Museum Appenzell: Krippen-Miniaturen, bis 2. Feb. 2016 Kunstmuseum Appenzell: Théodore Strawinsky «Lied der Stille», bis 27. März 2016 Kunsthalle Ziegelhütte: Trogener Kunstpreis, 29. Nov. 2015 bis 10. Jan. 2016 Infos www.appenzell.info

 
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