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Beim Gedenkgottesdienst für Philip

Queen und Andrew: Fotograf hätte Bild der beiden nicht schiessen dürfen

Beim Gedenkgottesdienst für Prinz Philip hätte es fast keine gemeinsamen Fotos der Queen mit Prinz Andrew gegeben. Der Palast soll es dem Fotografen untersagt haben.

Das Foto von Queen Elizabeth II. und Prinz Andrew hätte es fast nicht gegeben.
Das Foto von Queen Elizabeth II. und Prinz Andrew hätte es fast nicht gegeben. imago images/i Images

Beim Gedenkgottesdienst für Prinz Philip (1921-2021) am 29. März in der Westminster Abbey hat Prinz Andrew (62) besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Der in Ungnade gefallene Herzog von York begleitete seine Mutter, Queen Elizabeth II. (95), auf dem Weg zu ihrem Platz. Nun wurde bekannt: Die Ankunft der Queen sollte ursprünglich nicht in Fotos festgehalten werden. Der einzige Fotograf der Veranstaltung, Richard Pohle, hat dies in einem Bericht für die «Times» verraten.

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Der «Times»-Fotograf soll von einem Sprecher des Palasts darüber informiert worden sein, dass es ihm nicht gestattet sei, Fotos von der Königin zu machen, bis diese ihren Platz eingenommen habe. «Natürlich sträubte ich mich gegen den Befehl», schreibt Pohle. Der Grund: «Wenn die BBC das gesamte Ereignis in alle Welt überträgt, sollte ich als einziger offizieller Fotograf ein Foto machen dürfen.» Es habe zuvor Spekulationen über die Ankunft der Queen gegeben: Würde sie mit einem Rollator oder gar Rollstuhl ankommen? «Wenn ich davon kein Foto hätte, würden alle britischen Medien fragen: Warum nicht?», so Pohle.

«Ich musste das unbedingt fotografieren»

Die überraschende Tatsache, dass Prinz Andrew die Queen in den Gottesdienst begleiten würde, «hat alles verändert», führt er weiter aus. «Ich musste das unbedingt fotografieren. Die Ankunft der Queen war nun das wichtigste Ereignis in den Nachrichten.» Schlussendlich wurde ihm das Fotografieren gestattet. Doch selbst mit der Erlaubnis wäre das Foto fast nicht zustande gekommen: Als die Anwesenden sich für die Ankunft der Queen von ihren Plätzen erhoben, war es Richard Pohle von seinem Standpunkt aus nicht mehr möglich, die Monarchin und ihren Sohn zu sehen.

So sei er aufgestanden und schnell zum Mittelgang zwischen den Sitzreihen geeilt - «gegenüber der Stelle, an der die Königin eintreffen würde», erzählt der Fotograf. «Sich plötzlich von einer offiziellen Position zu entfernen, während man auf einer königlichen Liste steht, ist die schlimmste aller Kardinalsünden.» Ein Pressesprecher habe ihn daran hindern wollen, «aber ich eilte vorbei».

Das Foto gelang - und ging um die Welt. «Ich wusste, dass dies das wichtigste Bild der Zeremonie sein würde, nach dem die Presse suchte. Ich ging zurück zu meiner offiziellen Position, an dem stirnrunzelnden Pressesprecher vorbei und flüsterte eine Entschuldigung», schreibt Pohle.

Viele Royals nahmen von Prinz Philip Abschied

Hochrangige Mitglieder aus vielen königlichen Familien waren am 29. März in die Londoner Westminster Abbey gekommen. Unter den 1800 geladenen Gästen waren Königin Máxima der Niederlande (50), ihr Mann König Willem-Alexander (54) sowie dessen Mutter Prinzessin Beatrix (84). Der spanische König Felipe VI. (54) und seine Frau Letizia (49) sowie König Philippe (61) und Königin Mathilde von Belgien (49) waren ebenfalls anwesend. Ausserdem nahmen am Gottesdienst auch Königin Margrethe II. von Dänemark (81), Fürst Albert II. von Monaco (64) sowie König Carl XVI. Gustaf (75) und Königin Silvia von Schweden (78) teil.

Von spot on news AG am 7. April 2022 - 12:39 Uhr
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