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  4. Ein neues Buch wirft kein gutes Licht auf Herzogin Meghan – Insider reden von verstörendem Verhalten

Enthüllungsbuch behauptet

Meghan wollte mit der Heirat von Prinz Harry die Monarchie verändern

Im Buch «Revenge: Meghan, Harry and the War between the Windsors» kommen Palast-Insider zu Wort, die bisher geschwiegen haben. Was sie über die Frau von Prinz Harry erzählen, dürfte Herzogin Meghan gar nicht gefallen.

Herzogin Meghan

Herzogin Meghan fürchtete die Veröffentlichung des neuen Enthüllungsbuches – nun ist es passiert und sie dürfte «not amused» sein. 

imago/PPE

Es sind heftige Zeilen, die der englische Autor und Investigativ-Journalist Tom Bower (75) in seinem neusten Buch «Revenge: Meghan, Harry and the War between the Windsors» zu Papier brachte. Unter anderem behauptet er, dass es Meghan Markles (40) oberstes Ziel gewesen sei, mit der Hochzeit von Prinz Harry (37) die englische Monarchie grundlegend zu verändern, ihr einen modernen – also ihren persönlichen – Stempel aufzudrücken. Schon vor der Verlobung soll sie den Plan geäussert haben, die moderne Version von Lady Diana werden zu wollen.  

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Die erste gemeinsame Reise von Herzogin Meghan und Prinz Harry im Jahr 2018 bestärkte die Frischvermählten im Glauben, dass sie das angestaubte Königshaus wirklich modernisieren und verändern könnten. «Harry war überzeugt, dass die Reise so erfolgreich war, weil sie mit der Magie seiner verstorbenen Mutter gesegnet sind», schreibt Tom Bower. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchen Neuseeland

Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchten 2018 nach Australien auch Neuseeland und liessen sich Volkstänze vorführen. 

imago/i Images
Seine Freunde dachten: «Harry muss völlig durchgedreht sein»

Im Buch wird aus privaten SMS-Nachrichten von Prinz Harrys Freunden zitiert, die nach dem ersten Zusammentreffen mit Meghan Markle im Jahr 2016 kein gutes Haar an seiner damaligen Freundin liessen. Ort des misslungenen Ausflugs war Schloss Sandringham, wohin Meghan und Harry, gemeinsam mit 16 Studienfreunden des Prinzen reisten, um zu jagen. Das die Jagd für eine bekennende Tierschützerin wie Meghan Markle nicht die beste Freizeitbeschäftigung ist, hätte Harry damals schon wissen müssen. Dass sich aber seine Freunde nach dem Wochenende via WhatsApp den Mund über seine Partnerin zerrissen, das hätte er wohl nicht gedacht. 

«Oh, mein Gott! Was ist mit der los?», sollen sich die Freunde nach der Abreise getextet haben. Und weiter: «Der fehlt ja jeglicher Sinn für Humor!» Einer von Harrys Freunden brachte die Ablehnung auf die Spitze und schrieb: «Er muss völlig durchgedreht sein.» Offenbar mochten es des Prinzen Freunde nicht, dass Meghan sie dauernd massregelte, als sie sexistische Witze rissen und sich über Feminismus lustig machten. Nun, das ist ja auch nicht sonderlich lustig. 

Warum schrieb Tom Bower dieses Buch?

«Ich schreibe nur Bücher über Menschen, die nicht wollen, dass man über sie schreibt», erklärt Tom Bower dem Radiosender Virgin seine Beweggründe. Ihn interessieren Personen wie Meghan, welche «die rutschige Stange hochklettern, einflussreich und mächtig sein wollen.» Besonders fasziniert sei er, wenn man seine Geheimnisse verbergen möchte. Genau so ein Mensch sei Herzogin Meghan, so der Buchautor. 

An verlässliche Quellen zu gelangen fiel Bower aber nicht leicht. «Um ehrlich zu sein, sprach ich mit ganz wenigen Freunden von Meghan», gesteht er. Sie habe allen einen Maulkorb verpasst, die mit ihm sprechen wollten. Auskunftsfreudiger war Meghans Vater, Thomas Markle, der wie immer Rede und Antwort stand. «Was auch immer sie tut, sie bleibt immer meine Tochter und ich liebe sie sehr», gab er zu Protokoll. 

Allüren am Set

Aus Mangel an weiteren Storys aus dem inneren Kreis der britischen Monarchie, schreibt Tom Bower dutzende Seiten über längst vergangene Tage von Herzogin Meghan als Schauspielerin. So soll sie sich 2015 über einen grossen Werbe-Deal mit einer Modemarke beschwert haben, weil sie lieber das Gesicht von Ralph Lauren sein wollte. Am Set habe sie sich dann über den schlechten Tee, den zu warmen Saft und die Finken beklagt, weil diese nicht von Dior waren.

Warf Meghan mit Teetassen?

Weiter wird sie als Frau mit zu hohen Erwartungen gezeichnet. Als Meghan 2017 von der Zusage der Titelgeschichte von «Vanity Fair» erfuhr, soll sie vor Freude beinahe geplatzt sein. Als sie später die Headline «Sie ist einfach verrückt nach Harry» las, habe sie vor Wut geschäumt. Im Artikel stand ausserdem kein Wort über ihre Arbeit als Aktivistin und Philanthropin, was Meghan gar nicht gefiel. Die Erklärung von «Vanity Fair»: Man habe für ihr Engagement einfach keine Belege gefunden. 

À propos Wutanfälle: Scheinbar soll Herzogen Meghan im Palast für ihre Ausbrüche gefürchtet gewesen sein, so haben sie sogar einmal mit einer Teetasse um sich geworfen. Belege für diese Behauptungen gibt es nicht. Aber die sind für einen guten Buchverkauf auch nicht von Nöten. «Revenge: Meghan, Harry and the War between the Windsors» kommt übrigens diese Woche für etwas mehr als 20 Franken in die Buchhandlungen. 

Von lme am 20. Juli 2022 - 22:07 Uhr
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