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«Liebe Politiker, wie helft ihr jetzt?»

Sarah Connor vom Stromausfall betroffen: Sie findet deutliche Worte

Auch Sängerin Sarah Connor ist vom Stromausfall in Berlin betroffen. Nachdem sich der Star erst per Videobotschaft aus der dunklen, kalten Wohnung meldete, fand Connor für sich eine Lösung im Hotel. Sie sorgt sich aber um Menschen, die diese Möglichkeit nicht haben.

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Sarah Connor an einem Weihnachtskonzert im Jahr 2022 in Berlin.
Sarah Connor an einem Weihnachtskonzert im Jahr 2022 in Berlin. imago/Berlinfoto / DAVIDS

Sarah Connor (45) ist ebenfalls vom Stromausfall im Süden von Berlin betroffen, der rund 45.000 Haushalte in Eiseskälte ohne Elektrizität zurücklässt. Die Sängerin meldet sich via Instagram–Story in einer Videobotschaft direkt aus ihrer dunklen, kalten Wohnung – sie trägt Stirnlampe und eine dicke Winterjacke. «Liebe Grüsse aus Berlin vom Stromausfall. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell meine Kopflampe aus dem Dschungel wieder rausholen muss. Aber wir rennen hier durchs Haus und sind kopflos und haben Jacken an, weil es ist kalt und es ist dunkel.»

Die wegen der Stirnlampe kaum erkennbare Sarah Connor erklärt: «Wir haben leider keinen Kamin und auch irgendwie keine Lampen, die man nur mit Batterien nutzen kann. Uns fällt gerade auf, dass wir gar nicht so gut vorbereitet sind für so einen Komplettausfall», so die vierfache Mutter. Sie fügt an: «Jetzt lach' ich noch... Wahrscheinlich ist es übermorgen gar nicht mehr so lustig».

Sarah Connor zieht ins Hotel

Wenig später meldet sich Sarah Connor erneut, diesmal sitzt sie in einem Hotelzimmer, das Elektrizität und damit Licht und Wärme bietet. Connor gibt sich nachdenklich. «Wir haben uns jetzt entschieden, ins Hotel zu gehen, weil es einfach zu kalt ist und weil es irgendwie ging. Ich finde es, wenn ich drüber nachdenke, echt ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer grossen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein können, weil es ist ja noch nicht mal so ein grosser Anschlag.»

Die Sängerin sorgt sich vor allem um Menschen, die nicht die gleichen Mittel wie sie als TV–Star haben und sich vielleicht kein Hotel leisten können. «Für uns ist es kein Problem. Wir können halt hier ins Hotel gehen und haben es jetzt heute Abend warm. Aber wie machen das andere Leute?», fragt sie sich.

Dann richtet sich Connor an die Politik und sagt: «Liebe Politiker, wie helft ihr denn da jetzt? Gibt es da nichts, was man machen kann? Dass da irgendwelche Notfallaggregate greifen, die Haushalte versorgen können im Notfall?» Sie findet: «Also ich sag mal, wir sind echt ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin.»

Von SpotOn am 4. Januar 2026 - 22:52 Uhr