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  4. Wo in der Schweiz fahren die Stars Ski? Wir verraten es.

Prinz Charles, James Blunt und Co. lieben die Schweizer Berge

Diese Stars bleiben uns nach Andrews Chalet-Verkauf treu

Die Schweizer Skipisten müssen fortan wohl auf einen Royal verzichten, denn Prinz Andrews Chalet in Verbier steht zum Verkauf. Der Verlust ist zu verschmerzen – die Promi-Dichte in den hiesigen Bergen ist nach wie vor hoch.

Prinz Andrew mit Fergie und den Töchtern in Verbier

Ein Bild aus besseren Zeiten: Prinz Andrew mit Ex-Frau Fergie und den Töchtern Beatrice und Eugenie (r.) nach dem Skifahren in Verbier. 

PA Images via Getty Images

Seit 2014 ist Prinz Andrew, 61, stolzer Besitzer eines noblen Chalets im Walliser Skiort Verbier. Er erstand das Ferienhaus mit Schwimmbad, sieben Schlafzimmern und grosszügiger Terrasse für 22 Millionen Franken von Isabelle de Rouvre. Doch den vollen Betrag hat er der Besitzerin nie überwiesen, die Französin wartete jahrelang auf einen Restbetrag von sechs Millionen Franken. Mit Zinsen sind Prinz Andrews Schulden bis heute auf satte acht Millionen Franken angewachsen. Der letzte Ausweg aus der Finanzmisere, bevor die Sache vor Gericht ging: ein Verkauf der Liegenschaft. Damit zeigte sich auch Isabelle de Rouvre zufrieden und verzichtet auf weitere rechtliche Schritte. Andrew muss sich nun wohl oder übel im Hotel einquartieren oder in London bleiben. 

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Doch auch ohne den Skandal-Prinzen ist die Chance gross, dass man in den Schweizer Bergen einem Promi über den Weg wedelt. Diese Celebritys treiben sich nämlich regelmässig in den Schweizer Alpen rum. 

Davos Klosters

Die Prinzen Harry, William und Charles in Klosters

Die Prinzen Harry, Charles und William (v.l.) 2005 beim Fototermin in ihren Skiferien in Klosters.

UK Press via Getty Images

Davos Klosters war lange Zeit das bevorzugte Skigebiet der englischen Königsfamilie. Prinz Charles, 72, fährt seit Urzeiten ins Bündnerland, später nahm er Ehefrau Diana und danach seine Kinder Prinz William, 39 und Prinz Harry, 37, mit in die Skiferien ins Prättigau. Ein Haus besassen die Windsors jedoch nie und checkten lieber in einem relativ einfachen Hotel ein.

Prinz Charles soll Davos vor allem deswegen zu seinem liebsten Skigebiet auserkoren haben, weil er ein ausserordentlich guter Skifahrer ist und gerne abseits der Piste freeriden geht. Diese Leidenschaft wurde ihm 1988 zum Verhängnis, als er beim Tiefschneefahren in ein Schneebrett geriet und mitgerissen wurde. Charles kam mit dem Schrecken davon, sein Begleiter, Major Hugh Lindsay – 34 Jahre alt –, konnte nur noch tot geborgen werden. 

Verbier

TV-Koch Isaac Carew schlürft Austern in Verbier

Die Schönen, Reichen und Royalen haben Verbier als ihr liebstes Skigebiet entdeckt. 

Getty Images for Casamigos

Klosters dürfte sich mächtig ärgern, denn der Walliser Skiort Verbier hat dem Bündner Nobel-Skiort ziemlich den Rang abgelaufen. Seit einer Weile reist die Prominenz nämlich lieber ins Wallis statt ins Bündnerland, was sich in Verbier an den Preisen bemerkbar macht. Hotelübernachtungen schlagen ziemlich zu Buche, Ferienhäuser sind unbezahlbar geworden und auch auf der Piste verpflegt man sich besser mit dem dicken Portemonnaie – selbst Schmusesänger James Blunt, 47, besitzt mit La Vache ein Bergrestaurant auf den Pisten Verbiers und serviert dort manchmal höchstpersönlich Burger und Pommes. 

Auch wenn mit dem Verlust von Prinz Andrew ein Promi weniger durchs Gebiet wedelt, ist die Dichte an Stars noch immer extrem hoch. Prinz William, 39, soll 2017 im Après-Ski in Verbier heftig fremdgeflirtet haben, ein Jahr später feierte Bruder Harry seinen Polterabend im Nobel-Skiort, James Blunt brutzelt nicht nur Burger, sondern flitzt auch gerne über die Pisten – oft begleitet von Kumpel Ed Sheeran –, und auch Unternehmer Richard Branson schätzt die vielen Pistenkilometer im Quatre Vallées. 

St. Moritz

Badrutt's Palace St. Moritz

Nicht nur Luxushotels wie das Badrutt's Palace locken die Prominenz nach St. Moritz.

Gian Giovanoli

Warum lieben schwedische und niederländische Royals oder Prominente wie Claudia Schiffer, Liz Hurley, Kate Moss oder Robert De Niro St. Moritz so sehr? Nur an der extrem hohen Dichte an Luxushotels und Sterne-Restaurants oder den schönen Pisten kann es nicht liegen. Die Erklärung liegt wohl eher in der langen Geschichte von St. Moritz als nobler Skiferienort. Bereits im Jahr 1864 begann der Siegeszug als Lieblingsdestination des Geld- und royalen Adels, damals blieben die Gäste oft sehr lange im Engadin, reisten um Weihnachten an und gingen meist erst an Ostern wieder nach Hause.

Zementiert wurde der hervorragende Ruf durch die Olympischen Winterspiele im Jahr 1928 und 1948, die «James Bond»-Filme «The Spy Who Loved Me» und «A View to A Kill», die beide im Engadin spielten, sowie mit Promi-Sportanlässen wie dem White-Turf-Poloturnier. Dass man mit seinem Privatjet quasi direkt an den Fuss der Skipiste nach Samedan fliegen kann, ist für die Prominenz sicher auch nicht ganz unbedeutend.

Solcher Luxus ist für Angela Merkel bestimmt nebensächlich. Die abtretende Bundeskanzlerin liebt die bescheidene Seite von St. Moritz und des Engadins und macht immer mal wieder die Loipen in der Region unsicher. Zukünftig sollte sie beim Ausüben des Sports etwas vorsichtiger sein: Vor sieben Jahren brach sie sich nämlich bei einem Sturz auf den Langlauf-Ski das Becken.

Von lme am 15. Oktober 2021 - 17:18 Uhr
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