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Belegbare Fehler in «Spare»?

Passage über Queen Mum wirft in Prinz Harrys Memoiren Fragen auf

Seit 10. Januar ist die Autobiografie von Prinz Harry offiziell auf dem Markt. Die ersten historischen Ungereimtheiten darin wurden bereits aufgedeckt.

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Die Autobiografie von Prinz Harry sorgt weltweit für Wirbel.
Die Autobiografie von Prinz Harry sorgt weltweit für Wirbel. IMAGO/Paul Marriott

Entsprechen die teils gravierenden Aussagen, Beschuldigungen und Schilderungen von Prinz Harry (38), die er in seiner Autobiografie «Spare» von der Leine lässt, allesamt der Realität? Diese Frage stellen sich derzeit Millionen von Menschen, auch ausserhalb Grossbritanniens. Manch Passage im Buch lässt aber offenbar an Harrys Glaubwürdigkeit zweifeln und könnte nachweisliche Fehler beinhalten. Es geht dabei laut «GB News» zunächst um eine eigentlich harmlose Stelle, in der Harry schildert, wie er vom Tod seiner Urgrossmutter, Queen Mum (1900-2002), erfahren hat.

Demnach erfuhr er davon per Telefonanruf, während er gerade im britischen Internat Eton in der Grafschaft Berkshire weilte. «In Eton, als ich gerade lernte, nahm ich einen Anruf entgegen. Ich wünschte, ich könnte mich erinnern, wessen Stimme am anderen Ende der Leitung war. Die eines Hofbeamten, glaube ich», wird aus «Spare» zitiert. «Ich weiss noch, dass es kurz vor Ostern war. Das Wetter war strahlend und warm, Licht fiel voller lebhafter Farben durch mein Fenster. Ihre Königliche Hoheit, die Queen Mother ist gestorben.»

Skiurlaub statt Schulbank?

Das Problem: Sämtliche Berichterstattungen von damals scheinen demnach zu belegen, dass Prinz Harry zum Zeitpunkt des Todes seiner Urgrossmutter überhaupt nicht in Grossbritannien war, sondern gemeinsam mit seinem Vater König Charles III. (74) und seinem Bruder Prinz William (40) im Skiurlaub in der Schweiz. Auch ein Bild, das die drei angeblich nach ihrer gemeinsamen Rückkehr am 31. März 2002 in Grossbritannien zeigt, solle dies belegen.

Zudem sei der Todestag von Queen Mum, der 30. März 2002, ein Ostersamstag und die Schule folglich mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin geschlossen gewesen. All das lasse die durchaus berechtigte Überlegung zu: «Wenn es schon Ungereimtheiten darüber gibt, wo er sich befand, als er vom Tod seiner Urgrossmutter erfuhr, erweckt es Fragen und Sorgen darüber, ob es noch andere Ungereimtheiten in diesem Buch gibt.»

Das letzte Geschenk seiner Mutter – eine Xbox?

Auch das angeblich letzte Geburtstagsgeschenk seiner Mutter Diana (1961-1997) an ihn wirft diese Frage auf. Zu Harrys 13. Geburtstag im Jahr 1997, nur zwei Wochen nach dem Tod seiner Mutter, habe er laut «Spare» eine Xbox geschenkt bekommen. Diese sei ihm laut «Mirror» von seiner Tante Sarah (67) überreicht worden, die ihm sagte, Diana habe die Spielekonsole kurz vor ihrem Tod in Paris für ihn gekauft. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch noch keine Xbox, Microsofts erste Konsole kam erst 2001 auf den Markt.

Von spot am 10. Januar 2023 - 23:00 Uhr