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  4. Prinz Harry und Herzogin Meghan: Deshalb sollen die Royals der Queen den Rücken gekehrt haben

Neues Zündstoff-Buch enthüllt

Darum sollen Sussexes der Queen den Rücken gekehrt haben

Es wurde gemunkelt, spekuliert und gerätselt. Nun will ein US-amerikanischer Autor herausgefunden haben, was wirklich für den Megxit verantwortlich ist – und das ist nicht längst nicht alles, was in seinem neuen Buch Brisantes über die Royal Family ans Licht kommt.

Prinz Harry Herzogin Meghan Queen Elizabeth II.

Fühlten sie sich ungerecht behandelt? Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen mitunter wegen des Verhaltens der Queen das Weite gesucht haben.

Getty Images

Wieso? Weshalb? Warum? Die Arten, danach zu fragen, sind vielfältig, doch am Ende interessiert nur die Antwort darauf: Aus welchen Gründen haben sich Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 40, im Januar 2020 dazu entschieden, ihrer Familie den Rücken zu kehren und in Kalifornien ein neues Leben zu beginnen?

Sie selbst hatten stets davon gesprochen, durch den Schritt mehr Privatsphäre für sich selbst und ihre Kinder sowie Unabhängigkeit, gerade auch in finanzieller Hinsicht, zu gewinnen. Doch ob das wirklich die ganze Wahrheit ist?

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Nein, schreibt Christopher Andersen in seinem neuen Buch «Brothers and Wives: Inside the private lives of William, Kate, Harry, and Meghan», das morgen Dienstag erscheint und das dem Internet-Portal «Page Six» bereits vorliegt. So soll auch Queen Elizabeth II., 95, ihre Hände im Spiel gehabt haben, als Harry und Meghan sich dazu entschieden haben, zu gehen. Doch das ist nicht die einzige Enthüllung, die mächtig Zündstoff beinhaltet – Andersen lässt in seinem Buch einige andere Bomben platzen, die die Royal Family in England mächtig ins Schwitzen bringen dürften.

Fehlendes Foto als Megxit-Auslöser?

Aus eigenen Stücken nämlich sollen die Sussexes nicht gegangen sein. Harry und Meghan sollen sich nicht nur freiwillig aus dem Königshaus verabschiedet haben, sondern sich auch dazu gedrängt gefühlt haben, wie aus dem Buch hervorgeht. Denn bei der alljährlichen Weihnachtsansprache der Queen 2019 sollen sich die Sussexes so aussen vor gelassen gefühlt haben, dass das Fass zum Überlaufen gebracht worden ist.

Denn im Buch ist zu lesen, wie die Queen vor ihrer Ansprache den Tisch begutachtete, auf denen Familienfotos von ihren Liebsten aufgestellt worden waren. «Alles war nach ihrer Vorstellung, bis auf ein gerahmtes Foto», schreibt Andersen. Die Queen soll auf ein Foto von Harry, Meghan und Sohnemann Archie, heute 2, gezeigt und gesagt haben: «Dieses hier. Ich denke, das brauchen wir wohl nicht.»

Queen Elizabeth II.

Liebevoll arrangierte die Queen für ihre Weihnachtsansprache 2019 Bilder ihrer Liebsten um sich herum. Wo unter anderem William und Kate mit ihrer Familie zu sehen sind, gab es von Harry und Meghan kein Bild.

Getty Images

Nur wenige Wochen danach gaben Harry und Meghan ihren royalen Rücktritt bekannt. Zufall? Andersen glaubt nicht daran. Harry soll ihm zufolge einem Kumpel anvertraut haben, dass er das Gefühl gehabt habe, in diesem Moment aus der Familie gelöscht worden zu sein. 

Charles als Sprücheklopfer?

Es war einer der grössten Aufreger des fast schon legendären Oprah-Interviews von Harry und Meghan im letzten Winter. «Es gab Gerede, wie dunkel die Haut unseres Babys sein würde», erzählte Meghan sichtlich mitgenommen von der Zeit vor der Geburt ihres Sohnes Archie. Wer die Aussagen gemacht haben soll, wollte die frühere Schauspielerin derweil nicht enthüllen, weil das «zu schädlich» wäre für die entsprechende Person. 

Doch ob die Person, die von Meghan des Rassismus bezichtigt wurde, nun aufgedeckt worden ist? Angeblich soll es sich dabei um Prinz Charles, 73, handeln, wie der Schreiberling von «einer gut informierten Quelle» erfahren haben will. Demzufolge soll der Thronfolger bereits an dem Tag, als die Verlobung der Sussexes bekanntgegeben wurde, zu seiner Frau Herzogin Camilla, 74, gesagt haben: «Ich frage mich, wie die Kinder aussehen werden.» 

Prinz Harry Herzogin Meghan Prinz Charles

Einen Monat nach ihrer Hochzeit schlugen Harry, Meghan und Charles gemeinsam bei den Pferderennen von Ascot auf. Doch ob Charles seiner Schwiegertochter wirklich gut gestimmt war?

Samir Hussein/WireImage

Der Insider will den Berichten zufolge weiter wissen, dass Camilla von der Frage «etwas verblüfft» gewesen sei und demnach antwortete: «Nun, absolut grossartig, da bin ich mir sicher.» Charles soll daraufhin seine Stimme gesenkt und sie angeblich gefragt haben: «Ich meine, wie glaubst du, wird die Hautfarbe ihrer Kinder sein?»

Der Autor des Buchs berichtet «Page Six» zufolge, dass Charles' angebliche Worte von Palastmitarbeitern verdreht worden sein sollen, um ihnen einen rassistischen Unterton zu verleihen. Auch Harrys Bruder Prinz William, 39, soll sich dem Buch zufolge eingeschaltet haben. Der angebliche Kommentar seines Vaters sei «taktlos», aber «kein Zeichen von Rassismus innerhalb der Familie», soll er gesagt haben.

Viel Unverständnis

Ob sich die Sussexes auch davon vertrieben gefühlt haben? Als Harry und Meghan schliesslich den Entschluss gefällt hatten, sich von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen, sorgte dies in ihrer Familie für mächtig Unverständnis und Ärger. «Was zur Hölle tun Harry und Meghan eigentlich?», soll sich William gemäss Haushaltsmitarbeitenden aufgeregt haben. «Mein Vater wird rasend sein!»

Und er sollte Recht behalten. Angeblich soll Camilla kurz darauf einem Nachbarn erzählt haben, dass Charles' Reaktion auf den Megxit alles andere als positiv war. «Ich habe ihn nie zuvor so wütend gesehen», soll sie sich schockiert gezeigt haben. 

Zwist führte zum Bruch

Der Megxit ist dem Autor zufolge der finale Grund, weshalb das Verhältnis der beiden Brüder Harry und William definitiv abgekühlt sein soll. Das Quartett Fab Four, das die beiden gemeinsam mit den Gattinnen Meghan und Herzogin Kate, 39, einst bildeten, ist nur noch eine ferne Erinnerung, und die vier sollen heute «kaum» miteinander sprechen, weiss Andersen.

Herzogin Kate Herzogin Meghan Prinz William Prinz Charles

Fab Four? Das war einmal. Heute sollen William und Kate und Meghan und Harry (v.l.) kaum noch miteinander sprechen.

Getty Images

Dabei soll Meghan schon früher einen Keil zwischen die beiden Brüder getrieben haben. William soll sich mit dem horrenden Liebes-Tempo, das sein Bruder mit Meghan an den Tag legte, nicht angefreundet haben. Die Besessenheit Harrys von Meghan, so soll er zu Papa Charles gesagt haben, sei «etwas, was ich nie zuvor gesehen habe». Mit schwerwiegenden Folgen: «Es fühlt sich an, als ob ich meinen besten Freund verloren habe.»

Dass Harry von Aussagen wie diesen nicht gerade begeistert war, liegt auf der Hand. Er sei hässig auf alle geworden, die er als «Anti-Meghan» wahrgenommen habe. «Wer zur Hölle meinst du eigentlich, wer du bist?!», soll denn seine einzige Reaktion auf Williams kritische Aussagen über Meghan gewesen sein. 

Palast dementiert

So erklärend die neuen Informationen zum möglichen Familien-Zwist bei den Windsors sind, so frei erfunden sollen sie sein – zumindest, wenn man den Beteiligten glaubt. Denn gegenüber «Page Six» wurden die Sprecherinnen der Royal Family mehr als deutlich. «Wir kommentieren keine Bücher dieser Art, um nicht zu riskieren, ihnen damit eine Form von Autorität oder Glaubwürdigkeit zu verleihen», liess eine Sprecherin der Queen ausrichten.

Bei Charles tönt es noch viel deutlicher. Auf die happigen Vorwürfe angesprochen, wonach es sich bei Charles um den viel zitierten «royalen Rassisten» handeln soll, liess der Thronfolger über einen Sprecher lediglich ausrichten: «Das ist fiktiv und keinen weiteren Kommentar wert.» 

Von rhi am 29. November 2021 - 12:00 Uhr
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