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  4. Prinz Charles: Windsors können sich ihr Bier via Geheimgang vom Palast in Bar holen

Unterirdischer Weg an die Bar

Via Geheimgang kann Charles seinen Gügelen-Glust stillen

Sie bräuchten nur einmal mit dem Finger zu schnippen, um sich einen Drink oder ein frisch Gezapftes bringen zu lassen. Doch wenn es mal etwas aufregender zu- und hergehen soll, können die Windsors auch einen Geheimgang benutzen. Ein solcher nämlich führt, wie Prinzessin Eugenies Mann jetzt verraten hat, vom St. James's Palace direkt … an die Bar!

Prinz Charles

Da guckst du: Prinz Charles muss nur einmal durch einen Tunnel – und schon steht er an der Bar.

Getty Images

Davon träumt jedes Kind: Klar, in einem Palast zu wohnen, lässt Kinderaugen ganz bestimmt schon leuchten. Doch wo sich bei Hinz und Kunz Wein- und Waschkeller befinden, findet sich im Keller des St. James's Palace Spannenderes – so Spannendes gar, dass sich nicht nur die Kleinen der Windsors kaum mehr einkriegen dürften. 

Gerade nämlich hat Prinzessin Eugenies Ehemann Jack Brooksbank, 35, ein lang gehütetes Geheimnis ausgeplaudert. Gemäss «Daily Star» hat der Familienvater am Rande einer Party die Geheimgänge publik gemacht, die der St. James's Palace zu bieten hat. In der ehemaligen offiziellen Londoner Residenz der Monarchen wohnt heute Prinz Charles, 72, mit seiner Ehefrau Herzogin Camilla, 74. Und falls die beiden mal Durst verspüren sollten, ist stets für einen guten Tropfen gesorgt – denn unterirdisch kann das Prinzen-Paar sich direkt in die Dukes Bar schleichen! 

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Direkter Zugang an die Bar

Wer träumt nicht davon? Im Keller des St. James's Palace nämlich gibt es ein echtes Labyrinth, wie Brooksbank dem Reporter ausgeplaudert haben soll. «Es gibt einen Tunnel, der vom St. James's Palace zur Dukes Bar führt», erzählte er. «Ich habe ihn noch nie benutzt, aber ich würde ihn gern mal ausprobieren.»

Ob das wohl am aufregenden Erlebnis liegt oder doch eher am Ort, wo der Tunnel hinführt? Schliesslich handelt es sich der Dukes Bar um eine echte Feinschmecker-Oase. Gemäss der «New York Times» gibt es dort einen der besten Martinis der Welt. Davon dürfte im Fall der Fälle vor allem Queen Elizabeth II., 95, höchstpersönlich Gebrauch machen, schliesslich soll sie gemäss ihrer Cousine jeden Abend einen Martini trinken. Wer war noch einmal James Bond? 

Als Spielstätte für einen neuen Blockbuster zumindest würde die Dukes Bar definitiv durchgehen. Die «Bild» bezeichnet den Raum als «klassisch, britisch, rustikales Herrenzimmer-Ambiente» und trifft den Nagel damit voll auf den Kopf. Und auch die Bar selbst, die bereits 1908 eröffnet wurde, hält sich mit Eigenlob nicht zurück. Die Wände könnten demnach «tausende Geschichten» erzählen, ist auf der Webseite zu lesen. «Egal, ob für einen ersten Besuch oder einen weiteren, für ein spezielles Rendezvous mit Freunden, ein romantisches Aufeinandertreffen mit einem Liebhaber oder einen entspannenden Moment nach einem Meeting: Die Dukes Bar bietet das perfekte Ambiente für ein unvergessliches Erlebnis!» 

Nur drei Minuten zu Fuss

Kein Wunder, ist es nett zu wissen, dass man im Grunde genommen sogar im Pyjama kurz unterirdisch an die Bar gehen könnte. Doch auch auf offiziellem Wege ist die Bar für die Royals nur einen Katzensprung entfernt: Rund 300 Meter sind zurückzulegen, bis man von den Toren des St. James's Palace zur Eingangstür des Hotels und seiner Bar gelangt.

Doch warum einfach, wenn es auch aufregend geht – wer würde schon nicht gerne per unterirdischem Tunnel in die Trinkstätte gelangen? Die Windsors zumindest scheinen verborgenen Räumen und Wegen ganz und gar nicht abgeneigt zu sein. Denn auch im Buckingham Palace soll es zwischen den über 700 Zimmern geheime Wege geben, die fast schon einem Labyrinth gleichen.

Prince Charles

So offensichtlich wie hier ist der Weg an die Dukes Bar nicht angeschrieben – sonst wäre es ja kein Geheimgang! Sein geliebtes Bier aber kann sich Charles auch auf geheimem Wege besorgen.

Getty Images

Gemäss der «Bild» etwa gibt es im weissen Drawing Room einen grossen Spiegel. Doch dahinter verbirgt sich nicht etwa ein Nagel und dann die Wand, sondern der Geheimzugang zu Queen Elizabeth' privaten Gemächern. Den Geheimgang benutzen darf aber nur eine: die Queen höchstpersönlich, wie Anna Reynolds, Kuratorin der «Royal Collection True», in einem TV-Interview gesagt haben soll. So werden Gäste häufig im Drawing Room aufgereiht, um die Queen zu treffen. Und die nimmt natürlich den schnellstmöglichen Weg, um ihren Besuch in Empfang zu nehmen: den Geheimgang. «So muss sie nicht durch die verschiedenen Räume des Palasts gehen, um ihren Auftritt zu haben.»

Von rhi am 09.10.2021
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