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Bizarre Kritik von Psychologen

Helene Fischer wegen Aussehen und Stimme verunglimpft

Experten stufen das musikalische Schaffen von Schlagerstar Helene Fischer als störend und stressig ein. Weshalb sie zu dieser Auffassung kommen.

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Stimme, Songtexte, Aussehen: Mit alldem störe Helene Fischer Menschen beim Lernen, finden Experten.

Getty Images

Wegen seiner fiesen Worte dürfte den Fans von Helene Fischer, 35, der Atem stocken. Psychologe Holger Schlageter, 46, geht ziemlich hart mit der Schlagerqueen ins Gericht – weil ihre Lieder einen schlechten Einfluss auf unsere Gehirnleistung haben sollen!

Im Rahmen einer Analyse für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) kommt er zum Schluss, die «Atemlos»-Sängerin spiele damit, durch einen schnellen Rhythmus und eine hohe Tonlage den Fokus auf sich zu ziehen. «Zusammen mit einer hohen Lautstärke löst das ein Alarmsystem in unserem Körper aus, das Stress gleichkommt.»

Hoher Blutdruck wegen Helene?

Die Folgen: Der Herzschlag erhöhe sich, der Blutdruck steige und die Denkleistung fokussiere sich auf einen Punkt – in diesem Fall ausschliesslich auf die Musik von Helene Fischer. Breites, vernetztes Denken, das man beispielsweise zum Lernen brauche, werde eingeengt.

«Unser Denkvermögen wird durch solche Musik eingeschränkt», so Schlageter, der laut «Focus» zu den besten Coaches Deutschlands zählt. «Man muss schon sehr gut sein im Ausblenden, wenn während des Lesens oder Lernens Musik der Schlagersängerin läuft.»

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Erst kürzlich sorgte Helene Fischer im TV für Emotionen bei Ex-Freund Florian Silbereisen.

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Auch Fischers gutes Aussehen ist schuld

Doch damit nicht genug Kritik an die Adresse der Musikerin. Auch der Text von Helenes Songs lenke ab – weil Fischer auf Deutsch singe. «Das zieht einen vom Lernstoff weg», mäkelt Schlageter rum. Nicht zuletzt ist dem Experten auch noch Helenes gutes Aussehen ein Dorn im Auge. «Der letzte kleine Aspekt ist, dass schöne Menschen, und das ist Helene Fischer, unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.» Bitter für das lernende Volk: «Menschen können nicht mehr vernetzt denken. Und das müssen sie, um lernen zu können.»

Jegliche Konzentration gehe flöten

Bloss: Wieso sollten all diese Dinge besonders auf Helene Fischer zutreffen? Lenken andere Songs und Sängerinnen oder Sänger nicht genauso von einem konzentrierten Arbeiten ab? Holger Schlageter war auf Anfrage von schweizer-illustrierte.ch nicht für diese Präzisierungen zu erreichen.

Allerdings steht der Experte mit seiner Einschätzung bezüglich Helene Fischer nicht alleine da. Neuropsychologe Lutz Jänke, 62, schlägt gegenüber «vox.de» in dieselbe Kerbe. Er warnt vor dem Konsum von Fischer-Songs, weil diese sich negativ auf unsere Gehirnleistung auswirken könnten. Vor allem während der Arbeit sei auf diese Musik zu verzichten, da «jegliche Konzentration» komplett flöten gehe. «Niemand könnte eine mathematische Formel entwickeln, während Helene Fischer läuft», so sein vernichtendes Urteil.

Von Tom Wyss am 28.11.2019
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