Der Buckingham-Palast verteidigt die britische Königsfamilie gegen Kritik an ihrer Heli-Nutzung. In einem Bericht des britischen «Telegraph» heisst es, die beiden neuen AgustaWestland-AW139-Modelle, die die Royal Family least, hätten seit Februar 2025 bereits rund 94'000 Kilometer zurückgelegt. Das bedeutet im Grunde mehr als zwei Erdumrundungen. Bis Ende November seien die Helikopter schon 420 Flugstunden im Einsatz gewesen.
Einzige Möglichkeit, um abgelegene Regionen zu erreichen?
Ein Palastsprecher erklärte dazu jetzt laut «People»: «Hubschrauber sind ein wichtiger Bestandteil des Reiseplans der königlichen Familie, da sie als einzige die Möglichkeit bieten, abgelegene Regionen Grossbritanniens zu erreichen, die mit anderen Verkehrsmitteln nur schwer zugänglich sind.» Sie ermöglichten es ausserdem, mehrere Termine an einem Tag wahrzunehmen.
Die eifrigsten Nutzer sollen Thronfolger Prinz William (43) und seine Tante Prinzessin Anne (75) sein. Annes Anwesen Gatcombe Park war laut des Berichts mit 68 Zwischenstopps das am häufigsten angeflogene Ziel. 52 Zwischenstopps wurden zwischen Windsor und Forest Lodge eingelegt, dem neuen Zuhause von William und seiner Familie.
Hubschraubernutzung soll schon zum Streit in der Familie geführt haben
König Charles III. (77) soll den häufigen Einsatz von Hubschraubern jedoch kritisch sehen. Der Monarch gilt als äusserst umweltbewusst. Wie «Daily Mail» im Sommer 2024 berichtete, soll es sogar zu einem regelrechten Streit zwischen Charles und William über die Hubschraubernutzung gekommen sein. Der König habe seinem ältesten Sohn sogar «ein formelles Dokument» überreicht, in dem William «die damit verbundenen Risiken anerkennen und die volle Verantwortung für sein Handeln» übernehmen sollte.

