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  4. Promi-Auktionen extrem: Uralte Birkenstock-Sandalen von Steve Jobs und ein 11 Jahre altes Stück Hochzeitstorte von Prinz William und Kate

11 Jahre alter Kuchen

Hochzeitstortenstück von Prinz William versteigert

Das Stück der Hochzeitstorte von Prinz William und Prinzessin Kate wird nach elf Jahren kaum mehr geniessbar sein. Trotzdem brachte es in einer Auktion viel Geld ein – wie andere schräge Promi-Erinnerungsstücke.

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Queen Elizabeth und Herzogin Kate begutachten die Hochzeitstorte

Die Braut Herzogin Kate und Schwiegergrossmutter Queen Elizabeth begutachten die unangeschnittene Hochzeitstorte. 

PA Images via Getty Images

Am 29. April 2011 heirateten Prinz William (40) und Prinzessin Kate (40) mit allem Prunk und Pomp in der Londoner Westminster Abbey. Was bei einer solchen Hochzeit natürlich nicht fehlen darf, ist eine standesgemässe Hochzeitstorte. Das Gebäck wurde von Kuchenmeisterin Fiona Cairns in fünfwöchiger Arbeit hergestellt und war ein für royale Hochzeiten üblicher Fruit Cake – also ein Früchtekuchen – der nobel in weisses Marzipan verpackt und mit 17 Blumenarten, Ornamenten und Mustern verziert wurde. Die Torte war verhältnismässig eher niedrig (nur acht Stockwerke hoch) und klein, aber offenbar doch gross genug, dass einige Stücke übrig blieben. 

Eines davon wurde nun vom Auktionshaus Keys versteigert und brachte 450 Franken ein. Der neue Besitzer erhält nun ein echtes Kuchenstück, hübsch eingepackt in eine Metalldose und in Butterpapier eingewickelt. Sogar die unvermeidbaren Fettflecken sind noch zu sehen. Vollständig macht das Set die originale Hochzeitseinladung und ein Dankesschreiben von William und Kate, welches dem Erinnerungsstück beiliegt. 

Ein Stück Hochzeitstorte von Prinz William und Prinzessin Kate

450 Franken blätterte ein Fan für ein Stück Hochzeitstorte von Prinz William und Prinzessin Kate hin.

Getty Images

Niemand wollte den Kuchen von King Charles III. kaufen

Weniger Auktionsglück hatte King Charles III. (74). Als 2005 ein Stück der Hochzeitstorte von seiner Vermählung mit Queen Consort Camilla (75) unter den Hammer kam, wollte niemand zuschlagen und das Gebäck blieb liegen, wie eine Mitarbeiterin des Auktionshauses Keys verrät. 

Kuchen ist nun auch nicht das ausgesprochene Sammlerstück. Aber das kann man vom persönlichen Gegenstand, welcher vom verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs versteigert wurde, auch nicht wirklich behaupten. 

Erinnerungsstück vom Apple-Boss

Steve Jobs

Der verstorbene Apple-Boss Steve Jobs scheint noch immer viele Fans zu haben.

Getty Images

Die teuersten Finken der Welt

Kaum ein Firmenboss hat mit seinen Produkten die Welt und das Leben der Menschen so stark verändert, wie der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs (†56). Der Macintosh machte das Bedienen von Computern kinderleicht, der iPod revolutionierte das Musikhören und mit dem iPhone schrumpfte er ein komplettes Büro auf Hosentaschengrösse und machte Digitalkameras quasi obsolet. Steve Jobs verstarb viel zu früh an Krebs, doch sein Vermächtnis lebt in der Firma Apple weiter – auch wenn man zu spüren scheint, dass der kreative Kopf im Firmensitz in Cupertino fehlt. Auf echte Tech-Revolutionen aus dem Hause Apple warten Fans nämlich schon länger. 

Anhängern von Steve Jobs scheint für Erinnerungen an den Technik-Maestro kein Preis zu hoch zu sein. Das beweist eine Versteigerung des Auktionshauses Julien's Auctions, bei der kürzlich ein Paar seiner ziemlich abgetragene Birkenstocks unter den Hammer kam. Der Schätzpreis der Jobs-Sandalen lag bei 60'000 Dollar, schlussendlich wechselten sie für 208'750 Dollar den Besitzer und sind mit umgerechnet 205'000 Schweizer Franken die teuersten, jemals versteigerten Finken der Welt. 

 

Die Sandalen von Steve Jobs

Die Sandalen von Steve Jobs zeigen deutliche Spuren vom langen Tragen. 

Julien's Auctions

Steves Finke lagen im Abfall

Ein einwandfreier Zustand der Ware ist für viele die Grundvoraussetzung für den Kauf. Nicht so bei den Birkenstocks von Steve Jobs – hier war es gerade der ziemlich abgetragene Look der Schuhe, die den Preis rechtfertigen. Das Auktionshaus formuliert es so: «Das Fussbett aus Kork und Jute enthält die durch jahrelangen Gebrauch geformten Abdrücke von Steve Jobs' Füssen.» Der Zustand ist sogar so schlecht, dass sich selbst der Apple-Mitbegründer von ihnen trennte und sie in den Abfall warf. Dort fand sie Mark Sheff, sein ehemaliger Hausverwalter, der sie nun zu viel Geld machte. Gut möglich, dass sich der neue Besitzer der Finken nun einen Kreativitätsschub erhofft, denn Steve Jobs trug sie, als er mit der Entwicklung des Apple-Computers beschäftigt war. «Die Birkenstocks waren das Markenzeichen der Tech-Ikone», schreibt das Auktionshaus stolz. 

Die Auktionäre von Julien's Auctions sind eigentlich spezialisiert auf Erinnerungs- und Sammlerstücke aus der Musikgeschichte. So hatten sie in der Vergangenheit bereits zwei Gitarren des Nirvana Frontmanns Kurt Cobain (†27) im Angebot – eine davon war in noch desolaterem Zustand als die Hausschuhe von Steve Jobs.

 

Teuerste Gitarre aller Zeiten?

Nirvana Unplugged mit Kurt Cobain

Nur fünf Monate vor seinem Tod spielte Kurt Cobain mit Nirvana das legendäre «MTV Unplugged»-Konzert.

Getty Images

Kurt-Cobain-Gitarren von 500'000 bis 6 Millionen

Definitiv nicht mehr spielbar ist die E-Gitarre von Kurt Cobain, die Julien's Auctions für knapp 500'000 Franken in New York versteigerte. Die Grunge-Ikone zertrümmerte das Instrument während der ersten US-Tournee mit seiner Band Nirvana im Jahre 1989 bei einem Konzert in Wilkinsburg, Pennsylvania. Heute dürfte die Klampfe bei einem Hardcore-Nirvana-Fan als Kunstobjekt an der Wand hängen. Auf der zweiten Kurt-Cobain-Gitarre, die unter den Hammer kam, könnte man zwar noch ein Liedchen zupfen, doch dafür wäre man nach dem Kauf ziemlich sicher pleite. Satte sechs Millionen Dollar bot ein Liebhaber für die Akkustik-Gitarre, welche Cobain bei seinem legendären «MTV Unplugged»- Auftritt im Jahr 1993 spielte – nur fünf Monate nach dem Auftritt schied der Musiker freiwillig aus dem Leben. 

Zerdepperte Klampfe für 500'000

Zerschlagene Gitarre von Kurt Cobain

Eine halbe Million Franken gab es für die zerschlagene Gitarre von Kurt Cobain.

Julien's Auctions

Die Queen war Auto-Fan

Queen Elizabeth II. repariert ein Auto im 2. Weltkrieg

Queen Elizabeth II. repariert ein Auto im Zweiten Weltkrieg.

Mirrorpix via Getty Images

Die einzige Britin ohne Fahrausweis war die Queen

Wer eher Royal- denn Musik-Fan ist, könnte sich ein exklusives Dokument der verstorbenen Königin von England ersteigern. Für einen geschätzten Preis von 1'200 bis 2'300 Franken bietet das Auktionshaus Reeman Dansie Auctions derzeit den Fahrausweis von Queen Elizabeth II. (†96) an – «der Preis wird aber durch die Decke gehen» sind sich Experten sicher. Das Dokument ist tatsächlich äusserst selten, denn es handelt sich um den einzigen Fahrausweis, den Queen Elizabeth jemals besass. Nach dem Dienst im Militär brauchte sie keinen mehr, denn aufgrund ihres sogenannten «königlichen Vorrechts» war sie wohl die einzige Frau auf Englands Strassen, die nie eine Fahrprüfung absolvieren musste. 

Queen Elizabeth II. fuhr gerne Auto, mochte Autos und konnte diese auch selber reparieren. Im zweiten Weltkrieg diente die damalige Prinzessin als zweite Subalternoffizierin – das entspricht dem Grad eines Leutnants – in der Frauenabteilung der Britischen Armee und wurde dort zur Automechanikerin ausgebildet.

Der Fahrausweis von Queen Elizabeth II. aus dem Zweiten Weltkrieg

Seltenes Dokument: Der erste und einzige Fahrausweis von Queen Elizabeth II. aus dem Zweiten Weltkrieg.

Reeman Dansie Auctions
Von lme am 15. November 2022 - 18:00 Uhr