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Ihre Organisation liegt auf Eis

Was haben Harry und Meghan eigentlich mit «Archewell» vor?

Nach ihrem Rückzug als Royals haben Harry und Meghan die Gründung ihrer Wohltätigkeitsorganisation «Archewell» angekündigt. Im Zuge der Corona-Pandemie gab das Paar bekannt, dass man mit dem Startschuss warte, bis der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Während das Projekt pausiert, tragen wir zusammen, was die Organisation eigentlich bezwecken will.

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Meghan und Harry wollen sich zunächst in der «Black Lives Matter»-Bewegung engagieren ehe sie mit ihrer eigenen Wohltätigkeitsorganisation «Archewell» durchstarten.

WireImage

Die Corona-Pandemie hat Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, dazu bewogen, den Start ihrer Wohltätigkeitsorganisation «Archewell» vorübergehend auf Eis zu legen. «Wir freuen uns darauf, ‹Archewell› zu starten, wenn die richtige Zeit gekommen ist», sagten Harry und Meghan bereits im April.

Fehlende Gebühren verzögern das Anlaufen von «Archewell»

Jetzt wird bekannt, dass sich der Start der Wohltätigkeitsorganisation wohl noch etwas länger hinauszögern wird. Wie die britische Boulevardzeitung «The Sun» berichtet, wurde die Marke von den US-Behörden nicht eingetragen. Dies offenbar aus drei Gründen: Erstens soll eine Unterschrift gefehlt haben, zweitens sei der Antrag auf die Markeneintragung zu vage gewesen und drittens sollen nicht alle erforderlichen Gebühren einbezahlt worden sein.

Meghan und Harry wollen «Black Lives Matter»-Bewegung unterstützen

Die administrativen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gründung von «Archewell» sind aber offenbar nicht der einzige Grund, warum sich Fans und Medien noch einige Zeit gedulden müssen. Diese Woche schrieb die britische Zeitung «Telegraph» ausserdem, dass Harry und Meghan mit dem Launch der Wohltätigkeitsorganisation auf eigenen Wunsch erst nächstes Jahr starten wollen. Im Zuge der «Black Lives Matter»-Demonstrationen von diesem Juni möchten sie sich mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit zunächst darauf konzentrieren, dass die Gewalt gegen Schwarze beziehungsweise allgemein gegen «people of color» aufhört. Erst danach wollen sie den Faden rund um «Archewell» wieder aufnehmen.

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Mit «Archwell» haben sie alle Freiheiten für wohltätiges Schaffen

Auf ihre geplante Wohltätigkeitsorganisation dürfen wir gespannt sein. Harry und Meghan kündigten an, die Welt zu einer besseren verändern zu wollen. Im Kern möchte das Paar etwas «Sinnvolles» und «Wichtiges» tun, liess es im April gegenüber dem britischen «Telegraph» verlauten. Ihre Organisation solle in den USA entstehen und sich um verschiedene soziale Projekte kümmern, so die beiden.

Im Rahmen dieses Berichts wurde auch thematisiert, was für Möglichkeiten ihr wohltätiges Schaffen mit «Archewell» beinhaltet. Als multimediale, gemeinnützige Organisation kann sie Kurse, Vorträge, Seminare, Konferenzen, Workshops und Retreats zu verschiedenen Themen anbieten. Der Spielraum umfasst aber auch die Möglichkeit, Mentoring-Programme durchzuführen oder Veranstaltungen und Ausstellungen für Kultur, Sport, körperliche oder psychische Gesundheit zu veranstalten.

Den Ausführungen des Paars nach birgt «Archwell» auch das Potenzial mit, multimedial zu unterhalten. So wären Harry und Meghan etwa in der Lage, Artikel, Magazine, Bücher, Musik, Podcasts, Fernsehsendungen und Computersoftware selbst zu veröffentlichen.

Harry und Meghan haben demnach alle Freiheiten, um sich für wohltätige Projekte verschiedenster Art einzusetzen. Dass die Organisation einen derart grossen Handlungsspielraum haben wird, widerspiegelt den bedeutungsvollen Namen der Wohltätigkeitsorganisation. Wie schweizer-illustrierte.ch bereits in einem früheren Bericht schrieb, geht der Name «Archewell» zurück auf das griechische Wort «Arche», das «Quelle der Aktion» bedeutet.

Von Sarah Huber am 19.06.2020
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