Während in den USA nach wie vor die unermüdlichen Na'Vi die Kinocharts im Griff haben, schnappte sich in Deutschland übers Wochenende die Gesellschaftskomödie «Extrawurst» den Platz an der Sonne. Rund 375.000 Menschen strömten seit dem Kinostart am vergangenen Donnerstag in die hiesigen Kinos, um Marcus H. Rosenmüllers (52) stargespickten Kleinkrieg am Grill anzusehen. Unter anderem Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim und Friedrich Mücke befinden sich darin aufgrund der simplen Frage im Clinch, ob man Erol (Yardim), dem einzigen muslimischen Mitglied eines Tennisclubs, beim geplanten Sommerfest einen eigenen Grill bereitstellen sollte.
Für Rosenmüller, der bereits mit Filmen wie «Wer früher stirbt ist länger tot» und «Trautmann» zu überzeugen wusste, stellt der Kinostart von «Extrawurst» laut Filmverleih Studiocanal den erfolgreichsten Release seiner Karriere dar.
Pandora schlägt Ping–Pong
In den USA erlebten die Na'vi aus «Avatar: Fire and Ash» derweil kein blaues Wunder und bleiben Spitzenreiter. Über das verlängerte Martin–Luther–King–Wochenende heimste der dritte Teil von James Camerons Sci–Fi–Epos laut «Deadline» weitere 17 Millionen Dollar an den US–Kinokassen ein. Er steht damit inzwischen bei weltweit rund 1,3 Milliarden Dollar.
Obwohl der Horrorfilm «28 Years Later: The Bone Temple» auf Platz zwei rangiert, sind die Zahlen laut der Branchenseite eher ernüchternd. Statt den tatsächlichen 15 Millionen Dollar hatte man demnach mit mindestens 20 Millionen zum verlängerten Startwochenende gerechnet. Auf dem dritten Platz hat es sich der bislang erfolgreichste Film des Jahres gemütlich gemacht – der Animationsstreifen «Zoomania 2» kann schon über 1,7 Milliarden Dollar an den weltweiten Kinokassen vorweisen – ein neuer Rekord für einen computeranimierten Film.
Warten auf «Marty Supreme»
Komplettiert wird die Top 5 der USA von «The Housemaid» und der Tischtennis–Komödie «Marty Supreme». Der Erotik–Thriller mit Sydney Sweeney ist vergangene Woche auch in Deutschland erschienen und konnte über das Wochenende nach «Extrawurst» die zweitmeisten Kinobesucher (rund 300.000) verzeichnen.
«Marty Supreme» mit Timothée Chalamet in der Titelrolle ist derweil laut «Deadline» mit über 80 Millionen Dollar bereits jetzt der erfolgreichste Film der Produktionsgesellschaft A24. Wie sich Chalamet als Ping–Pong–Ass in Deutschland schlagen wird, zeigt sich hingegen erst in über einem Monat – Kinostart ist der 26. Februar.
