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Spezielle Schutz-Strategie von Verona Pooth

«Ein Kind, das jeder kennt, will niemand entführen»

Es ist ein kontroverses Thema, mit dem sich alle Eltern auseinandersetzen müssen – und vor allem prominente: Zeig ich meine Kinder in der Öffentlichkeit oder nicht? Verona Pooth hat sich ganz bewusst dafür entschieden.

Verona Franjo San Diego und Rocco Pooth
Verona Pooth mit ihrem Mann Franjo und den zwei Söhnen San Diego und Rocco (r.). Instagram/verona pooth

Komiker Oliver Pocher, 43, oder Entertainer Stefan Raab, 54, tuns nicht: Ihre Kinder in der Öffentlichkeit zeigen. Verona Pooth, 52, wiederum tut es, und zwar ganz bewusst – zum Kinderschutz. Sie selbst steht seit dreissig Jahren in der Öffentlichkeit und sah sich vor 17 Jahren, als ihr erster Sohn San Diego geboren wurde, mit der Frage konfrontiert: «Was machst du eigentlich, wenn dein Kind entführt wird?»

Die Antwort darauf hat sie sich nicht selber gegeben, sondern bei einem Sicherheitsexperten geholt. «Ein Kind, das jeder kennt, will kein Entführer», gab ihr der Security-Fachmann als Rat. «Das ist der Grund, warum ich dich schon immer auf Fotos mitgenommen habe», erklärt die 52-Jährige nun ihrem Ältesten San Diego in ihrem «Poothcast». Aber auch, dass sie als Frischmama viele Bedenken und auch «totale Panik» gehabt habe, ihren Sohn nur schon auf dem Spielplatz herumtoben zu lassen. «Ich dachte, du bräuchtest rund um die Uhr Security», sagt sie. «Das war damals echt schlimm.» Immerhin konnten Kameras und Bewegungsmelder im Haus zusätzlich Abhilfe schaffen, zudem nahm sie sich eben Experten zur Seite.

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Instagram/verona pooth

Ihre Kinder bewusst von klein auf in der Öffentlichkeit zu zeigen, birge zudem auch Vorteile, erzählt sie weiter. Einerseits, konnte sie so selber entscheiden, wann und wo sie ihre beiden Söhne – Rocco ist neun – zeigt, und dadurch auch ungewollte Abschüsse durch Paparazzi verhindern. Auch wenn sie selber nicht mehr so oft in der Öffentlichkeit steht, veröffentlicht sie noch heute jedes Jahr ein Familienfoto für die Presse und ihre Fans. «Wenn ich als Prominente meinen Sohn auf ein zwei Fotos mitnehme, ist er erstens für die Paparazzi kein gefundenes Fressen, und zweitens ist er eigentlich geschützt», so die zweifache Mama.

Einen Artikel zu Fotos von Kindern auf sozialen Medien findet sich hier

Von AR am 11.04.2021
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