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Enthüllungsbuch verrät

Die ganze Wahrheit über Prinz Harrys Misere

Prinz Harry hat seiner Familie in England seit längerem den Rücken zugekehrt. Ein Autor veröffentlicht nun ein Buch und erklärt wieso es tatsächlich zu dem Bruch zwischen den Royals und Prinz Harry und seiner Frau Meghan kam.

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Prinz Harry wirkt trotz seiner neuen Freiheit in den USA alles andere als glücklich.

Prinz Harry wirkt trotz seiner neuen Freiheit in den USA alles andere als glücklich.

WireImage

Vor gut zwei Jahren beschlossen Prinz Harry (38) und seine Ehefrau Herzogin Meghan (41), dem Leben am britischen Hof den Rücken zu kehren und ein neues Leben in Kalifornien zu beginnen. Danach war nichts mehr, wie es einmal war, denn es folgten böse Anschuldigungen von beiden Seiten, das Interview bei Oprah Winfrey von Harry und Meghan brachte die bereits angeschlagene Beziehung endgültig zu Fall und der Graben schien unüberwindbar, eine Versöhnung zwischen den Sussexes und den Royals schien nicht in Sicht.

Dann der Schicksalsschlag am 8. September 2022: Queen Elizabeth II. stirbt im Alter von 96 Jahren – und Harry verliert seine geliebte Grossmutter. Zur Beerdigung kommt die Familie wieder zusammen – erstmals seit Langem mit gemeinsamen öffentlichen Auftritten. Man beginnt zu munkeln, ob eine Versöhnung in Sicht sein könnte, denn vielleicht verbindet die Trauer über die Queen. Diese Hoffnung wurde allerdings so schnell wieder zerschlagen, wie sie aufkam, denn ein neues Enthüllungsbuch soll jetzt verraten, was wirklich zum Bruch zwischen den Sussexes und dem britischen Hof geführt hat – und die angeblichen Motive von Meghan aufdecken.

Nach dem Tod der Queen hoffte man auf eine Versöhnung zwischen Prinz William und Prinz Harry.

Nach dem Tod der Queen hoffte man auf eine Versöhnung zwischen Prinz William und Prinz Harry.

In Pictures via Getty Images

Harry und seine Ängste

Eine wichtige Rolle soll bei all dem Drama Harrys Psyche gespielt haben. Wie der Autor des Buchs «Courtiers: The Hidden Power behind the Crown», Valentine Low, schreibt, hatte Harry seit der Geburt seines Neffen Prinz George (9) Angst, mit dessen 18. Geburtstag irrelevant für das Leben am Hof zu werden. Prinz George ist immerhin der Sohn des jetzigen Kronprinzen William (40) und somit zweiter in der Thronfolge. Es war ganz egal, wie viele Leute ihm sagten, dass er immer noch etwas hätte bewegen können und auch in seinen Vierzigern und Fünfzigern noch in der Lage gewesen wäre, zu helfen und eine wichtige Rolle zu spielen – Harry wollte es angeblich nicht hören, wie Palastmitarbeiter dem Autoren mitteilten.

Prinz Harry soll seinen Neffen Prinz George angeblich als Gefahr gesehen haben.

Prinz Harry (ganz rechts) soll seinen Neffen Prinz George (ganz links) angeblich als Gefahr gesehen haben.

WireImage

Prinz William soll laut Low immer wieder versucht haben, mit Harry das Gespräch zu suchen – doch dieser weigerte sich. Und zwar aus reiner Paranoia. Als er William nämlich gefragt haben soll, wer bei dem Gespräch dabei sein würde, antwortete dieser, nur sein Privatsekretär würde anwesend sein. Diese Aussage habe Harry angeblich in solche Panik versetzt, dass er das Gespräch verweigerte. Harry soll Angst gehabt haben, dass Williams Mitarbeitende Informationen zu dem Austausch zwischen den Brüdern an die Presse weitergäben. Dies war kurz vor dem Umzug der Sussexes in die USA. Hätte Harry sich mit William zusammengesetzt und ausgesprochen, wäre die heutige Situation vielleicht eine andere. 

Harry hatte Sorge, Meghan zu verlieren

Meghan hat sich beim britischen Hof fast seit Beginn nicht besonders beliebt gemacht, ihre Aussagen in Interviews über den Palast haben ihrem Ruf nur noch mehr geschadet. In seinem Buch will Valentine Low nun erfahren haben, dass Meghan Harry zu Beginn unter Druck setzte, dieser solle die Beziehung öffentlich machen. Angeblich setzte sie ihm ein Ultimatum: Entweder er gibt bekannt, dass sie seine Freundin ist, oder sie verlässt ihn. Von Verlustängsten getrieben soll Harry sich also genötigt gefühlt haben, die Beziehung öffentlich zu machen, obwohl er sich dabei nicht wohl fühlte. Er wollte laut des Autors seine neue Partnerin und die frische Beziehung so gut wie möglich vor der Presse schützen, denn es ist bekannt, dass Harry in seiner Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit den Medien gemacht hatte. Auch hier wurde Harry wieder von seinen Ängsten gesteuert und machte unter Umständen eine falsche Entscheidung – denn es war in dem Sinne nicht seine eigene.

Nutzt Meghan Harry nur für seinen Status aus?

Des Weiteren sollen Palastmitarbeitende ausgeplaudert haben, dass Meghan sich zwar immer gerne im Rampenlicht sonnte und das Bad in der Menge genoss, wenn die Fans ihr zujubelten – aber auf die royalen Pflichten die mit ihrer Ehe zu Prinz Harry einhergingen eher weniger Lust hatte. 2018 veranstaltete das Paar eine royale Reise durch Australien, Fidschi, Tonga und Neuseeland. Insgesamt nahmen die beiden dabei 76 Termine wahr, deren Hintergrund Meghan aber nicht zu interessieren schien und diese als lästig empfand. Eine Quelle soll gegenüber Valentine Low angegeben haben, sie hätte überhört wie Meghan sagte: «Ich kann nicht glauben, dass ich dafür nicht bezahlt werde.» Das Leben als Mitglied der Royal Family hatte Meghan sich anscheinend anders vorgestellt.

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan wirkte eigentlich wie aus einem Märchen.

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan wirkte eigentlich wie aus einem Märchen.

PA Images via Getty Images

Aber eigentlich hätte sie doch wissen müssen, dass solche Verpflichtungen auf dem Standard-Programm von Royals stehen. Die Anschuldigungen, welche Low in seinem Enthüllungsbuch fallen lässt, vermitteln den Eindruck, Meghan habe Harry nur für seinen Status geheiratet und die Publicity, die damit einher kam, ohne sich dabei aber an Vorschriften halten zu wollen. Ein Leben am Hof kommt zwar mit gewissen Rechten und Privilegien – aber dafür muss man auch eine Gegenleistung erbringen, selbst wenn diese einem nicht immer so viel Spass machen.

Angestellte nennen sich «Sussex Survivors' Club»

Weiter enthüllt Valentine Low in seinem Buch, dass die Angestellten im Palast sich als «Sussex Survivors' Club», also als «Club der Sussex-Überlebenden» bezeichnen. Meghan soll demnach von Anfang an die Story in ihrem Kopf geplant haben, dass sie sich nach dem Austritt aus dem Leben am Hof als Opfer darstellt, welches gemobbt wurde. Es soll aber angeblich alles anders gelaufen sein. «Sie wollte abgelehnt werden, weil sie vom ersten Tag an von diesem Narrativ besessen war!», gibt eine ehemalige Bedienstete des Sussexes an. Es sei daher schwer gewesen, jemanden wie Meghan, die von ehemaligen Angestellten sogar als «narzisstische Soziopathin» bezeichnet wird, glücklich machen zu wollen, wenn sie nie wirklich aufrichtig glücklich sein wollte.

Während die Anschuldigungen in dem neuen Buch von Valentine Low, welches am 6. Oktober erscheint, neue angebliche Enthüllungen zu Tage bringen, soll Harry Berichten zufolge am überlegen sein, sein eigenes Buch, welches er plant, zu veröffentlichen, abzuschwächen – vielleicht auch, um damit seinen guten Willen zu zeigen und auf seine Familie in England einen Schritt zuzugehen. Der Tod und die Beerdigung seiner Grossmutter scheinen den Prinzen zum Nachdenken gebracht zu haben und möglicherweise will er nun versuchen, sich mit seiner Familie zu versöhnen, bevor es ganz zu spät ist.

Von san am 27. September 2022 - 06:09 Uhr