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  4. Kate, William, Charles, Harry, Camilla: Das sind die skurrilsten Geschenke für die Royals

Kaktus, Kochlöffel und komischer Krimskrams

Für diesen Quatsch müssen die Royals Danke sagen

Es ist nicht immer leicht, das Leben als Royal. Denn das häufige Beschenkt-Werden, das sich im ersten Moment cool anhört, bringt ganz schön grus(l)ige Gaben in den Palast. Unser Best-of zeigt die skurrilsten Geschenke, die der britische Adel je lächelnd annehmen musste.

Für die Royals ist – befindet sich die Welt nicht gerade im Corona-Lockdown – fast jeder Tag wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Denn im Gegensatz zu uns Normalos, die wir im besten Falle zweimal pro Jahr beschenkt werden, kriegen die Mitglieder der Königsfamilie Geschenke und Päckli à gogo. 

Sind sie auf Reisen, erhalten Herzogin Kate, 38, Prinz William, 38, Prinz Charles, 71, Herzogin Camilla, 72, Queen Elizabeth II., 94, Prinz Philip, 99, Prinz Harry, 35, und alle anderen britischen Royals häufig ein Präsent zugesteckt. Fahren sie zu einem Termin, drücken ihnen viele Fans etwas Selbstgemachtes in die Hand. Und besuchen sie eine Institution, kriegen sie fast immer ein kleines Souvenir mit auf den Heimweg.

So cool, wie es sich anhört, ist die Gaben-Kultur allerdings nicht immer. Denn was die britischen Royals da manchmal freudestrahlend und in Dankbarkeit annehmen dürfen, ist teilweise echt schräg. Aber seht in unserer Galerie der skurrilsten Präsente selbst, welche teilweise grusigen und grusligen Geschenke sie erhalten.

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Dürfen die Royals die Geschenke behalten?

So viele Geschenke, wie die Royals bei Auftritten bisweilen erhalten, können sie diese kaum selber nach Hause tragen. Wie sollen denn die alle zu Hause im Palast ein Zuhause finden? 

Das müssen sie nicht zwingend. Denn Royals können Geschenke von Privatpersonen auch ablehnen, wenn es «Bedenken hinsichtlich der Besitzverhältnisse oder der Motive des Schenkenden oder des Geschenks an sich gibt», besagt das Protokoll. Sind die nicht vorhanden, wird das Geschenk zuerst einem Sicherheits-Check unterzogen. Diesen besteht es grundsätzlich nicht, wenn das Geschenk einen Wert von über 150 Pfund hat. Bei Blumen, Essen und «anderen konsumierbaren Artikeln in angemessenen Mengen» ist die Chance ziemlich hoch, dass die Royals das Präsent akzeptieren. Wenn die royale Familie aber für das Geschenk keine Verwendung hat – und davon dürfte es einige geben! –, wird es gelegentlich gemeinnützigen Organisationen gespendet. Und wenn Hopfen und Malz verloren ist, kann das Geschenk auch ausrangiert werden.

Herzogin Meghan

Bei all den skurrilen Geschenken gibt es auch viele begeisternde: Die New York Yankees treffen bei Herzogin Meghan ins Schwarze, als sie ihr kurz nach der Geburt von Archie ein Baseball-Trikot für den Sohnemann schenken.

Getty Images

Erhalten die Royals hingegen ein offizielles Geschenk bei einem Auftritt, gehört dieses nicht automatisch ihnen, weil sie im Namen der Krone unterwegs sind und damit das Königshaus und allen voran die Queen repräsentieren. Damit stehen alle offiziell erhaltenen Präsente in erster Instanz Elizabeth zu. Queen müsste man sein!

Damit die Monarchin auch einen Überblick über die vielen Gaben hat, wird darüber akribisch Buch geführt. Alle offiziell erhaltenen Präsente werden rapportiert und katalogisiert. Die Eigenschaften eines jeden Präsents werden in einem «Erhaltenes Geschenk»-Formular festgehalten. Die Liste aller erhaltenen Geschenke wird jeweils einmal im Jahr veröffentlicht. In derjenigen aus dem Jahr 2019 wird gemäss «Town & Country» ersichtlich, dass Charles ein Händchen für das Erhalten aussergewöhnliche komischer Dinge hat. So zeigt das Präsent-Protokoll, dass er unter anderem Spielzeug-Brezeln, Badehosen, eine Krawatte und acht hölzerne Eier aus Neuseeland erhalten hat. 

Von Ramona Hirt am 11.07.2020
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