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Bündner Biathletin heiratet

Aita Gasparin hat sich nach Zwangstrennung verlobt

Für die Jüngste des Gasparin-Trios läuten bald die Hochzeitsglocken: Biathletin Aita und ihr ukrainischer Sportler-Kollege Sergey Semenov haben sich verlobt. Der Antrag folgte nach einer monatelangen Zwangstrennung.

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Bald Mann und Frau: Aita Gasparin und Sergey Semenov. 

Instagram/aitagasparin

Grosse Freude für die Schweizer Biathlon-Familie: Aita Gasparin, 26, heiratet! Die Bündnerin und der ukrainische Biathlet Sergey Semenov, 32, haben sich nach dreieinhalb Jahren Beziehung verlobt. Das gibt die zweifache Top-10-Heldin der WM in Antholz 2020 auf Instagram bekannt. «Lasst die Champagnerkorken knallen! Ich habe Ja gesagt!», freut sie sich.

«Wir sind sehr glücklich»

Den Antrag habe ihr Sergey bereits im Juli gemacht, erklärt Gasparin auf Nachfrage. Die Monate zuvor lebten die beiden zwangsläufig getrennt: Wegen der Corona-Krise und der damit einhergehenden Reisebeschränkungen konnten sich die Bündnerin und der Ukrainer von März bis Ende Juni nicht sehen.

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Im Juli schliesslich, als es wieder möglich war, reiste die jüngste der drei Gasparin-Schwestern in die Ukraine, wo Semenov vor ihr auf die Knie ging. Dann folgte die erneute Trennung, ehe der zweifache WM-Bronzemedaillen-Gewinner nach Änderung der Bestimmungen wieder in die Schweiz einreisen konnte. Für Gasparin eine grosse Erleichterung. «Wir sind sehr glücklich, nun endlich wieder zusammen sein zu können.»

Hochzeit erst nach Olympia

Nach den wunderschönen Verlobungsfotos müssen sich die Fans allerdings noch ein Weilchen gedulden, bis sie mit Hochzeitsbildern rechnen dürfen. Das grosse Fest soll erst nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking stattfinden – dann aber im besten Fall gleich in doppelter Ausführung. «Vermutlich gibt es zwei Feiern in der Schweiz und der Ukraine», erklärt Gasparin. Das Umherreisen soll aber kein Dauerzustand bleiben: Das Sportler-Paar plant, in Zukunft in der Schweiz sesshaft zu werden.

Und womöglich wird Aita dann auch bereits die weibliche Form von Semenov, Semenova, als Nachnamen tragen. Denn in ihrem Instagram-Post kündigt sie an: «Ich werde meinen Nachnamen ändern.» Ganz sicher ist das aber noch nicht, wie sie auf Nachfrage erklärt. Und einen besorgten Instagram-Fan beruhigt sie für den Fall der Fälle auch gleich: «Die Gasparin-Sisters bleiben trotzdem bestehen.» 

Erfolgreichste Saison

Für Gasparin folgt das private Glück nach einem ebenso zufriedenstellenden Winter voller Erfolgsmomente im Sport: Die Wintersaison 2019/20 war die bislang erfolgreichste für die 26-Jährige. Mit ihren Schwestern Selina, 36, und Elisa, 28, sowie Teamkollegin Lena Häcki, 25, schaffte sie im Dezember Historisches: Die vier liefen als erste Schweizer Biathlon-Frauenstaffel auf das Weltcup-Podest. Diesen Exploit konnten sie mit zwei weiteren Podestplätzen bestätigen. 

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Historisch: Lena Häcki, Aita, Selina und Elisa Gasparin (v.l.) freuen sich im Dezember 2019 über den ersten Podestplatz der Schweizer Biathlon-Frauenstaffel. 

Getty Images

Und auch im Einzel brillierte Aita Gasparin: Sie lief und schoss sich zum ersten Mal in ihrer Weltcup-Karriere in die Top 10. An den Weltmeisterschaften in Antholz konnte sie sich zudem sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung im 10. Rang klassieren. In der Folge steigt Gasparin auf Saisonbeginn vom B- ins A-Kader auf. 

Von Sarah van Berkel und Ramona Hirt am 12.08.2020
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