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«Ich war sehr krank»

Daniel von Schweden spricht über die schwerste Zeit seines Lebens

Vor zehn Jahren bekam Prinz Daniel von Schweden eine neue Niere. Anlässlich des Weltnierentages spricht er ungewohnt offen über die schwerste Zeit in seinem Leben.

STOCKHOLM, SWEDEN - SEPTEMBER 30: Prince Daniel of Sweden visits the ECMO Center at Karolinksa University Hospital on September 30, 2020 in Stockholm, Sweden. An ECMO is a life support machine to help people who have a severe and life-threatening illness stopping their heart or lungs from working properly. (Photo by Michael Campanella/Getty Images)

Daniel von Schweden konnte dank einer Spenderniere von seinem Vater ein neues Leben ohne Dialyse beginnen. Seit zehn Jahren setzt er sich für die Organspende ein.

Getty Images

Die Diagnose bekam er eher zufällig. Daniel von Schweden kam vor vielen Jahren wegen einer Gehirnerschütterung und Schmerzen in der Brust ins Krankenhaus. Dabei entdeckten die Ärzte, dass etwas mit seinen Nieren nicht stimmte.

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Heute Donnerstag, am Weltnierentag, erinnert sich der Mann von Kronprinzessin Victoria, 43, an die schwierigste Zeit in seinem Leben. In einem Instagram-Post schreibt er: «Weltweit leben 850 Millionen Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen. Ich bin selbst einer von ihnen. Aber ich hatte Glück: Meine Nierenerkrankung wurde rechtzeitig entdeckt und nach einiger Zeit Dialyse bekam ich eine neue Niere, die mein Vater gespendet hatte. Nicht jeder hat Glück.»

Nach der Diagnose lebte er ein paar Jahre relativ normal. Doch plötzlich verschlechterte sich sein Zustand schnell. Eine Nierenspende wurde dringlich. Daniel hatte grosses Glück, sein Vater kam als Spender in Frage. «Ich war sehr krank, es war keine gute Phase in meinem Leben», schreibt der heute 47-Jährige. Nach der Operation ging es genauso schnell wieder bergauf für ihn. «Es war, als hätte ich von einem Tag auf den anderen ein neues Leben bekommen.»

Jetzt setzt er sich aktiv für die Organspende ein. Sein grosses Ziel sei, allen, die mit Nierenerkrankungen leben, allen, die warten und kämpfen und denen, die vergeblich gewartet haben, einen besonderen Gedanken» zu senden.

Von bna am 11.03.2021
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