Mandarin Oriental: Neues Fünf-Sterne-Resort in Bodrum Luxus, Strand und Stars an der tiefblauen Ägäis

Das «Saint-Tropez» der Türkei? Bodrum, die neue Jet-Set-Destination an der kristallblauen Ägäis. «Mandarin Oriental» ahnte den Boom voraus. Und eröffnete ein Luxushotel an der «Paradise Bay».
Bodrum Türkei

Juwel an der Ägäis! «Mandarin Oriental» eröffnete in Bodrum ein luxuriöses Resort. Riesige Zimmer, riesige Pools, privater Strand.

Treffpunkt Bodrum! Das sagen sich VIPs und Stars. Naomi Campbell, Kate Moss, Bill Gates, Prinz Charles. Und weil der Hafen von Bodrum («Yalikavak Palmarina») genauso attraktiv ist wie die tollen Hotels der Gegend, steuert auch die 163,5 Meter lange «Eclipse» immer wieder Bodrum an. Besitzer: der russische Milliardär Roman Arkadjewitsch Abramovitsch (Vermögen gemäss «Forbes»: 8,8 Milliarden USD. Die Ausgehmeile ist bereits legendär: «Nobu», «Zuma Beach Club». Und «Billionaire», eine Nachtklub-Filiale von Flavio Briatore.

Grösser ist besser! «Mandarin Oriental» scheute für seinen Auftritt in Bodrum weder Geld – und schon gar nicht Quadratmeter. Bereits das kleinste Zimmer ist 72 m2 gross. Die Präsidentensuite misst 640 m2 – und ist natürlich «die grösste der Türkei». Architekt Antonio Citterio setzte auf raumhohe Fenster, auf hellen Naturstein und auf Holz. Die meisten der nur 109 Zimmer (DZ ab Euro 245.–) haben Meerblick. Prädikat: atemberaubend! Das Resort fügt sich in die grüne Hügellandschaft ein. 70 000 Bäume und eine Million Pflanzen wurden auf dem 60 Hektaren grossen Land angepflanzt; die uralten Olivenbäume waren schon da. Das Resort, gelegen auf der Insel Cennet Koyu, ist riesig – und die Wege sind lang. Wer nicht spazieren mag, lässt sich im Golfcart an die zwei gepflegten Privatstrände transportieren.

Ans Meer oder ins «Kurochan»? Im Resort gibts zehn Restaurants. Das beste: «Kurochan» (ab Juni geöffnet). Der australische Spitzenkoch Scott Hallsworth hat Konzept und Karte geschrieben. Bei Kerzenlicht kommt, japanisch interpretiert, vorzugsweise auf den Tisch, was kurz zuvor noch in den Weltmeeren schwamm: Black-Cod, Baby-Shrimp Tempura, Grilled Hot Wings (japanischer Junkfood). Dinieren kann man auch am Meer: «Olive Garden» heisst das romantische Restaurant unter dem Sternenhimmel. Das kulinarische Programm: Kebab, türkische Tapas, Fische vom Holzkohlengrill. Treffpunkte für den letzten Drink um Mitternacht: die Juju-Bar@ M2 auf einem Ponton am Wasser, mit weissen tief liegenden Lounge-Sofas und Chill-out-Musik.

Gulet, Golf, Hamam. Langweilig wirds im «Mandarin Oriental Bodrum» keine Sekunde. Der Spa lockt mit 2700 m2 Fläche, mit zwölf Behandlungsräumen, mit Saunen und Dampfbad – und natürlich auch mit einem türkischen Hamam. Immer wieder werden Wellness- und Detox-Gurus engagiert und besondere Treatments angeboten. Ein Ausflug aufs Meer ist Pflicht. Die Vehikel dazu? Schlauchboote, Motorboote, Jachten. Oder eine «Gulet» (traditionelles türkisches Segelschiff). Der 18-Loch-Golfplatz Vita Park liegt nur 30 Minuten entfernt. Wer Bodrum von oben sehen will, bucht eine Helikoptertour.

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