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  4. Herzogin Meghan und Prinz Harry äussern sich zur Lage in Afghanistan: «Unsere Herzen sind gebrochen»

Harry und Meghan zur Lage in Afghanistan

«Unsere Herzen sind gebrochen»

In Afghanistan haben die Taliban faktisch die Macht übernommen. Prinz Harry, der einst selbst gegen die Taliban kämpfte, wendet sich nun an die Community der versehrten Soldaten, für die er sich mit seinen Invictus Games einsetzt. Und auch mit seiner Frau Herzogin Meghan gibt er ein tieftrauriges Statement ab.

Herzogin Meghan Prinz Harry

Sorgen sich um die Zukunft: Herzogin Meghan und Prinz Harry.

Samir Hussein/WireImage

In Afghanistan haben die Taliban nach dem Abzug der Truppen der USA und der NATO faktisch die Macht übernommen. Nicht nur in der Hauptstadt Kabul spielen sich bei der Evakuierung dramatische Szenen ab.

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Prinz Harry, 36, und seine Ehefrau Herzogin Meghan, 40, verfolgen das Geschehen in Kalifornien mit Schrecken. «Die Welt ist derzeit aussergewöhnlich zerbrechlich. Da wir alle den vielen Schmerz aufgrund der Situation in Afghanistan spüren, sind wir sprachlos», teilen sie in einem emotionalen Statement auf dem Instagram-Account ihrer Charity-Organisation Archewell mit.

Doch nicht nur die Situation in Afghanistan beschäftigt die beiden. Auch die Lage in Haiti sorgt beim Paar für tiefe Betroffenheit. «Während wir alle die zunehmende humanitäre Katastrophe in Haiti und die Gefahr einer Verschlimmerung nach dem Erdbeben vom letzten Wochenende beobachten, sind unsere Herzen gebrochen.» Und bezogen auf die Corona-Pandemie fühlen sich die Ex-Royals «ängstlich zurückgelassen». 

Es sei leicht, sich machtlos zu fühlen, schreiben Harry und Meghan weiter. «Aber wir können unsere Werte gemeinsam in die Tat umsetzen.» Dazu fordern sie ihre Follower auf, wohltätige Organisationen zu unterstützen – und «diejenigen in Positionen von globalem Einfluss», Massnahmen zu ergreifen. «Die Entscheidungen, die wir jetzt treffen – um das Leiden unter denen zu lindern, die wir kennen, und denjenigen, denen wir vielleicht nie begegnen werden –, sind es, die unsere Menschlichkeit beweisen werden.»

Bereits am Dienstag hatte sich Prinz Harry zur Lage in Afghanistan zu Wort gemeldet. Der Herzog von Sussex wandte sich via Twitter an die Community der Invictus Games. Harry hatte 2014 diese Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten, hauptsächlich aus dem seit 2001 laufenden Afghanistan-Krieg, gegründet.

Darin ruft die Führungsspitze der Sportveranstaltung ihre Mitglieder – und das Militär im Allgemeinen – dazu auf, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Viele Teilnehmer haben schliesslich Verbindungen zu Afghanistan gehabt oder waren gegen das afghanische Team bei den Spielen angetreten.

Eigene Vergangenheit in Afghanistan

Prinz Harry war als Mitglied der britischen Armee selbst zweimal in Afghanistan stationiert. Sein erster Einsatz in Afghanistan wurde 2008 nach kurzer Zeit beendet, weil sein Aufenthaltsort bekannt geworden war. Für mehrere Monate war Harry dann 2012/2013 als Co-Pilot eines Apache-Kampfhubschraubers in der südafghanischen Provinz Helmand.

Prinz Harry

War in Afghanistan stationiert: Prinz Harry 2008.

WireImage

In einem Gastbeitrag für die «Sunday Times» hatte er 2014 seine Erlebnisse geschildert. Er habe demnach schreckliche Dinge erlebt. Bei manchen Erinnerungen laufe es ihm «noch immer kalt den Rücken runter».

Von rhi/spot am 18.08.2021
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