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«Leute wissen nicht, was hinter den Kulissen passiert»

Fürstin Charlène erklärt, weshalb sie so traurig wirkt

Charlène von Monaco blickt auf ein schwieriges 2019 zurück – was sich auch in ihren Auftritten widerspiegelt. In einem Interview sagt die Fürstin jetzt, was ihr am meisten zu schaffen macht.

MONACO, MONACO - DECEMBER 18: Princess Charlene of Monaco attends Christmas gifts distribution at La Croix Rouge in Monte-Carlo on December 18, 2019 in Monaco, Monaco. (Photo by SC Pool - Corbis/Getty Images)

Ernster Gesichtsausdruck: Fürstin Charlène von Monaco wirkt oftmals betrübt.

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«Warum syt dir so truurig? Wohl, me gseht nech's doch a», sang Liedermacher Mani Matter in einem seiner melancholischsten Lieder. Dasselbe fragen sich derzeit viele besorgte Royalfans, wenn sie sich die neueren Auftritte der monegassischen Fürstin Charlène, 41, anschauen. Die Mutter der Zwillinge Jacques und Gabriella, beide 5, wirkt auf den Fotos zuweilen betrübt, sieht selten wirklich fröhlich aus.

Gegenüber der südafrikanischen Zeitschrift «Huisgenoot»gibt die Gattin von Fürst Albert, 61, jetzt zu: Der Schein trügt nicht. Sie sei traurig, so Charlène nachdenklich. «Ich habe das Privileg, dieses Leben zu leben, aber ich vermisse meine Familie und Freunde in Südafrika», sagt sie. «Ich bin traurig, dass ich nicht immer für sie da sein kann.»

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MONTE-CARLO, MONACO - NOVEMBER 19: Princess Charlene of Monaco and Prince Albert II of Monaco with childre Jacques and Gabriella pose at the Palace balcony during the Monaco National Day Celebrations on November 19, 2019 in Monte-Carlo, Monaco. (Photo by Pascal Le Segretain/Getty Images)

Charlène ärgert sich über die Reaktionen jener Leute, die finden, sie solle doch bitte lächeln.

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«Ich habe dieses Jahr definitiv ein Tief erfahren»

Geprüft wurde die Fürstin im vergangenen Jahr wegen zweier Todesfälle in ihrem Bekanntenkreis – kurz nacheinander. «Sie starben innerhalb von zehn Tagen. Es war unglaublich schmerzhaft», so die Fürstin dazu. Ausserdem machten ihr die gesundheitlichen Probleme bei ihrem Vater Michael Wittstock, 73, der sich einer Rücken-OP unterziehen musste, zu schaffen. «Ich habe dieses Jahr definitiv ein Tief erfahren.»

Dass die Leute finden, sie würde in der Öffentlichkeit zu betrübt rüberkommen, ärgert die gebürtige Südafrikanerin. «Die Leute sagen so leicht: ‹Oh, warum lächelt sie nicht auf den Fotos?› Manchmal ist es schwer, zu lächeln. Die Leute wissen nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt.»

Ihre Zwillinge sind ein Aufsteller für sie

Kraft geben der Fürstin in dieser Zeit ihre beiden Kinder. Der Schulbeginn ihrer Zwillinge im September sei einer ihrer Höhepunkte im Jahr 2019 gewesen, so Charlène. Sie erzählt, dass ihre Kinder gerne Freunde mit nach Hause bringen, um mit ihnen zu spielen. Sie würden auch viel schwimmen und turnen. «Soweit läuft es gut», freut sich die stolze Mama. «Sie mögen die Schule, stehen morgens auf und können es kaum erwarten, hinzugehen.»

Von Tom Wyss am 01.01.2020
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