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Klage gegen Prinz Andrew

Muss Herzogin Meghan vor Gericht aussagen?

Virginia Roberts Giuffre hat Prinz Andrew in den USA verklagt. Ihr Anwalt bringt nun eine Aussage von Herzogin Meghan ins Spiel.

Meghan Markle

Wird Herzogin Meghan im Fall Prinz Andrew eine Aussage machen?

ALPR/AdMedia/ImageCollect

Mit David Boies, 80, hat Virginia Roberts Giuffre, 38, einen Staranwalt bei ihrer Zivilklage gegen Prinz Andrew, 61, an der Seite. Und der zieht offenbar in Erwägung, Herzogin Meghan, 40, aussagen zu lassen. Sie könnte «wichtiges Wissen» über das Verhalten des Royals haben, glaubt der Jurist. Boies sagte «The Daily Beast»: «Sie ist jemand, bei dem wir uns darauf verlassen können, dass sie die Wahrheit sagt.»

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Drei Gründe sprechen für den Anwalt für eine Aussage von Prinz Harrys, 37, Ehefrau: Sie sei in den USA, und damit erreichbar. Zudem sei sie jemand, der offensichtlich, zumindest zeitweise, mit Prinz Andrew zu tun hatte. Sie könnte daher gesehen haben, was er getan hat. Oder zumindest gehört, wie Leute darüber redeten: «Aufgrund ihrer früheren Verbindung mit ihm kann sie sehr wohl über wichtiges Wissen verfügen.» Ausserdem sei sie jemand, «bei dem wir uns darauf verlassen können, dass sie die Wahrheit sagt».

Prinz Andrew ist der Onkel von Prinz Harry. Herzogin Meghan, die aus Los Angeles stammt, ist seit 2018 mit dem Enkel der Queen, 95, verheiratet. Das Paar lebt mit den beiden Kindern Archie, 2, und Lilibet, 7 Monate, seit Frühjahr 2020 im kalifornischen Montecito. Zuvor waren Meghan und Harry als hochrangige Mitglieder des britischen Königshauses zurückgetreten.

Könnte auch Fergie aussagen?

Allerdings hätten sie noch nicht entschieden, ob sie Herzogin Meghan wirklich befragen, so der Anwalt: Sie sei nur «eine der Personen, die wir in Betracht ziehen, wir haben noch keine Entscheidung getroffen». Bis zu zwölf Personen könne er sich vorstellen, zu befragen, so Boies. Darunter Prinz Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson, 62. Da sie keine US-Bürgerin sei, könnte dies aber schwieriger werden.

Virginia Giuffre hat im August eine Zivilklage gegen Prinz Andrew angestrengt. Der Vorwurf: Er soll sie als Minderjährige auf Grundstücken des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, 1953-2019, angeblich sexuell missbraucht haben. Der Royal weist die Anschuldigungen zurück.

Wichtiger Termin zu Jahresbeginn

Am 4. Januar entscheidet ein New Yorker Gericht in dem Fall zunächst über einen Antrag von Prinz Andrews Seite. Seine Anwälte versuchen, die Klage abweisen zu lassen. Sollte dies nicht gelingen, müssten der Royal und Giuffre Medienberichten zufolge Aussagen machen, die auf Video aufgezeichnet werden könnten, sowie schriftliche Erklärungen abgeben.

Der zuständige Richter Lewis Kaplan soll angeblich bereits den Zeitraum September bis Dezember 2022 als Starttermin für ein mögliches Verfahren genannt haben – sofern der Fall nicht beigelegt oder abgewiesen werde. Giuffre fordert in der Klage Schadenersatz, in welcher Höhe ist nicht bekannt. Laut britischen Medienberichten wird über eine Millionensumme spekuliert.

Von spot am 22. Dezember 2021 - 11:16 Uhr
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