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Spektakuläre Flugzeugfilme

25 Jahre «Air Force One»: Diese fünf Flugzeugfilme lohnen sich

Vor 25 Jahren behauptete sich Harrison Ford als US-Präsident gegen Terroristen, die die «Air Force One» im gleichnamigen Film in ihre Gewalt brachten. Auch heute noch faszinieren Geschichten hoch über den Wolken. Fünf davon stechen dabei besonders hervor.

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Vor 25 Jahren machte Harrison Ford als US-Präsident James Marshall Terroristen das Leben schwer, die die «Air Force One» entführten.
Vor 25 Jahren machte Harrison Ford als US-Präsident James Marshall Terroristen das Leben schwer, die die «Air Force One» entführten. Featureflash Photo Agency/shutterstock.com

Mit «Air Force One» verantwortete der erst kürzlich verstorbene Regisseur Wolfgang Petersen (1941-2022) vor 25 Jahren einen Klassiker. Harrison Ford (80) erwehrt sich darin als US-Präsident James Marshall einer Gruppe Terroristen. Die kapern seinen Flieger - die Air Force One - und nehmen Geiseln. Marshall verzichtet auf die Flucht via Rettungskapsel und versucht, die Geiseln zu retten. Dabei bleibt ihm nicht viel Zeit, denn die Entführer wollen die Freilassung eines Diktators erzwingen.

Daneben widmeten sich wiederholt Filme der Faszination Flugzeug, die jeder gesehen haben sollte:

«Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel» (1986)

Ähnlich hoch her geht es im Kultfilm «Top Gun» für Tom Cruise (60). Als Navy-Pilot Pete «Maverick» Mitchell steuert er Kampfjets durch gewagte Manöver. Trotz einer Disziplinlosigkeit wird er mit seinem Kameraden Nick «Goose» Bradshaw zur Elitenausbildung «Top Gun» in Miramar abkommandiert.

Für Cruise war es der grosse Durchbruch zum Beginn einer ruhmreichen Karriere. Mit einiger Unterstützung des US-Militärs entstand einer der spektakulärsten Actionfilme seiner Zeit und ein wahrer Augenschmaus für Flug- und Cruise-Fans. Der Erfolg des Sequels «Top Gun: Maverick» aus diesem Jahr bewies, dass diese Art Film noch heute in ihren Bann zieht.

«Flightplan - Ohne jede Spur» (2005)

Für Eltern bildet «Flightplan» einen echten Horror ab: Kyle Pratt (Jodie Foster, 59) steigt mit ihrer Tochter Julia in ein Flugzeug. Nach einem Nickerchen stellt Pratt fest, dass das Kind verschwunden ist. Ihre Suche bleibt ergebnislos, niemand an Bord hat die Kleine gesehen. Die Mutter beginnt an sich zu zweifeln und ahnt nicht, um was es wirklich geht. Eine packende Wendung dreht die Handlung auf links.

Eine überzeugend spielende Jodie Foster glänzt in diesem Psychothriller als verzweifelte Mutter. Mit der Enge des Flugzeugs vermittelt der deutsche Regisseur Robert Schwentke («Die Bestimmung») Beklemmung und Hilflosigkeit. Der Zuschauer beginnt irgendwann, den Geisteszustand der Protagonistin infrage zu stellen.

«Flight» (2012)

Ein spektakuläres Rettungsmanöver bringt Pilot William Whitaker (Denzel Washington, 67) in «Flight» in eine schwere Bredouille: Angetrunken und zugekokst kann er sein Flugzeug nach einem Materialfehler zwar noch landen, sechs der 102 Passagiere kommen jedoch ums Leben. Im anschliessenden Prozess gegen ihn versucht er, seinen Alkoholismus und Drogenkonsum zu verbergen. Dabei leidet der gescheiterte Familienvater immer stärker an seiner Sucht, die er nicht wahrhaben will. Das Drama begleitet einen gebrochenen Mann durch den Kampf gegen seine Dämonen, packend inszeniert von Regisseur Robert Zemeckis (70, «Pinocchio»).

«Non-Stop» (2014)

Man nehme Liam Neeson (70), gebe ihm eine Knarre und lasse ein paar Terroristen auf ihn los: Voilà, ein Kassenschlager. Ganz so platt kommt «Non-Stop» nicht daher. Der Action-Routinier muss darin als Air Marshal Bill Marks einen Erpresser an der Sprengung eines Passagierflugzeugs hindern. Dieser kommuniziert aber nur über SMS und das Bordtelefon mit ihm. Marks muss herausfinden, welcher Fluggast der Täter ist, bevor die Bombe hochgeht.

Gleich vorneweg: Der Film macht nichts revolutionär neu. Das Katz-und-Maus-Spiel unter den Passagieren bleibt aber durchgehend spannend. Beim nächsten Urlaubsflug stellt sich jeder Zuschauer sicher die Frage: Wer sitzt da eigentlich neben mir?

«Sully» (2016)

Die Notlandung auf dem Hudson durch Pilot Chesley Sullenberger 2009 wurde sieben Jahre später mit Tom Hanks (66) in der Hauptrolle verfilmt. Sullenberger bringt nach einem Triebwerksausfall alle 155 Passagiere lebend aus der Luft. Er muss hinterher aber erklären, wieso er sich nicht für einen anderen Weg entschieden hat. Die NTSB-Untersuchung droht den Ruf des vermeintlichen Helden zu zerstören.

Regisseur Clint Eastwood (92) gelang mit dem Drama eine nachvollziehbare Bebilderung des Ereignisses und eine empathische Charakterstudie des Piloten. Die Darstellung der NTSB-Ermittler im Film stiess jedoch auf Kritik.

Von spot on news AG am 23. Oktober 2022 - 13:47 Uhr