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Die Monegassen schmusen so innig wie nie

Albert und Charlène machen alle Krisengerüchte vergessen

So innig haben wir die Monegassen kaum je gesehen: Mit einem vertrauten Auftritt am Rande ihres Wasserbike-Einsatzes kuscheln Albert und Charlène von Monaco die Krisengerüchte weg – die bei ihrer Liebesgeschichte fast schon dazugehören.

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Tiefes Vertrauen: Vor ihrem Renneinsatz gibt es eine innige Umarmung für Fürstin Charlène.

Getty Images

Schon als Kind war Charlène von Monaco, 42, eine echte Wasserratte. Die heutige Fürstin ist Tochter einer Schwimmlehrerin und lernte schon früh, sich im Wasser fortzubewegen. Das Resultat: Dreimal Gold an den prestigeträchtigen Afrikaspielen 1999 sowie eine geplante Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2008, die sie allerdings verletzungsbedingt wieder absagen musste.

Am Wochenende nun ist Charlène zu ihren Wurzeln zurückgekehrt – und hat sich wieder einmal einen Wettkampf im Wasser geliefert. Wobei es «auf dem Wasser» eher trifft. Denn die 42-Jährige ist im Rahmen einer Challenge 180 Kilometer mit dem Wasserbike von Korsika bis Monaco auf der Meeresoberfläche geradelt.

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Unterwegs: 180 Kilometer legte Charlène auf dem Wasserbike zurück.

Getty Images

Dabei durfte sie nicht nur auf die Unterstützung ihres Bruders Gareth Wittstock zählen, der mit ihr die Challenge in Angriff nahm. Sowohl beim Start in Südfrankreich als auch bei der Ankunft in Monaco wurde sie von ihrer Familie begleitet. Fürst Albert II., 62, wie auch die Zwillinge Jacques und Gabriella, 5, liessen es sich nicht nehmen, Charlène in Calvi auf die Reise zu schicken – und sie in Monaco wieder in Empfang zu nehmen.

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Schwerer Abschied: Ihre Kinder Jacques und Gabriella wollten Charlène kaum losradeln lassen.

Getty Images

So vertraut wie nie

Während ihre beiden Kinder die Mama nur widerwillig ins eintägige Abenteuer aufbrechen liessen, verabschiedete Ehemann Albert seine Charlène am Start besonders innig ins Wasserbike-Rennen. Und auch bei der Ankunft in Monaco zeigten die zwei ihren vertrauten Umgang, als sich Charlène als Mitglied des Siegerteams völlig erschöpft in die Arme ihres Mannes fallen liess. 

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Ganz erschöpft liess sich Charlène nach dem Rennen in die starken Arme ihres Mannes fallen.

Dukas

Die verschmusten Bilder der beiden Monegassen dürften bei den Royal-Fans für besonders viel Freude sorgen. Denn so vertraut und herzlich miteinander hat man Charlène und Albert kaum je zuvor gesehen.

 

Immer wieder Krisengerüchte

Seit sie ein Paar sind, müssen sich Albert und seine Gattin immer wieder mit Vorwürfen herumschlagen, wonach ihre Liebe nicht echt sei. Charlène gebe sich zu unterkühlt, die Auftritte wirkten zu distanziert, der Altersunterschied sei zu gross – die Probleme, die dem royalen Paar angedichtet werden, sind zahlreich. Und zugegebenermassen auch sehr kreativ.

Was dabei allerdings häufig vergessen geht, ist das romantische Aufeinandertreffen der beiden. Im Jahr 2000 lernen sie sich beim Schwimmwettkampf Mare Nostrum in Monaco kennen. Charlène als strahlende Siegerin des Rennens über 200 Meter Rücken, Albert als Vertreter des Fürstenhauses. Die Sympathie ist von Beginn an da. «Wir fühlten uns von Anfang an zueinander hingezogen», sagt Albert später. 

Bis zur Liebe dauerte es

Noch am Abend des Wettkampfs lädt Albert Charlène zum Abendessen ein – und macht gleich mal Nägel mit Köpfen. Denn statt in ein Restaurant führt er die Schwimmerin in den heimischen Palast. Dort soll «viel über Sport, aber auch über das Leben insgesamt» gesprochen worden sein.

Obschon die Funken sprühen, steht dem gemeinsamen Glück noch einiges im Weg. Zum einen ist Charlène zu jenem Zeitpunkt noch mit einem schwedischen Leistungsschwimmer liiert und steckt ihre Energie in ihre Schwimmkarriere. Albert ist als «Heiratsmuffel» bekannt, hat zwei uneheliche Kinder, kurze Liaisons – aber so richtig binden will er sich nicht.

Auch bei Charlène dauert es ein paar Jahre, bis er sich offiziell zu ihr bekennt. Am 10. Februar 2006 treten der Monegasse und die Südafrikanerin an der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Turin zum ersten Mal gemeinsam auf. Wenig später begleitet sie ihn zu einer Abendveranstaltung beim Formel-1-Rennen in Monte Carlo, bis sich die Monegassen schliesslich mit Charlènes Begleitung von Albert zur traditionsreichen Rot-Kreuz-Gala sicher sind: Sie wird die künftige Fürstin!  

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Noch etwas scheu: Fürst Albert und Charlène Wittstock bei einem ihrer ersten gemeinsamen offiziellen Auftritte im Mai 2006.

Gamma-Rapho via Getty Images

Und sie sollten Recht behalten: 2010 hält Albert um Charlènes Hand an. «Der Moment an sich war nicht so romantisch, wie man denken könnte», erinnerte sich der Fürst später in der Film-Dokumentation «Monaco – Les Femmes de la Dynastie Grimaldi». «Wir waren in Charlènes Apartment. Ich sass auf der Ecke des Betts, sie war dabei, sich fürs Ausgehen fertig zu machen. ‹Bevor du gehst, muss ich dich etwas fragen›, habe ich gesagt. Das war's.» Sie sei «schockiert gewesen», erzählte Charlène. «Es war eine ziemliche Überraschung, es kam unerwartet.» Denn Albert liess sich Zeit, um Nägel mit Köpfen zu machen. Aus gutem Grund: «Ich wollte die Person erst kennenlernen, mit der ich den Rest meines Lebens verbringe.» 

Traumhochzeit in Monte Carlo

Am 1. Juli 2011 dann ist es so weit: Albert und Charlène heiraten standesamtlich. Einen Tag später folgt die kirchliche Trauung mit zahlreichen namhaften Gästen aus aller Welt.

Doch der zurückhaltende Kuss der beiden setzt unmittelbar nach der Vermählung die ersten Krisengerüchte frei. Ein Körpersprache-Experte analysiert in der «Morgenpost», dass der Kuss total angespannt gewesen sei. «Charlène und Albert haben den Kuss mit Bravour gemeistert – aber nur in dem Sinne, dass es ein zeremonieller Punkt war, der sein musste.»

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Offene Augen, ein flüchtiger Schmatzer: Schon beim Hochzeitskuss wurden Gerüchte um ein Arrangement ohne grosse Gefühle zwischen Albert und Charlène wach.

WireImage

Die direkt nach der Hochzeit ertönten kritischen Stimmen sollten sinnbildlich dafür stehen, was in den neun Jahren darauf folgt. Viele Gerüchte um mögliche Liebeskrisen, viele Anschuldigungen von aussen, viel Kritik. Immer wieder wirken Charlène und Albert diesen mit Liebeserklärungen entgegen. «Albert ist die Liebe meines Lebens», schwärmte Charlène einst. Und bei einem öffentlichen Auftritt sagte sie in Richtung ihres Ehemannes: «Du bist der Fürst der Herzen – und meines Herzens.»

Nur so ganz glauben wollte die Öffentlichkeit den beiden nicht. Ob die Schmuse-Fotos Charlène und Albert dabei helfen werden, sich nicht ständig für ihre Liebe rechtfertigen zu müssen? Nicht umsonst sagen Bilder schliesslich mehr als tausend Worte.

Von Ramona Hirt am 14.09.2020
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