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Drei Monate später wieder schwanger

Sila Sahin hielt sich nach der Geburt für unfruchtbar

Knapp drei Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes wurde Sila Sahin gleich wieder schwanger. Nun hat die Ex-«GZSZ»-Schauspielerin ausgepackt, dass ein Ammenmärchen dazu geführt hat.

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Glaubte nicht an die Blüte der Fruchtbarkeit: Sila Sahin.

Getty Images for BILD

Es war eine grosse Überraschung, als Sila Sahin, 34, im Februar 2019 ihre Schwangerschaft bekanntgab – für ihre Fans, aber am allermeisten für sie selbst. Denn die ehemalige «GZSZ»-Darstellerin war nur wenige Monate zuvor, im Juli 2018, zum ersten Mal Mama geworden.

Knapp drei Monate nach der Geburt von Elija, heute 2, hatte es bei der Schauspielerin und ihrem Mann Samuel Sahin-Radlinger, 27, wieder eingeschlagen. Ende Juni 2019 schliesslich brachte sie den zweiten Sohn, Noah, zur Welt.

«Einmal nicht aufgepasst»

In der Youtube-Show «Lasst uns reden, Mädels!» hat Sahin darüber gesprochen, welch Schock ihre zweite Schwangerschaft so kurz nach der ersten war. Denn die Deutsche hatte gar nicht damit gerechnet, dass sie so schnell nach der Geburt überhaupt wieder schwanger werden könnte. «Ich dachte tatsächlich, erst, wenn man die Regel bekommt, ist man fruchtbar», erzählte sie. Ihre Periode hatte sie zu dem Zeitpunkt, als sie schwanger wurde, noch nicht. «Die Regel war nicht da, ich dachte: Das geht jetzt nicht, und ich stille voll.»

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Dass dem nicht so ist, erfuhr Sahin bald darauf. «Das ist natürlich ein Ammenmärchen – einmal nicht aufgepasst, sofort schwanger!», erzählte sie schmunzelnd. Das wisse sie «natürlich auch – jetzt. Jetzt bin ich natürlich vorsichtig.»

Doch als Noah sich damals angekündigt hat, konnte sie es kaum glauben. «Als ich es gemerkt habe, dachte ich, der Arzt verarscht mich!», sagte sie. Auch ihr Mann habe die Neuigkeit erst nicht geglaubt. Auch er «dachte, ich verarsche ihn». Nach dem ersten Schock «hat die Freude überwogen», erzählte Sahin. «Wir wollten sowieso mehr Kinder haben, es ist ein Geschenk Gottes.» 

Sorgt für fragende Gesichter

Dass ihre Buben jeweils ab dem 26. Juni einen Monat lang dasselbe Alter haben, sorgt bei Fremden immer wieder für fragende Gesichter. «Ich laufe mit dem Zwillingswagen durch die Gegend, dann schauen sie sich die beiden an und fragen, ob sie Zwillinge sind», erklärte Sahin. Auf ihre Verneinung und die Verkündigung, dass beide so nahe aufeinander geboren wurden, folgen jeweils viele Fragen. «Das versteht wirklich keiner, da muss man immer ausholen und erzählen.»

Denn vor allem eines sorgt immer wieder für Unverständnis, wie Sahin ausführte. «Viele denken: ‹Oh Gott, hattet ihr sofort danach wieder Sex?›» Bei ihr war das nicht der Fall. «Um Gottes willen! Danach hatte ich überhaupt keine Lust, ich hatte alles andere ausser diesen Gedanken im Kopf, hatte ganz andere Sorgen.» Elija war mit vier Kilogramm Geburtsgewicht ausserdem ein schwerer Brocken. «Danach hast du wirklich keinen Bock auf Sex.»

Zwischen der Entbindung und der Zeugung von Noah lagen denn «ein paar Monate», wie Sahin erklärte. «Nach drei Monaten dachte ich mir: ‹Warum nicht?›», erklärte sie ihre Lust auf Sex nach der Geburt. «Ich glaube, nach drei Monaten ist es in Ordnung!» 

Glück gefunden in Österreich

Ende Juni hat Noah nun bereits seinen ersten Geburtstag gefeiert. Mit den beiden kleinen Kindern hat Sahin alle Hände voll zu tun. «Bei uns ist jeden Tag Zirkus. Es ist wahnsinnig schwer, Zeit für mich selbst zu haben», erzählte sie ganz offen. Ihre Mutter unterstützt sie tatkräftig. «Ohne Hilfe wäre es gar nicht möglich, zu arbeiten.»

Seit drei Monaten hat sich die Lage ein bisschen entspannt: Sahin wohnt während der Corona-Zeit gemeinsam mit ihrem Mann, ihrer Mama und den Kindern vorübergehend bei Samuels Familie in Österreich, wo sie das Landleben für sich entdeckt hat. So könne sie die Kinder auch mal den Grosseltern abgeben, sagte sie. 

Trotz der kurzen Auszeit ist Sahin der Meinung, dass «wir Frauen uns viel zu wenig Zeit nehmen für uns selber», erklärte sie. Karriere und Kinder unter einen Hut zu bringen, empfindet sie als Balanceakt – und sie selbst bleibt deshalb manchmal auf der Strecke. «Ich habe das irgendwie noch nicht so rausgefunden, wie ich das für mich machen kann.» 

Von Ramona Hirt am 22.07.2020
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