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Wenn die 19. Swiss Music Awards rufen, versammelt sich auf dem roten Teppich die ganze Schweizer Musikszene. Ob Beatrice Egli, Trauffer, Naomi Lareine oder Hecht eher einen Disstrack schreiben oder mit ihren Fans bis in den frühen Morgenstunden feiern würden, erfahrt ihr im Video. Lea Huber
Vier Preise für Luzerner Band

Hecht räumen bei den Swiss Music Awards ab

Die Swiss Music Awards wurden am Donnerstagabend vergeben. Die Luzerner Band Hecht ging mit vier Auszeichnungen als grosser Gewinner des Abends hervor, dicht gefolgt von US-Star Alex Warren mit drei Preisen.

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Mit der Verleihung des Swiss Music Awards 2026 verwandelte sich das Zürcher Hallenstadion am Donnerstagabend in ein wahres Musikaquarium. Beatrice Egli lieferte mit dem Männerchor Heimweh einen Gänsehaut-Auftritt, die Band Hecht schwamm allen davon. Mit gleich vier der begehrten Auszeichnungen sicherte sich die Gruppe die meisten Trophäen des Abends. Sie gewannen in den Kategorien Best Group, Best Live Act, Best Streaming Artist und Best Hit.

«Das Bandleben ist mühsam – man diskutiert unglaublich viel», witzelt Hecht-Frontmann Stefan Buck. Die Freude war der Band aber anzusehen, als sie ihren ersten Preis des Abends entgegennahm. Denn es sollte nicht der letzte Swiss Music Award des Abends für Hecht bleiben. Noch drei weitere Male durften sie auf die Bühne und den begehrten Stein überreicht bekommen.

Damit haben die Bandmitglieder von Hecht nun acht der Preise in Form von Betonklötzen zu Hause. 2013 wurden sie als Best Talent National, 2017 und 2020 als Best Live Act und 2023 als Beste Gruppe ausgezeichnet. Mit dem 2025 erschienenen Album «Lovers» und ihrer bisher grössten Tour hat die Band neue Massstäbe gesetzt, dieses Jahr spielen sie in den drei grössten Konzerthallen der Schweiz.

Eines der Highlights des Abends war wohl der Doppelauftritt von Bastian Baker und seinem Schützling Soleroy und dem gemeinsamen Hit «Call it». Baschi sorgte wie gewohnt für Lacher, als er verkündete, dass seine Frau im neunten Monat schwanger sei und es jederzeit platzen könnte. «Haltet also alle eure Handys parat!»

Der grösste Karaoke-Live-Chor von der Schweiz stimmte zudem «Alpenrose» an. Und wer war der Chor? Das Publikum natürlich! Das Hallenstadion sang den legendären Song von Polo Hofer – oder zumindest das halbe Hallenstadion. Denn ausgerechnet die Musik-Stars verzichteten an dieser Stelle grösstenteils für einmal aufs Singen.

Im Zürcher Hallenstadion zeigte sich fast alles, was in der Schweizer Musikszene Rang und Namen hatte. Den Startschuss zur Show lieferte Bligg (49), der mit einem siebenminütigen Medley und seinem neuen Song «Galerie» die Stimmung direkt anheizte. Weitere Auftritte gab es vom Deutschen Pop-Star Nico Santos (33), einem gemeinsamen Auftritt vom welschen Rapper Stress (48) mit dem Basler Zian (32), und der Darbietung des Liedes «Altpapier» des Berner Duos Lo & Leduc mit der Luzerner Sängerin To Athena (31).

Bereits zum dritten Mal führten Melanie Winiger (47) und Annina Frey (45) gemeinsam durch die Preisverleihung.

Diese Acts räumten am Abend ab:

Best Solo Act National: Trauffer

Best Group: Hecht

Best Breaking Act: Zoë Më

Best Live Act: Hecht

SRF 3 Best Talent: Nina Valotti

Best Act Romandie: Baby Volcano

Best Streaming Artist: Hecht

Best Hit: Hecht

Artist Award: Miss C-Line

Most Rising Artist Social Media: Jule X

Best Solo Act International: Alex Warren

Best Group Internationa: Rosé & Bruno Mars

Best Breaking Act International: Alex Warren

Best Hit International: Alex Warren

 Silja Anders
Silja AndersMehr erfahren
Von Jaray Fofana und Silja Anders am 20. März 2026 - 07:00 Uhr