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Nach Lockdown kehrte sie wieder heim

Máxima macht der Abschied ihrer Mutter zu schaffen

Eigentlich wollte sie Anfang März nur ihre Tochter besuchen. Schliesslich ist die Mutter von Königin Máxima wegen des Lockdowns rund vier Monate geblieben, ehe sie vor kurzem nach Argentinien zurückkehrte. Mit der Abreise hadert nicht nur ihre Tochter.

Königin Máxima der Niederlande

Musste ihr Mami in Richtung Heimat verabschieden: Königin Máxima der Niederlande.

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Es ist eine Geschichte, wie sie Corona zuhauf geschrieben hat: Eigentlich wollte Maria del Carmen Cerruti Anfang März nur ihre Tochter Máxima, 49, besuchen – und auf ihre Enkelkinder Amalia, 16, Alexia, 15, und Ariane, 13, aufpassen, als deren Mutter und der Papa Willem-Alexander, 53, zum Staatsbesuch nach Indonesien geflogen sind.

Königin Willem-Alexander Königin Máxima der Niederlande

Mitte März brachen Königin Máxima und König Willem-Alexander zu ihrer vorerst letzten Auslandreise nach Indonesien auf. Während sie in Asien das niederländische Königshaus repräsentierten, passte Máximas Mama Maria zuhause auf die Kinder auf.

Getty Images
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Doch aus dem kurzen Abstecher in die Niederlande sind rund vier Monate geworden, die del Carmen Cerruti bei ihrer Tochter in Den Haag verbracht hat. Denn als sie wieder in ihre Heimat Argentinien zurückkehren wollte, machte ihr der Corona-Lockdown einen Strich durch die Rechnung. Da die argentinische Regierung schon Mitte März den Flugverkehr einstellte, schaffte es Máximas Mutter nicht mehr heim – und blieb bei der Familie ihrer Tochter.

Máxima ist dankbar

Dass ihre Mama während der herausfordernden Zeit bei ihr zuhause war, beruhigte Máxima sehr. «Das hat mir viel Stress und Sorgen erspart», erzählte sie beim traditionellen Fototermin gemäss dem niederländischen Portal «Beau Monde». «Sonst wäre ich so besorgt über die Situation in Buenos Aires gewesen.»

Königin Máximas Mutter Maria del Carmen Cerruti

Wollte eigentlich nur kurz die Enkelkinder hüten – und blieb schliesslich über vier Monate in Den Haag: Maria del Carmen Cerruti.

WireImage

Die argentinische Hauptstadt, in der die niederländische Königin aufgewachsen ist und wo ihre Mutter noch immer lebt, ist besonders stark von der Ausbreitung des Virus betroffen. Zuletzt sind rund 95 Prozent aller neuen Corona-Fälle in Buenos Aires verzeichnet worden, berichtet «Neues Deutschland». Insgesamt haben sich national bereits mehr als 126'000 Menschen mit dem Virus angesteckt – und das trotz frühzeitig getroffener Massnahmen. Wie die «Berliner Zeitung» berichtet, wurden am 18. Juli nach rund 120 Tagen mit strikter Ausgangssperre erste Lockerungen eingeführt. Kleine Geschäfte könnten seitdem wieder öffnen, Sport im Freien ist am frühen Morgen und späten Abend wieder erlaubt. 

«Wir hatten eine fantastische Zeit zusammen»

Für Máxima bedeuteten die Zwangsferien ihrer Mutter bei sich aber längst nicht nur Beruhigung – sondern auch viel Spass und Freude. «Wir hatten eine fantastische Zeit zusammen, die wir sonst nicht gehabt hätten», schwärmte sie. 

Daran, so lange mit ihrer Mutter an einem Ort zu sein, ist sie sich nicht gewohnt. Im Alter von 25 Jahren war Máxima nach ihrem BWL-Studium zunächst von Argentinien nach New York gezogen, ehe sie ihre Arbeitgeberin Deutsche Bank schliesslich nach Brüssel versetzte. Dort arbeitete sie bis kurz vor der Hochzeit mit Willem-Alexander 2002.

Die gemeinsamen Monate mit ihrer Mama waren für sie daher ein Novum, trennen die beiden doch normalerweise rund 13 Flugstunden. Obschon sie sehr dankbar ist, Zeit mit ihrer Mutter verbracht haben zu können, fiel Máxima der Abschied vor einigen Tagen alles andere als leicht. Doch sie hat grosses Verständnis für die Abreise von del Carmen Cerruti. «Sie ist erwachsen und irgendwann will sie nach Hause und das verstehe ich auch. Sie vermisst ihr Zuhause und sie vermisst das Leben dort.»

König Willem-Alexander Königin Maxima Prinzessin Amalia Prinzessin Alexia Prinzessin Ariane

Kurz vor dem Familien-Shooting von letztem Freitag ist Königin Máximas Mutter wieder nach Argentinien aufgebrochen. Ihre Familie in den Niederlanden – ihre Tochter, König Willem-Alexander sowie die drei Enkeltöchter Ariane, Alexia und Amalia (v.l.) – vermissen sie schon jetzt.

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Auch Willem-Alexander wünscht sie sich zurück

Der Abschied von Maria fiel nicht nur ihrer Tochter schwer. Auch deren Ehemann König Willem-Alexander trauert der Familienzeit während des Corona-Lockdowns schon jetzt nach. «Ich habe den Schatz einer Schwiegermutter», schwärmte er von Maria.

Und schliesslich konnten auch Amalia, Alexia und Ariane die Zeit mit ihrem Grosi ideal nutzen. Für seine Töchter sei es schön gewesen, ihre Grossmutter noch besser kennenzulernen, erklärte Willem-Alexander. Das Fazit für ihn ist nach vier Monaten mit Maria daher klar: «Sie hätte länger bleiben sollen!»

Von Ramona Hirt am 23.07.2020
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