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Nach seinen antisemitischen Tiraden

Kanye West hat seine Privatschule geschlossen

Kanye West hat nach seinen antisemitischen Entgleisungen nun auch seine Privatschule in Kalifornien geschlossen. Das gab der Direktor der Einrichtung in einer E-Mail an die Eltern bekannt.

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Kanye West hat nun auch seine Privatschule schliessen müssen.
Kanye West hat nun auch seine Privatschule schliessen müssen. imago/MediaPunch

Der Rapper Kanye West (45) hat seine Privatschule Donda Academy in Simi Valley im US-Bundesstaat Kalifornien geschlossen. Das berichtete zunächst das Portal «Hollywood Unlocked». Demnach steht die Entscheidung im direkten Zusammenhang mit seinen antisemitischen Äusserungen in den letzten Wochen und den dadurch entstandenen Problemen. Die Entscheidung sei jedoch bislang nur vorübergehend.

Dem Bericht zufolge schickte der Direktor der Schule, Jason Angell, eine E-Mail an sämtliche Eltern der Schüler und informierte sie über die Schliessung. In dem Schreiben heisst es, dass die Donda Academy «im Ermessen unseres Gründers mit sofortiger Wirkung für den Rest des Schuljahres 22/23 geschlossen wird.»

Im September nächsten Jahres sollen die Tore jedoch wieder geöffnet werden. «Wir sind zuversichtlich, dass unsere Schüler sich weiterhin als kreative Innovatoren, Influencer und akademische Führer der nächsten Generation entwickeln werden», so Angell weiter. Auch Kanye West soll die Meldung in einem mittlerweile wieder gelöschten Instagram-Post bestätigt haben.

Kanye West verlor unter anderem seinen Adidas-Deal

West gründete die christliche Einrichtung für Vorschulkinder bis zur zwölften Klasse erst in diesem Jahr. Sie wurde nach der verstorbenen Mutter von Kanye West, Donda West (1949-2007), benannt. Bereits vor wenigen Wochen kündigte eine jüdische Lehrerin nach den antisemitischen Tiraden von West. Die Schule hatte rund 100 Schüler, die Hälfte davon wurde mit Stipendien ausgestattet.

Kanye West war in letzter Zeit immer wieder negativ aufgefallen. So erschien er zur Yeezy-Show auf der Pariser Fashion Week in einem T-Shirt mit der bei US-amerikanischen Rassisten beliebten Aufschrift «White Lives Matter». Ausserdem veröffentlichte er in den sozialen Netzwerken antisemitische Posts. Daraufhin schränkten Instagram und Twitter Wests jeweiligen Account ein. Zuletzt verlor er fast alle Werbedeals. Unter anderem kündigte ihm der deutsche Sportartikelhersteller Adidas die Zusammenarbeit.

Von spot on news AG am 27. Oktober 2022 - 19:06 Uhr