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  4. Fürstin Charlène von Monaco: Jacques und Gabriella lassen ihre Mama das Protokoll vergessen

Monegassen ganz leger

Ihre Kids lassen Charlène die Etikette vergessen

Fürstin Charlène von Monaco ist berühmt und beliebt für ihre Grazie. Zu einem speziellen Anlass hat sich die Frau von Fürst Albert nun so entspannt gezeigt, wie es der gute Ton eigentlich gar nicht zulässt – und sich dazu kurzerhand von ihren Zwillingen inspirieren lassen.

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Familienessen: Im Restaurant Castelroc haben es sich Fürst Albert und Fürstin Charlène mit ihren Kindern Jacques und Gabriella gutgehen lassen.

Facebook/PalaisPrincierdeMonaco

Eigentlich ist Fürstin Charlène, 42, für ihre kühne Schönheit und ihre coole Eleganz bekannt. Die Frau von Fürst Albert II., 62, winkt und klatscht, wie es von ihr verlangt wird, posiert und applaudiert, wie es das monegassische Volk gerne sieht. Seit sie ihren Albert 2011 ehelichte, ist sie vor allem mit ihrer Unauffälligkeit aufgefallen. Skandale? Fehlanzeige. Unangebrachtheiten? Nicht vorhanden.

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Fürstin Charlène, wie wir sie kennen: cool und zurückhaltend.

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Ganz entspannt am Muttertag

Auch in den Muttertag startete die Fürstin wie gewohnt: ganz angepasst. Anlässlich des monegassischen Festtags am Sonntag hatte sie morgens erst einmal die Geburtenabteilung eines Spitals besucht und machte damit ihrem guten Ruf alle Ehre, gehört der Besuch der frischgebackenen Mütter und deren Babys an jenem Tag in Monaco doch zur Tradition.

Später aber hat Charlène die tadellose Fürsten-Frau, die sie abgibt, für einmal zuhause gelassen. Mit ihrem Mann und den Zwillingen Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, 5, besuchte sie das Restaurant Le Castelroc, das nach dem Corona-Lockdown erst ein paar Tage zuvor wiedereröffnet worden war. Die Familie nahm sich den besonderen Tag zum Anlass, gleich ein erstes Mal auswärts einzukehren – und zu zeigen, wie entspannt sie nach der Corona-Krise ist. Das stellte Charlène nicht nur mit ihrem legeren Outfit mit Jeans, Bluse, Sakko und Sneakers unter Beweis.

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Eine ganz normale Familie: Am Tisch geht es bei den Monegassen bisweilen ein bisschen lockerer zu und her, als es der gute Ton erlaubt.

Facebook/PalaisPrincierdeMonaco

Denn von königlichem Knigge war am Tisch der Monegassen nicht viel zu sehen. Statt angespanntem Geradesitzen liessen Albert und Charlène ihre Kids gewähren. Und das liessen sich die Kleinen nicht zweimal sagen: Sie knieten sich auf die Stühle und durften sogar bei Tisch mit ihren Stofftieren spielen. 

Von so viel Lockerheit liess sich auch ihre Mama mitreissen. Ganz entspannt blickte sie in die Kameralinse und vergass dafür für einmal glatt, was zum guten Ton gehört. Ihren Ellbogen stützte sie ganz unroyal auf dem Tisch ab, während sie die andere Hand locker auf den Oberschenkel legte. Knigge-konform geht zwar anders, aber wahrscheinlich versetzt genau dieser Umstand die Fans in Ekstase. «Die Bilder sprechen für sich: eine ganz normale Familie», schreibt einer. «Eine Familie in aller Einfachheit», ein anderer. 

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So gehoben geht es bei den Essen des Fürstenpaars normalerweise zu und her: Albert und Charlène beim Dinner des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck (M.).

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Ihr Mann Fürst Albert zwar stellte seine Tischmanieren auch beim entspannten Familienessen unter Beweis, indem er die Hände artig verschränkte und mit geradem Rücken dasass. Dennoch dürfte auch sein ehrliches Lachen auf dem Bild die Begeisterungsstürme bei den Fans mitausgelöst haben.

Wieder am Strahlen

Den Familienausflug ins Restaurant genoss die Familie sichtlich, die vier grinsten miteinander um die Wette. Kein Wunder: Hinter ihnen liegen schwierige Zeiten. Ende März wurde bekanntgegeben, dass der Fürst sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Er begab sich daraufhin in Quarantäne im Palast, wo er seine milden grippeähnlichen Symptome auskurierte. 

Und auch Charlène hat zu knabbern: Die gebürtige Südafrikanerin kämpft seit ihrem Umzug nach Monaco immer wieder mit Heimweh. «Ich vermisse meine Familie und Freunde in Südafrika», sagte sie unlängst gegenüber der südafrikanischen Zeitschrift «Huisgenoot». «Ich bin traurig, dass ich nicht immer für sie da sein kann.» Zudem machen ihr auch die Erwartungen, die die Öffentlichkeit an sie stellt, zu schaffen. «Die Leute sagen so leicht: ‹Oh, warum lächelt sie nicht auf den Fotos?›», erzählte sie, die man lange nicht mehr so strahlen gesehen hat wie auf den aktuellen Bildern. «Manchmal ist es schwer, zu lächeln. Die Leute wissen nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt.»

Von Ramona Hirt am 09.06.2020
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