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Er war nie selbst nominiert

Oscar-Gedenkvideo ohne Paul Sorvino: Tochter Mira ist sehr gekränkt

Einmal mehr sorgt die Academy mit ihrem traditionellen «In Memoriam»-Video für Aufsehen. Oscarpreisträgerin Mira Sorvino zeigt sich «unglaublich gekränkt», dass ihr Vater vergessen wurde.

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Mira Sorvino mit ihrem Vater Paul im Jahr 2013.
Mira Sorvino mit ihrem Vater Paul im Jahr 2013. imago/ZUMA Wire

Für gewöhnlich werden in den vergangenen Monaten verstorbene Grössen der Filmwelt bei den Oscars in einem «In Memoriam»-Segment geehrt. In diesem Jahr wurden bei den 95. Academy Awards gleich mehrere wichtige Schauspielerinnen und Schauspieler in einem Gedenkvideo vergessen - darunter auch der im vergangenen Juli verstorbene Paul Sorvino (1939-2022). Seine Tochter, Mira Sorvino (55), sei davon «unglaublich gekränkt», schreibt sie bei Instagram.

Das konnte Mira Sorvino ihrem Vater zurückgeben

Paul Sorvino war über Jahrzehnte in vielen Produktionen zu sehen und unter anderem aus Martin Scorseses (80) Mafia-Klassiker «GoodFellas» bekannt. Er war im vergangenen Juni im Alter von 83 Jahren gestorben. Mira Sorvino, selbst Oscarpreisträgerin, meldete sich zunächst mit warmen Worten auf der Social-Media-Plattform.

Sie freue sich für alle Kolleginnen und Kollegen, die nominiert waren oder einen Goldjungen gewonnen haben, auf tausend unterschiedliche Weisen sei es aber auch bewegend, «wenn ich an die Nacht denke, in der ich meinen Academy Award mit meinem Papa, dem grossartigen Schauspieler Paul Sorvino, teilen konnte, der nie nominiert war». 1996 wurde sie als «Beste Nebendarstellerin» für ihre Rolle in «Geliebte Aphrodite» ausgezeichnet.

Ihr Vater sei ihr «erster und bester Lehrer» gewesen, der alle ihre Schulvorführungen besucht und aus tiefstem Herzen geliebt habe. Sie habe damals mit dem Oscar zurückgeben können, «was er mir all sein Leben gegeben hatte - Liebe, Überzeugung, Bewunderung und Dankbarkeit». Es sei eine «bittersüsse aber wunderschöne Erinnerung. Ich liebe Dich, Papa. Ich vermisse Dich so sehr.»

Später bearbeitete Sorvino den Instagram-Beitrag jedoch, denn als sie den Post abgesetzt hatte, habe sie noch nicht vom Fehlen ihres Vaters und das weiterer Schauspielerinnen und Schauspieler in dem «In Memoriam»-Video erfahren gehabt. «Ich bin unglaublich gekränkt und schockiert, dass der lebenslange, unersetzbare, riesige Beitrag meines Vaters für die Welt des Kinos [...] übersehen wurde.» Seine ihn verehrende Familie und die Öffentlichkeit wisse, «wie einzigartig und unglaublich» ihr Vater gewesen sei. Die Familie hoffe, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences es wiedergutmachen werde.

Neben Sorvino wurden unter anderem auch die im August 2022 nach einem Autounfall verstorbene Anne Heche (1969-2022) und die mit nur 32 Jahren gestorbene Schauspielerin Charlbi Dean (1990-2022) nicht erwähnt.

Von spot on news AG am 13. März 2023 - 22:00 Uhr